Handgelenk-Achter bekämpft Homeoffice-Schmerzen
10.02.2026 - 05:00:12Der Handgelenk-Achter hilft gegen Schmerzen durch langes Tippen und Klicken. Die einfache Übung mobilisiert das Gelenk, fördert die Durchblutung und löst Verspannungen – direkt am Schreibtisch. Immer mehr Büroangestellte klagen über Beschwerden wie das Mausarm-Syndrom oder beginnende Karpaltunnelprobleme. Gesundheitsexperten setzen deshalb zunehmend auf präventive Übungen.
Stundenlanges Arbeiten in statischer Haltung überlastet Sehnen und Nerven. Standard-Mäuse und Tastaturen zwingen die Handgelenke oft in eine abgeknickte Position. Diese Dauerbelastung kann zu Mikroverletzungen führen und den Medianusnerv komprimieren. Die Folge: Kribbeln, Taubheit und Schmerzen, bekannt als Repetitive Strain Injury (RSI). Eine schlechte ergonomische Einrichtung verschärft das Problem.
So funktioniert die Achter-Übung
Die Ausführung ist simpel. Man streckt die Arme aus oder faltet die Hände vor dem Körper. Dann zeichnet man langsam und kontrolliert eine liegende Acht in die Luft. Die Richtung sollte nach einigen Wiederholungen gewechselt werden. Diese Bewegung nutzt den vollen Bewegungsradius des Gelenks und lockert gleichzeitig die Unterarmmuskulatur.
Schmerzen oder Verspannungen im Handgelenk nach langem Tippen? Orthopäde Prof. Dr. Wessinghage stellt in einem kostenlosen PDF 17 kurze 3‑Minuten-Übungen vor, die gezielt Gelenke und Unterarmmuskulatur entlasten — ideal für den Schreibtisch. Die Übungen lassen sich leicht in Pausen integrieren und helfen, Beschwerden wie Mausarm oder Karpaltunnel vorzubeugen. Jetzt Wessinghages 3‑Minuten-Wunderübungen gratis anfordern
Ergänzende Übungen für den Schreibtisch-Alltag:
* Hände dehnen: Faust ballen, Daumen umschließen, kurz halten, dann Finger weit spreizen.
* Ausschütteln: Mehrmals stündlich Hände und Arme kräftig lockern.
* Unterarme dehnen: Arm strecken, Handfläche mit anderer Hand sanft zum Körper ziehen, dann Handrücken dehnen.
Der richtige Arbeitsplatz beugt vor
Aktive Übungen sind die eine Seite – die ergonomische Einrichtung die andere. Entscheidend ist eine neutrale Handgelenkposition. Die Unterarme sollten parallel zum Boden aufliegen.
Diese Hilfsmittel entlasten zusätzlich:
* Ergonomische Tastaturen und Mäuse: Sie ermöglichen eine natürlichere Handhaltung.
* Handballenauflagen: Reduzieren den Druck auf das Gelenk.
* Externe Peripherie für Laptops: Sie erlauben eine gesündere Haltung als das direkte Arbeiten am Gerät.
Prävention wird zur Routine
Der Trend zu hybridem Arbeiten macht Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz wichtiger denn je. Der Schlüssel liegt in der Regelmäßigkeit. Kurze Bewegungseinheiten, fest in den Tag integriert, können schmerzbedingte Ausfälle verhindern. Die Verantwortung liegt sowohl bei den Unternehmen, die Aufklärung und Ausstattung bieten sollten, als auch bei jedem Einzelnen.
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