Kolumne, DGA

GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue Lizenzvereinbarung Emittent / Herausgeber: CureVac / Schlagwort(e): Kooperation GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue Lizenzvereinbarung 03.07.2024 / 08:09 CET / CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

03.07.2024 - 08:09:32

EQS-News: GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue Lizenzvereinbarung (deutsch)

GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue Lizenzvereinbarung

Emittent / Herausgeber: CureVac / Schlagwort(e): Kooperation
GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue
Lizenzvereinbarung

03.07.2024 / 08:09 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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GSK und CureVac restrukturieren Zusammenarbeit in eine neue
Lizenzvereinbarung

  * GSK erwirbt alle Rechte zur Entwicklung, Herstellung und weltweiten
    Vermarktung von mRNA-Impfstoffkandidaten gegen Grippe und COVID-19,
    einschließlich Kombinationsimpfstoffen

  * CureVac erhält EUR400 Millionen als Vorauszahlung und zusätzlich bis zu
    EUR1,05 Milliarden an Meilensteinzahlungen für Entwicklung, Zulassung und
    Vertrieb sowie gestaffelte Lizenzzahlungen; alle früheren finanziellen
    Gegenleistungen aus vorheriger Kooperationsvereinbarung ersetzt

London UK; TÜBINGEN, Deutschland/BOSTON, MA, USA - 3. Juli 2024 - GSK plc
(LSE/NYSE: GSK) und CureVac N.V. (Nasdaq: CVAC) gaben heute bekannt, dass
sie ihre bestehende Zusammenarbeit in eine neue Lizenzvereinbarung
umstrukturiert haben, die es beiden Unternehmen ermöglicht, Investitionen zu
priorisieren und ihre jeweiligen mRNA-Entwicklungsaktivitäten zu
fokussieren.

GSK und CureVac haben seit 2020 gemeinsam an der Entwicklung von
mRNA-Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten gearbeitet. Im Rahmen dieser
Zusammenarbeit haben GSK und CureVac derzeit Impfstoffkandidaten gegen die
saisonale Grippe und COVID-19 in Phase 2 sowie gegen die Vogelgrippe in
Phase 1 der klinischen Entwicklung. Alle Kandidaten basieren auf CureVacs
firmeneigenen mRNA-Gerüst der zweiten Generation. Die bisher für diese
Impfstoffkandidaten erhobenen Daten sind vielversprechend und zeigen, dass
sie das Potenzial für erstklassige neue Impfstoffe haben.

Gemäß den Bedingungen der neuen Vereinbarung wird GSK die volle Kontrolle
über die Entwicklung und Herstellung dieser Impfstoffkandidaten übernehmen.
Zusätzlich erhält GSK die weltweiten Rechte für die Vermarktung der
Impfstoffkandidaten. Die Vereinbarung ist der nächste Schritt im Rahmen von
GSKs laufenden Investitionen in Impfstoff-Plattformtechnologien, um jedem
Krankheitserreger die beste Plattform zuzuordnen und erstklassige Impfstoffe
zu entwickeln. mRNA ist eine anpassungsfähige Impfstofftechnologie, mit
nachgewiesener Anwendung für neu auftretende und sich kontinuierlich
verändernde virale Krankheitserreger. Dies basiert auf ihrer Fähigkeit
schnelle Änderungen von Virusstämmen zu unterstützen. GSK entwickelt und
optimiert seine mRNA-Kapazitäten durch Investitionen und Partnerschaften
weiter, unter anderem in den Bereichen KI/ML-Sequenzierung,
Sequenzoptimierung, Nanopartikeldesign und -herstellung.

