Hang, Seng

Hang Seng: SMIC und Hua Hong legen 6% zu

27.04.2026 - 13:08:25 | boerse-global.de

Steigende Energiekosten belasten den Hongkonger Markt, während neue KI-Innovationen Tech-Werte wie SMIC und BYD antreiben.

Hang Seng: SMIC und Hua Hong legen 6% zu - Foto: über boerse-global.de
Hang Seng: SMIC und Hua Hong legen 6% zu - Foto: über boerse-global.de

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treffen in Hongkong auf technologische Aufbruchstimmung. Während die Blockade wichtiger Handelsrouten die Energiekosten treibt, sorgt ein neues KI-Modell für eine gezielte Rally bei chinesischen Tech-Werten.

Der Hang Seng Index verlor zum Handelsschluss 0,20 Prozent und notierte bei 25.925,65 Punkten. Auslöser für die Zurückhaltung waren festgefahrene Friedensgespräche in der Region, die den Preis für Brent-Rohöl auf über 100 US-Dollar pro Barrel hievten. Marktbeobachter werten die unpassierbare Straße von Hormus als erhebliche Belastungsprobe für die regionale Konjunktur.

Halbleiter-Sektor im Aufwind

Ein Gegengewicht zur gedrückten Stimmung bildete die Vorstellung des DeepSeek V4-Modells. Die Vorschau auf die neue KI-Generation löste eine Welle von Käufen im Hardware-Sektor aus. Die Aktie von Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) kletterte um sechs Prozent nach oben.

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Hua Hong Semiconductor legte parallel dazu um 6,1 Prozent zu. Auch andere Schwergewichte profitierten von der optimistischen Branchenstimmung: Der Elektroautobauer BYD stieg um 4,7 Prozent, während Baidu ein Plus von 3,5 Prozent verbuchte. Dennoch reichte die Kraft der Technologieriesen nicht aus, um den Gesamtmarkt in die Gewinnzone zu ziehen.

Regionale Divergenz und Zentralbanken

Auffällig war die Abkopplung von den regionalen Nachbarn. Während Hongkong unter der hohen Sensibilität für Energiepreise litt, markierte der japanische Nikkei 225 ein neues Rekordhoch. Auch der südkoreanische Kospi legte deutlich zu. In Hongkong blieb die Lage hingegen angespannt, da Leerverkäufe fast ein Fünftel des gesamten Handelsumsatzes ausmachten.

Technisch navigiert der Index in schwierigem Fahrwasser. Er notiert aktuell bei 25.964 Punkten und damit nur hauchdünn über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 26.600 Punkten gilt unter Analysten als Voraussetzung für eine strukturelle Trendwende.

In den kommenden Tagen dürfte die Volatilität hoch bleiben. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit auf die anstehende „Zentralbank-Woche“. Die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed, der EZB und der Bank of Japan werden die Richtung für die globalen Kapitalströme im Mai vorgeben.

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