Grippewelle, Deutschland

Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten

09.03.2026 - 00:00:11 | boerse-global.de

Die Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten, doch noch immer sind Millionen betroffen. Influenza bleibt der dominierende Erreger, besonders in Kliniken und bei Kindern.

Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten - Foto: über boerse-global.de
Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten - Foto: über boerse-global.de

Die aktuelle Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt hinter sich gelassen. Das zeigen die neuesten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) für Anfang März 2026. Doch noch immer sind wöchentlich rund 5,8 Millionen Menschen von akuten Atemwegserkrankungen betroffen. Für viele bedeutet der abflachende Trend eine spürbare mentale Entlastung nach Monaten der Sorge und personellen Engpässe.

RKI-Daten belegen den Abwärtstrend

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Der aktuelle Wochenbericht des RKI bestätigt: Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen pendelt sich wieder auf ein moderates, saisonübliches Niveau ein. Die Inzidenz liegt bei etwa 6.900 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. Der Höhepunkt der Welle wurde bereits Anfang Februar erreicht.

Auch die Arztpraxen spüren die Entlastung. Wöchentlich suchen derzeit noch etwa 1,4 Millionen Menschen wegen Atemwegsbeschwerden einen Arzt auf – deutlich weniger als auf dem Peak. Dieser Rückgang ist ein essenzielles Signal für ein Gesundheitssystem, das monatelang am Limit operierte.

Welche Erreger gerade dominieren

Bei den zirkulierenden Viren zeigt sich ein klares Bild. Die echte Grippe (Influenza) bleibt mit 28 Prozent die dominierende Ursache für schwere Infekte. Besonders verbreitet ist die Subklade K des Influenza-A(H3N2)-Virus.

An zweiter Stelle folgen saisonale Coronaviren mit 20 Prozent, gefolgt vom Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) mit 16 Prozent. RSV betrifft vor allem Kleinkinder und Senioren. Das ursprüngliche Coronavirus SARS-CoV-2 spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Weniger als 100 von 100.000 Einwohnern sind aktuell an Covid-19 erkrankt.

Kliniken spüren noch die Nachwehen

Während die Welle im ambulanten Bereich abflacht, kämpfen die Krankenhäuser weiter. Zwar gehen die stationären Fälle zurück, doch noch immer erhalten 25 Prozent der betroffenen Klinikpatienten eine Influenza-Diagnose. Auf Intensivstationen ist die Grippe sogar für 30 Prozent der kritischen Atemwegsinfekte verantwortlich.

Besonders betroffen sind Schulkinder. Bei zwei von drei Kindern, die mit einem Atemwegsinfekt ins Krankenhaus müssen, ist die Grippe die Ursache. Seit Saisonbeginn registrierte das RKI knapp 1.500 grippebedingte Todesfälle, vor allem bei Menschen über 60.

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Eine ungewöhnlich frühe und aggressive Saison

Im Vergleich zu Vorjahren startete die Grippewelle 2025/2026 ungewöhnlich früh und intensiv. Sie begann bereits Ende November, zwei bis drei Wochen früher als sonst. Diese frühe Zirkulation führte zu einer Mehrfachbelastung für viele Immunsysteme.

Trotz der massiven Ausbreitung schützte die aktuelle Grippeschutzimpfung weiterhin effektiv vor schweren Verläufen. Das verhinderte einen flächendeckenden Kollaps des Gesundheitssystems. Die Zahlen zeigen aber schonungslos: Atemwegsinfektionen bleiben eine gewaltige Herausforderung.

Was jetzt zu tun ist

Mit dem Frühlingsbeginn und steigenden Temperaturen wird ein weiterer rapider Rückgang der Erkrankungen erwartet. Experten raten dennoch, bewährte Hygienemaßnahmen nicht abrupt aufzugeben. Regelmäßiges Händewaschen und das freiwillige Tragen von Masken in engen Räumen können vor Restinfektionen schützen.

Für die mentale Regeneration empfehlen sie, die Frühlingstage bewusst für Aktivitäten im Freien zu nutzen. Das stärkt das Immunsystem und hilft, den angestauten Stress der langen Krankheitswelle abzubauen.

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