CureVac erhält eine Vorauszahlung von EUR400 Millionen und bis zu EUR1,05
Milliarden in Form von Meilensteinen für Entwicklung, Zulassung und Vertrieb
sowie gestaffelte Lizenzzahlungen im hohen einstelligen bis niedrigen
zweistelligen Bereich. Die neue Vereinbarung ersetzt alle früheren
finanziellen Gegenleistungen aus der vorherigen Kooperationsvereinbarung
zwischen GSK und CureVac. CureVac behält darüber hinaus die Exklusivrechte
an den zusätzlichen, noch nicht veröffentlichten und präklinisch validierten
Infektionskrankheiten aus der früheren Zusammenarbeit. Weiterhin ist CureVac
frei, unabhängig mRNA-Impfstoffe für jegliche andere Infektionskrankheit
oder andere Indikation zu entwickeln und zu verpartnern. CureVacs laufender
Patentstreit mit Pfizer/BioNTech bleibt von der neuen Vereinbarung
unbeeinflusst.

Tony Wood, Chief Scientific Officer, GSK sagte: "Wir sind begeistert von
unseren Grippe-/ COVID-19-Programmen und der Möglichkeit, erstklassige
mRNA-Impfstoffe zur Änderung des Behandlungsstandards zu entwickeln. Mit
dieser neuen Vereinbarung werden wir GSKs Fähigkeiten, Partnerschaften und
geistiges Eigentum auf CureVacs Technologie anwenden, um diese
vielversprechenden Impfstoffe zügig zu entwickeln."

Alexander Zehnder, Chief Executive Officer, CureVac sagte: "Die
Zusammenarbeit mit GSK hat entscheidend zur Entwicklung vielversprechender
Impfstoffkandidaten im späten klinischen Stadium auf Basis unserer
firmeneigenen mRNA-Plattform beigetragen. Die neue Lizenzvereinbarung
versetzt uns in eine starke finanzielle Position und ermöglicht es uns, uns
auf den Aufbau einer starken F&E-Pipeline zu konzentrieren."

Der Abschluss der neuen Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt
bestimmter kartellrechtlicher und behördlicher Genehmigungen sowie üblicher
Abschlussbedingungen.


Über GSK
GSK ist ein globales Biopharma-Unternehmen, das Wissenschaft, Technologie
und Talent vereint, um Krankheiten gemeinsam voraus zu sein. Weitere
Informationen unter gsk.com.


Über CureVac
CureVac (Nasdaq: CVAC) ist ein wegweisendes multinationales
Biotech-Unternehmen, das im Jahr 2000 gegründet wurde, um die Technologie
der Boten-RNA (mRNA) für die Anwendung in der Humanmedizin voranzutreiben.
In mehr als zwei Jahrzehnten der Entwicklung, Optimierung und Herstellung
dieses vielseitigen biologischen Moleküls für medizinische Zwecke hat
CureVac grundlegende Schlüsseltechnologien eingeführt und verfeinert, die
für die Produktion von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 unerlässlich waren,
und legt derzeit den Grundstein für die Anwendung von mRNA in neuen
therapeutischen Bereichen mit hohem ungedecktem Bedarf. CureVac nutzt die
mRNA-Technologie in Kombination mit fortschrittlichen Omics- und
computergestützten Werkzeugen, um standardisierte und personalisierte
Krebsimpfstoffkandidaten zu entwerfen und zu entwickeln. Darüber hinaus
entwickelt das Unternehmen Programme für prophylaktische Impfstoffe und
Behandlungen, die den menschlichen Körper in die Lage versetzen, seine
eigenen therapeutischen Proteine zu produzieren. CureVac hat seinen
Hauptsitz in Tübingen, Deutschland, und unterhält außerdem Standorte in den
Niederlanden, Belgien, der Schweiz und den USA. Weitere Informationen finden
Sie unter www.curevac.com.


CureVac Medien Kontakt
Patrick Perez, Junior Manager Public Relations
CureVac, Tübingen, Germany
T: +49 7071 9883-1831
patrick.perez@curevac.com


CureVac Investor Relations Kontakt
Dr. Sarah Fakih, Vice President Corporate Communications und Investor
Relations
CureVac, Tübingen, Germany
T: +49 7071 9883-1298
M: +49 160 90 496949
sarah.fakih@curevac.com

