Gunnison Copper Aktie: 48C-Unterlagen eingereicht
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 12:45 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Gunnison Copper reichte die Zertifizierungsunterlagen für Steuergutschriften beim US-Energieministerium ein.
Arizona liefert erstes Kupfer
Das Unternehmen hat die Dokumente für das 48C-Förderprogramm eingereicht. Dieser Schritt ist notwendig, um die zugesagten Steuergutschriften für die Johnson Camp Mine finanziell zu realisieren. Die Anlage in Arizona gilt als Amerikas neuester Kupferproduzent.
Bereits im August 2025 floss dort das erste Kupfer. Aktuell fährt das Management die Produktion schrittweise hoch. Das erklärte Ziel liegt bei einer Jahreskapazität von bis zu 25 Millionen Pfund.
Strategische Lücke im US-Markt
Heimisches Kupfer gewinnt in den USA massiv an Bedeutung. Vor allem der Bau von Rechenzentren und die Modernisierung der Stromnetze treiben die Nachfrage. Bisher hinkt die US-Produktion dem hohen Verbrauch deutlich hinterher.
Gunnison Copper will diese Lücke schließen. Neben der laufenden Produktion im Johnson Camp entwickelt die Firma ihr größtes Projekt weiter. Dieses Vorkommen umfasst über 831 Millionen Tonnen Erz.
Milliarden-Projekt in der Pipeline
Im Februar 2026 legte das Unternehmen eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsstudie für das Hauptprojekt vor. Der Nettobarwert nach Steuern beläuft sich auf rund zwei Milliarden US-Dollar.
Die Aktie notierte bei 0,2340 Euro.
Die nächsten Meilensteine stehen bereits fest. Das Management strebt die Genehmigungen für den Tagebau beim großen Gunnison-Projekt bis zum ersten Halbjahr 2028 an.
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