Grippewelle hält NRW und Saarland weiter in Atem
16.02.2026 - 02:32:12 | boerse-global.deDie Grippe dominiert weiterhin die Infektionslage in Nordrhein-Westfalen und im Saarland, während das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das geht aus den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) für die sechste Kalenderwoche 2026 hervor. Die Corona-Zahlen bewegen sich dagegen weiter auf niedrigem Niveau.
Saisonale Atemwegserkrankungen auf hohem Niveau
Die Gesamtsituation bei akuten Atemwegserkrankungen (ARE) spiegelt einen typischen Verlauf für die Wintermonate wider. Verschiedene Erreger zirkulieren gleichzeitig. Experten beobachten die Entwicklung aufmerksam, insbesondere den Anstieg der RSV-Infektionen. Diese können vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen gefährlich werden. Die Zahl der Arztbesuche und Krankenhauseinweisungen liegt bundesweit zwar hoch, bleibt aber unter den Werten der Vorsaison.
Nordrhein-Westfalen: Influenza klar führend
In Nordrhein-Westfalen ist die Lage differenziert. Die COVID-19-Inzidenz ist mit 1,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche weiterhin sehr niedrig. Deutlich präsenter ist die Grippe. Die letzten detaillierten Zahlen aus der 52. Kalenderwoche 2025 zeigten über 1.000 neue Fälle. Der aktuelle RKI-Bericht bestätigt, dass Influenza A-Viren das Geschehen bestimmen. Parallel nimmt die Aktivität von RSV zu.
Saarland mit ähnlichem Muster
Auch im Saarland sind die Corona-Zahlen mit einer Inzidenz von 1,8 gering. Die aktuellsten Meldedaten für Influenza und RSV stammen ebenfalls aus der 52. KW 2025 und wiesen damals 71 neue Grippefälle aus. Trotz der älteren spezifischen Daten gilt die Einschätzung des RKI: Die Grippewelle hält an, und die RSV-Aktivität steigt. Dies spiegelt sich in der hohen Zahl von Arztbesuchen wegen unspezifischer Atemwegssymptome wider.
RSV gewinnt bundesweit an Boden
Der nationale Trend wird im aktuellen RKI-Wochenbericht bestätigt. Die ARE-Aktivität ist stabil auf saisonal hohem Niveau. Die seit November 2025 andauernde Grippewelle hält an. In Proben dominierten Influenza-A-Viren (57 %), gefolgt von saisonalen Coronaviren (20 %) und RSV (13 %). SARS-CoV-2 spielte mit einem Prozent eine untergeordnete Rolle. Besorgniserregend ist der bundesweite Anstieg der RSV-Fälle, während Grippe- und Corona-Zahlen sanken. Experten hatten bereits im Januar vor einer RSV-Welle gewarnt.
Empfehlungen für die kommenden Wochen
Für die nächste Zeit ist weiterhin mit vielen Atemwegsinfektionen zu rechnen, geprägt von Grippe- und zunehmend RSV-Viren. Die Gesundheitsbehörden empfehlen die bewährten Hygienemaßnahmen: regelmäßiges Händewaschen, Abstand zu Erkrankten und das Tragen einer Maske in engen, öffentlichen Räumen. Risikogruppen wird weiter zur Grippeschutzimpfung geraten.
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Bei schweren Symptomen wie hohem Fieber oder Atemnot sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden. Das RKI überwacht die Entwicklung fortlaufend.
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