Grenzkontrollen: Smartphone-Durchsuchungen werden zur Regel
30.01.2026 - 02:21:11Grenzbeamte durchsuchen zunehmend Smartphones und Laptops von Reisenden. Besonders bei Einreisen in die USA, aber auch in andere Länder, gehören solche Inspektionen mittlerweile zur Realität. Die Befugnisse der Behörden sind weitreichend und können bis zur Verweigerung der Einreise führen. Experten mahnen daher zu erhöhter Vorsicht.
An internationalen Grenzen gilt häufig ein rechtlicher Ausnahmezustand. In vielen Ländern überwiegt das Sicherheitsinteresse das Recht auf Privatsphäre. Grenzbeamte dürfen elektronische Geräte oft ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl inspizieren.
Eine Weigerung, das Gerät zu entsperren, kann die Einreise verhindern. Kontrollen treffen nicht nur Verdächtige, sondern erfolgen auch stichprobenartig. Die Beamten suchen nach Beweisen für falsche Reisezwecke, kriminelle Aktivitäten oder Sicherheitsbedrohungen. Selbst kritische Social-Media-Posts oder private Chats können Probleme bereiten.
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Digitale Selbstverteidigung: So schützen Sie Ihre Daten
Angesichts der unklaren Rechtslage ist Vorbereitung alles. Sicherheitsexperten wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) raten zu einem mehrstufigen Schutzkonzept.
- Daten minimieren: Der effektivste Schutz ist, so wenige sensible Daten wie möglich mitzuführen. Löschen Sie vor der Reise nicht benötigte Dokumente, Fotos und Chats. Erstellen Sie Backups und lagern Sie diese sicher zu Hause oder verschlüsselt in der Cloud.
- Auf „saubere“ Geräte setzen: Für Geschäftsreisen kann ein separates Travel-Smartphone sinnvoll sein. Darauf befinden sich nur die für die Reise absolut notwendigen Apps und Daten. Private Konten und Firmeninformationen bleiben auf dem Hauptgerät.
- Verschlüsselung stärken: Moderne Smartphones bieten standardmäßige Geräteverschlüsselung – nutzen Sie sie! Verzichten Sie auf einfache PINs und setzen Sie auf komplexe, alphanumerische Passwörter. Deaktivieren Sie vor dem Grenzübertritt biometrische Entsperrmethoden wie Fingerabdruck-Scanner. Ein Passwort können Sie eher verweigern als Ihre biometrischen Daten.
Das neue Reisezeitalter: Alles wird erfasst
Die Kontrollen zwingen Reisende, ihr digitales Verhalten zu überdenken. Das Auswärtige Amt warnt für Länder wie China explizit vor Smartphone-Kontrollen. Für die USA wird zur Vorsicht in sozialen Medien geraten, denn auch Online-Aktivitäten vor der Reise fließen in die Bewertung ein.
Parallel treibt die EU die Digitalisierung ihrer Außengrenzen voran. Das neue Entry/Exit System (EES) soll schrittweise die manuelle Passkontrolle ersetzen. Es erfasst Ein- und Ausreisedaten von Nicht-EU-Bürgern umfassend biometrisch. Das soll Abfertigungen beschleunigen, bedeutet aber auch eine tiefgreifendere digitale Erfassung jedes Reisenden.
Die Tendenz zu verstärkten Kontrollen wird sich fortsetzen. Informieren Sie sich vor jeder Reise über die Einreisebestimmungen des Ziellandes. Die Empfehlungen der Cybersicherheitsexperten sind der neue Standard für internationales Reisen.
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