Hamburg, Commercial

Hamburg Commercial Bank: Digitale Zinsjagd gestartet

04.03.2026 - 10:49:22 | boerse-global.de

Die Hamburg Commercial Bank erschließt sich mit ihrer neuen Marke 'Hamburg Direct Bank' eine stabile Refinanzierungsquelle für das Kreditgeschäft durch digitale Tages- und Festgeldangebote.

Hamburg Commercial Bank: Digitale Zinsjagd gestartet - Foto: über boerse-global.de
Hamburg Commercial Bank: Digitale Zinsjagd gestartet - Foto: über boerse-global.de

Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) wagt den Sprung ins Privatkundengeschäft – und zwar ausschließlich digital. Unter der neuen Marke "Hamburg Direct Bank" bietet die Geschäftsbank ab heute Tages- und Festgeldkonten für Privatkunden an. Das Kalkül: Über attraktive Zinsen sollen stabile Einlagen eingeworben werden, die das Refinanzierungsportfolio der Bank breiter aufstellen.

Zum Start lockt die Hamburg Direct Bank mit 3,0 Prozent aufs Tagesgeld – allerdings nur für vier Monate und ausschließlich für Neukunden. Danach fällt der Zins auf aktuell 1,25 Prozent. Beim Festgeld bietet die Bank bis zu 2,9 Prozent je nach Laufzeit, die von drei Monaten bis zu zehn Jahren reicht. Mindestanlage: 5.000 Euro. Pro Kunde sind je ein Einzel- und ein Gemeinschaftskonto möglich, der maximale Anlagebetrag während der Aktionsphase liegt bei 500.000 Euro.

Neue Fundingquelle für Kreditgeschäft

CEO Luc Popelier erklärt die Strategie klar: "Mit der 'Hamburg Direct Bank' bieten wir Privatkunden ein neues digitales Angebot für die Geldanlage an, das attraktive Zinsen mit der Sicherheit einer renommierten deutschen Geschäftsbank verbindet. Damit erschließen wir uns eine zusätzliche stabile Fundingquelle für unser Kreditgeschäft und stärken zugleich die Profitabilität der HCOB."

Die Digitalbank ergänzt den bestehenden Refinanzierungs-Mix aus Kapitalmarktfunding, Unternehmenseinlagen und über die Plattform Raisin eingeworbenen Privatgeldern. An der strategischen Ausrichtung der HCOB als Geschäftsbank für Corporates, Shipping, Projektfinanzierung und Immobilien ändert sich nichts – weitere Privatkundenangebote sind derzeit nicht geplant.

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Kooperation mit flatexDEGIRO

Technisch setzt die HCOB auf eine gemeinsam mit flatexDEGIRO entwickelte Online-Plattform. Alle Konten lassen sich kostenfrei führen und per Online-Banking oder App verwalten. Die Einlagen unterliegen der gesetzlichen Absicherung bis 100.000 Euro sowie dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.

Der Schritt ins Privatkundengeschäft dürfte vor allem ein Refinanzierungsthema sein: In Zeiten, in denen Kapitalmarktzugang teurer wird, verschaffen Privateinlagen mehr Unabhängigkeit. Ob die Konditionen langfristig wettbewerbsfähig bleiben, wird sich zeigen – die vier Monate Aktionszins deuten darauf hin, dass die HCOB zunächst gezielt Volumen aufbauen will.

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