Hannans Aktie: Fokus Batterierecycling
22.03.2026 - 16:00:27 | boerse-global.deHannans lässt die klassische Rohstoffexploration hinter sich und transformiert sich zum Spezialisten für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Inmitten verschärfter EU-Vorgaben für kritische Rohstoffe sucht das Unternehmen seine Chance als nachhaltiger Materiallieferant auf dem europäischen Markt. Dieser strategische Schwenk zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach recyceltem Lithium, Nickel und Kobalt direkt vor Ort zu bedienen.
Expansion in Kernmärkte
Die Strategie von Hannans konzentriert sich auf Regionen mit hoher Elektroauto-Dichte. Durch verschiedene Unterlizenzen und Rechte hat sich das Unternehmen Zugang zu Märkten in Großbritannien, Italien, den nordischen Ländern und dem Balkan gesichert. Ziel ist es, langfristige Lieferverträge für Altbatterien und Produktionsabfälle abzuschließen.
Hinter diesem Vorgehen steht der Druck durch neue EU-Batterieverordnungen. Diese fordern eine Kreislaufwirtschaft, in der hochwertige Metalle wie Mangan oder Kobalt mit hohem Reinheitsgrad zurückgewonnen werden. Hannans setzt hierbei auf spezialisierte Recyclingtechnologien, um diese Anforderungen zu erfüllen und sich als Partner für die Industrie zu etablieren.
Der Faktor Serbien
Ein zentraler Baustein der aktuellen Entwicklung ist die Zusammenarbeit mit der Metalfer-Gruppe in Serbien. Hier wird derzeit die Machbarkeit einer Anlage geprüft, die täglich zehn Tonnen Batterien schreddern soll. Diese sogenannte "Spoke"-Anlage ist der erste Schritt im Recyclingprozess.
Für Investoren ist dieser Fortschritt von Bedeutung, da er den Übergang zur "Stufe 1" der Verarbeitung markiert. Dabei geht es vor allem um die Produktion von sogenannter schwarzer Masse (Black Mass), die die wertvollen Metalle in konzentrierter Form enthält. Ein Erfolg in Serbien würde belegen, dass Hannans in der Lage ist, die technologische Theorie in einen industriellen Maßstab zu überführen.
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Rohstoffsicherung als Nadelöhr
Trotz der technologischen Ambitionen bleibt die Sicherung des Ausgangsmaterials die größte Herausforderung. Die kommerzielle Rentabilität der geplanten Anlagen hängt maßgeblich davon ab, ob Hannans konstante Mengen an Batterien aus europäischen Gigafactories und ausgedienten E-Fahrzeugen vertraglich binden kann.
Zusätzliche Expertise sammelte das Unternehmen durch die Beteiligung am ReLiFe-Projekt, das Ende 2025 abgeschlossen wurde. Dabei lag der Fokus auf dem Recycling von Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP). Da diese Chemie weltweit Marktanteile gewinnt, ist die Fähigkeit, auch diese Batterietypen effizient zu verwerten, ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.
Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Strategie wird sich an der Umsetzung der Anlage in Serbien messen lassen. Der Abschluss der dortigen Machbarkeitsstudie ist der nächste wesentliche Meilenstein, um die geplante Verarbeitung von schwarzer Masse auf eine solide ökonomische Basis zu stellen.
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