Hark, KI-Offensive

Hark AI holt iPhone-Designer für KI-Offensive

07.01.2026 - 15:44:12

Das KI-Forschungsunternehmen Hark AI holt einen prominenten iPhone-Designer an Bord. Die Personalie deutet auf die Entwicklung eigener KI-Geräte und eine Strategie jenseits reiner Software hin.

Ein Star-Designer von Apple wechselt zum KI-Start-up Hark AI – ein Signal für den Einstieg in die Hardware-Entwicklung.

Das KI-Forschungsunternehmen Hark AI hat sich mit der Verpflichtung von Abidur Chowdhury einen prominenten Designer von Apple gesichert. Chowdhury, der maßgeblich am Design des iPhone 17 Air beteiligt war, wird als Head of Design die Designabteilung des Start-ups leiten. Der Wechsel unterstreicht die wachsenden Ambitionen von Hark AI und deutet auf eine Strategie jenseits reiner Software hin.

Ein bemerkenswerter Abgang aus Cupertino

Der Abschied von Apple gilt in der Branche als herber Verlust für den iPhone-Hersteller. Chowdhury gehörte seit 2019 zum legendären Industriedesign-Team des Konzerns und stieg dort schnell auf. Seine öffentliche Präsentation des iPhone 17 Air im September 2025 markierte ihn als aufstrebenden Star. Dass ein Designer dieses Kalibers nun zu einem jungen KI-Labor wechselt, zeigt einen klaren Trend: Top-Talente aus der Hardware-Entwicklung strömen zunehmend in den generativen KI-Sektor, der lange von Software-Ingenieuren dominiert wurde.

Mission: „Menschenzentrierte“ KI-Systeme

Hinter Hark AI steht der Seriengründer Brett Adcock, der auch CEO des Roboterherstellers Figure AI ist. Er hat das Labor mit rund 90 Millionen Euro Eigenkapital ausgestattet. Das erklärte Ziel ist die Entwicklung menschenzentrierter KI. Dieses Vorhaben zieht offenbar Talente aus den größten Tech-Firmen des Silicon Valley an.

Das Unternehmen hat bereits ein Team von etwa 30 Ingenieuren von Konzernen wie Google, Meta und Amazon zusammengestellt. Bis zur ersten Hälfte 2026 soll die Belegschaft auf 100 Mitarbeiter wachsen. Während sich viele KI-Start-ups auf reine Sprachmodelle konzentrieren, deutet die Einstellung eines Hardware-Designers auf einen anderen Weg hin. Hark AI plant die Veröffentlichung seines ersten Modells im Sommer 2026. Die frühe Design-Besetzung legt nahe, dass es sich dabei um ein physisches Produkt oder eine neuartige Schnittstelle handeln könnte.

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Die Verbindung zu Robotik und Hardware

Die Synergien zwischen Hark AI und Adcocks Roboterfirma Figure AI sind Gegenstand intensiver Spekulationen. Während Figure an der Hardware humanoider Roboter arbeitet, könnte Hark das „Gehirn“ entwickeln – also die KI für deren Steuerung und Interaktion.

Die Verpflichtung eines Designers von Chowdhurys Rang für eine reine Software-Firma wäre ungewöhnlich. Sie passt jedoch zu Berichten, wonach Hark eigene KI-Geräte entwickeln will. Mit einem Spezialisten für Consumer-Hardware könnte das Start-up gegen andere Anbieter von KI-Hardware antreten, die nach dem Smartphone-Zeitalter suchen. Adcock sieht Hark und Figure als komplementäre Unternehmen. Die Integration von KI in physische Geräte erfordert eine nahtlose Verbindung von Software-Intelligenz und Hardware-Design. Chowdhurys Erfahrung, komplexe Technik für Verbraucher zugänglich zu machen, könnte hier entscheidend sein.

Wettbewerb um die besten Köpfe

Der Wechsel zeigt den verschärften Wettbewerb um Spitzentalente in der KI-Branche. Apple galt lange als Traumziel für Industriedesigner. Doch die Chance, die Geräte der KI-Ära zu gestalten, übt eine enorme Anziehungskraft aus. Branchenbeobachter werten die Personalie als Zeichen für den Aufbau eines vertikal integrierten KI-Unternehmens, ähnlich den Anfängen großer Hardware-Hersteller.

Die Branche blickt nun gespannt auf die angekündigte Veröffentlichung im Sommer 2026. Sollte Hark tatsächlich ein physisches Gerät vorstellen, würde es in direkte Konkurrenz zu etablierten Playern und einer neuen Welle von Start-ups treten. Der Wechsel des iPhone-Designers sendet eine klare Botschaft: Hark AI will nicht nur klug, sondern auch gut aussehend denken.

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