Gürtelrose-Impfstoff könnte vor Demenz schützen
22.02.2026 - 22:19:11 | boerse-global.deEine neue Studie aus Ontario weckt Hoffnung im Kampf gegen Demenz. Sie legt nahe, dass der Gürtelrose-Impfstoff den Ausbruch der Krankheit verhindern oder verzögern könnte. Diese Entdeckung markiert einen potenziellen Wendepunkt – gerade jetzt, wo Prognosen für Kanada bis 2030 über eine Million Demenzkranke vorhersagen. Allein in Ottawa sind heute etwa 24.000 Menschen betroffen.
Ein unerwarteter Schutzschild fürs Gehirn?
Die Forschungsergebnisse deuten auf einen klaren Zusammenhang hin: Wer gegen Gürtelrose geimpft ist, erkrankt später seltener an Demenz. „Diese Entdeckung ist enorm wichtig“, sagt Roger Wong von der Alzheimer Society of Canada. Hinter dem Effekt könnte eine reduzierte Neuroinflammation stecken. Viren und Entzündungen gelten zunehmend als Mitauslöser für neurodegenerative Erkrankungen. Die genauen Mechanismen müssen zwar noch erforscht werden, doch der Impfstoff rückt als einfache Präventionsmaßnahme in den Fokus.
Gehirntraining senkt Risiko um 25 Prozent
Der Impfstoff ist nicht die einzige gute Nachricht. Ergebnisse der großen ACTIVE-Studie zeigen: Gezieltes kognitives Training kann das Demenzrisiko signifikant senken. Teilnehmer, die ihr Gehirn mit speziellen Übungen forderten, erkrankten zu 25 Prozent seltener an Alzheimer. Diese Erkenntnis unterstreicht einen Paradigmenwechsel. Der Fokus verlagert sich von der Behandlung hin zur aktiven Vorsorge und Früherkennung. Neue Bluttests machen eine Diagnose heute einfacher und früher möglich.
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Ottawa als Vorreiter in Behandlung und Forschung
Die Hauptstadtregion ist für diese neue Ära gut aufgestellt. Das Bruyère Research Institute testet bereits neue Medikamente wie Donanemab, die die Ursachen von Alzheimer direkt bekämpfen. Gleichzeitig revolutioniert das Ottawa Hospital mit seiner „Dementia Decoded“-Strategie die Krankenhausversorgung für Betroffene. Denn deren Aufenthalte dauern im Schnitt 2,8‑mal länger. Ergänzt wird dies durch die praktische Unterstützung der Dementia Society vor Ort.
Wird Hoffnung bald Alltag?
Die Kombination aus Prävention, Früherkennung und neuen Therapien macht Mut. Doch die Herausforderung bleibt: Die Gesundheitssysteme müssen die Innovationen auch schnell zu den Menschen bringen. Routine‑Früherkennung und gerechter Zugang zu Therapien sind der nächste Schritt. Für die vielen betroffenen Familien in Ottawa sind die aktuellen Fortschritte mehr als Schlagzeilen – sie sind ein greifbares Zeichen der Hoffnung.
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