Harbour Energy Aktie: BASF verliert zweiten Board-Sitz
12.06.2026 - 05:07:44 | boerse-global.de
BASF verliert bei Harbour Energy an Einfluss. Der Chemiekonzern senkte seine Beteiligung knapp unter eine kritische Schwelle. Die Folge: personelle Konsequenzen im Kontrollgremium. Das hat Gewicht für die künftige Strategie des britischen Öl- und Gasproduzenten.
Schwelle unterschritten
Die Beteiligung der BASF an Harbour Energy sank Anfang Juni auf 24,97 Prozent. Zuvor hielt der Konzern noch 25,49 Prozent der Stimmrechte. Damit rutschte BASF unter die Marke von einem Viertel des Kapitals.
Konsequenzen im Board
Dieser Rückzug aktiviert eine Klausel aus einer Vereinbarung von 2024. BASF darf künftig nur noch ein Mitglied in das Board of Directors entsenden. Bisher standen dem Konzern zwei Sitze zu.
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In der Folge legte Hans-Ulrich Engel sein Mandat als Non-Executive Director zum 8. Juni nieder. Harbour-Chairman R. Blair Thomas dankte Engel für seine Arbeit während der vergangenen Jahre.
Die Aktie von Harbour Energy notierte zuletzt bei 3,10 Euro. Trotz eines Rücksetzers vom Jahreshoch bei 3,75 Euro steht seit Januar ein Plus von 32 Prozent zu Buche. Das Papier notiert damit aktuell stabil über seinem längerfristigen Durchschnitt.
BASF bleibt trotz des reduzierten Anteils ein gewichtiger Ankeraktionär. Der Schritt markiert das Ende einer Ära der doppelten Vertretung im Board.
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