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H+H International: Danske Bank hebt auf DKK 145

28.04.2026 - 22:43:17 | boerse-global.de

Solbet strebt Kontrolle über H+H an, während ein Sparprogramm in Deutschland läuft. Die Aktie legt zu, doch der Winter belastet das operative Geschäft.

H+H International: Danske Bank hebt auf DKK 145 - Foto: über boerse-global.de
H+H International: Danske Bank hebt auf DKK 145 - Foto: über boerse-global.de

Der dänische Baustoffhersteller H+H International steht derzeit im Zentrum strategischer Manöver. Während ein polnischer Konkurrent die Kontrolle anstrebt, hebt eine Großbank den Daumen für die Aktie. Das sorgt für deutliche Bewegung im Kurs, obwohl das operative Geschäft zuletzt unter dem Wetter litt.

Solbet will die Kontrolle

Der polnische Wettbewerber Solbet hält bereits gut 25 Prozent der Anteile. Nun hat das Unternehmen bei der polnischen Wettbewerbsbehörde die Übernahme der Kontrolle beantragt. Eine formale Entscheidung für ein Übernahmeangebot steht zwar noch aus. Die Absicht hinter dem Antrag ist jedoch eindeutig. Der Prozess zur kartellrechtlichen Freigabe dürfte einige Zeit beanspruchen.

Die Börse reagierte prompt auf die Nachricht. Innerhalb eines Monats verzeichnete das Papier ein deutliches Plus von über 35 Prozent. Danske Bank stufte die Aktie am 22. April auf „Kaufen“ hoch. Das neue Kursziel liegt bei 145 DKK. Aktuell kostet das Papier 106,20 DKK.

Wetter bremst das Ergebnis

Operativ kämpft H+H mit den Folgen eines harten Winters. Das Management erwartet dadurch eine Belastung des operativen Gewinns von etwa 70 Millionen DKK. Dennoch hält der Vorstand an der Prognose für 2026 fest.

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Das EBIT vor Sondereffekten soll zwischen 50 und 100 Millionen DKK liegen. Der Umsatz wird sich stabil bis leicht rückläufig entwickeln. Parallel dazu plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 120 Millionen DKK.

Umbau in Deutschland

Besonders der deutsche Markt steht im Fokus. Ein Restrukturierungsprogramm soll hier die Kosten senken. Die Verantwortlichen rechnen für 2026 mit Einsparungen von 40 Millionen DKK. In Großbritannien und der Schweiz laufen die Geschäfte derweil deutlich besser.

Aktionäre erhalten für das vergangene Geschäftsjahr keine Dividende. Das entschied die Hauptversammlung im April. Stattdessen darf das Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen. Die Ermächtigung umfasst bis zu zehn Prozent des Kapitals.

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Im Mai folgt der Zwischenbericht für das erste Quartal. Dann wird sich zeigen, wie stark der Wintereinbruch die Bilanz tatsächlich belastet hat. Anleger achten zudem auf Fortschritte beim Umbau in Deutschland.

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