Hecla Mining Aktie: Reiner Silberproduzent
06.04.2026 - 14:07:43 | boerse-global.deMit dem Abschluss des Casa-Berardi-Verkaufs an Orezone Gold am 25. März 2026 hat Hecla Mining seine Transformation zum reinen Silberproduzenten vollzogen. Der Goldabbau in Quebec gehört der Vergangenheit an — das Kapital fließt jetzt in den Ausbau des nordamerikanischen Silberportfolios.
Der Verkauf und seine Folgen
Hecla erhielt für die kanadische Goldmine einen Sofortbetrag von 160 Millionen US-Dollar sowie eine Beteiligung von 9,9 Prozent an Orezone. Hinzu kommen mögliche künftige Zahlungen von bis zu 593 Millionen Dollar. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf drei Kernstandorte: die Greens-Creek-Mine in Alaska, Lucky Friday in Idaho und Keno Hill im Yukon.
Das Kalkül dahinter ist eine höhere Bewertungsprämie als fokussierter Silberproduzent — ohne die kapitalintensive und kostspielige Goldoperation in der Bilanz.
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Rekordbudget für Exploration
Aus dem Verkaufserlös finanziert Hecla ein Explorations- und Vorerschließungsbudget von 55 Millionen Dollar für 2026 — fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Ziel ist es, die jährliche Reservenerschöpfung zu übertreffen und die Mineralisierungsgrenzen an den drei Silberstandorten auszuweiten.
Am Bermingham-Vorkommen in Keno Hill lieferten jüngste Bohrungen Gehalte von 36,4 Unzen Silber pro Tonne über 6,5 Meter. In Lucky Friday läuft ein Oberflächenkühlungsprojekt, das Mitte 2026 abgeschlossen sein soll und für die Aufrechterhaltung der 17-jährigen Reservenlaufzeit bei zunehmender Abbautiefe als entscheidend gilt.
Starke Ausgangslage
Das Fundament stimmt: 2025 steigerte Hecla den Umsatz um 53 Prozent auf 1,423 Milliarden Dollar und erwirtschaftete einen freien Cashflow von 310,2 Millionen Dollar. Die Nettoverschuldung sank auf gerade noch 34 Millionen Dollar, das Netto-Leverage-Verhältnis auf 0,1x.
Für 2026 plant Hecla eine konsolidierte Silberproduktion von 15,1 bis 16,5 Millionen Unzen. Analysten sehen das Unternehmen als größten primären Silberproduzenten der USA zunehmend als direkten Zugang zum Metall — ohne die Länderrisiken südamerikanischer Bergbauoperationen. Am 30. April 2026 legt Hecla seine Ergebnisse für das erste Quartal vor; dann zeigt sich, ob das erhöhte Explorationsbudget bereits erste Spuren im Ressourcenwachstum hinterlässt.
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