  GSK enquiries
  Media:         Tim Foley         +44 (0) 20 8047      (London)
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die "zukunftsgerichtete Aussagen"
im Sinne des United States Private Securities Litigation Reform Act von 1995
darstellen, einschließlich Aussagen, die Meinungen, Erwartungen,
Überzeugungen, Pläne, Ziele, Annahmen oder Prognosen der CureVac N.V.
und/oder ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaften CureVac SE, CureVac
Manufacturing GmbH, CureVac Inc., CureVac Swiss AG, CureVac Corporate
Services GmbH, CureVac RNA Printer GmbH, CureVac Belgium SA und CureVac
Netherlands B.V. (nachfolgend "das Unternehmen") hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse oder zukünftiger Ergebnisse ausdrücken, im Gegensatz zu Aussagen,
die historische Fakten wiedergeben. Beispiele hierfür sind die Erörterung
der potenziellen Wirksamkeit der Impfstoff- und Behandlungskandidaten des
Unternehmens und der Strategien des Unternehmens, der Finanzierungspläne,
der Wachstumsmöglichkeiten und des Marktwachstums. In einigen Fällen können
Sie solche zukunftsgerichteten Aussagen an Begriffen wie "antizipieren",
"beabsichtigen", "glauben", "schätzen", "planen", "anstreben", "projizieren"
oder "erwarten", "können", "werden", "würden", "könnten", "potentiell",
"beabsichtigen" oder "sollten", dem Negativ dieser Begriffe oder ähnlichen
Ausdrücken erkennen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den aktuellen
Einschätzungen und Annahmen des Managements sowie auf Informationen, die dem
Unternehmen derzeit zur Verfügung stehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen
sind jedoch keine Garantie für die Leistung des Unternehmens, und Sie
sollten sich nicht übermäßig auf solche Aussagen verlassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen vielen Risiken, Ungewissheiten und
anderen variablen Umständen, einschließlich negativer weltweiter
wirtschaftlicher Bedingungen sowie anhaltender Instabilität und Volatilität
auf den weltweiten Finanzmärkten, der Fähigkeit, Finanzmittel zu erhalten,
der Fähigkeit, aktuelle und zukünftige präklinische Studien und klinische
Studien durchzuführen, dem Zeitplan, den Kosten und der Ungewissheit der
behördlichen Zulassung, der Abhängigkeit von Dritten und
Kooperationspartnern, der Fähigkeit, Produkte zu vermarkten, der Fähigkeit,
Produkte herzustellen, mögliche Änderungen der aktuellen und geplanten
Gesetze, Vorschriften und Regierungspolitik, Druck durch zunehmenden
Wettbewerb und Konsolidierung in der Branche des Unternehmens, die
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Geschäft und die
Betriebsergebnisse des Unternehmens, die Fähigkeit, das Wachstum zu
bewältigen, die Abhängigkeit von Schlüsselpersonal, die Abhängigkeit vom
Schutz des geistigen Eigentums, die Fähigkeit, für die Sicherheit der
Patienten zu sorgen, und Schwankungen der Betriebsergebnisse aufgrund der
Auswirkungen von Wechselkursen oder anderen Faktoren. Solche Risiken und
Ungewissheiten können dazu führen, dass die Aussagen ungenau sind, und die
Leser werden davor gewarnt, sich unhinterfragt auf solche Aussagen zu
verlassen. Viele dieser Risiken liegen außerhalb der Kontrolle des
Unternehmens und könnten dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse
erheblich von denen unterscheiden, die das Unternehmen erwartet. Die in
dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind nur
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments gültig. Das Unternehmen
übernimmt keine Verpflichtung, und lehnt es ausdrücklich ab, solche Aussagen
zu aktualisieren oder die Ergebnisse von Revisionen solcher Aussagen
öffentlich bekannt zu geben, um zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
widerzuspiegeln, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Berichte und Dokumente des
Unternehmens, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)
eingereicht wurden. Sie können diese Dokumente über EDGAR auf der Website
der SEC unter www.sec.gov abrufen.


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Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group AG.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    CureVac
                   Friedrich-Miescher-Str. 15
                   72076 Tübingen
                   Deutschland
   EQS News ID:    1938363



   Ende der Mitteilung    EQS News-Service
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@ dpa.de

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