Greenland Resources Aktie: Kanada investiert
04.03.2026 - 15:42:43 | boerse-global.deDie kanadische Regierung greift Greenland Resources beim Malmbjerg-Molybdän-Projekt unter die Arme. Mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7 Millionen CAD soll eine umfassende Machbarkeitsstudie finanziert werden. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Bedeutung des Vorhabens für die westliche Rohstoffversorgung, insbesondere im Bereich der Verteidigungs- und Stahlindustrie.
Fokus auf kritische Mineralien
Die staatlichen Mittel stammen aus einem speziellen Förderprogramm für kritische Mineralien (CMRDD). Ziel ist es, die Gewinnung von Molybdän zu optimieren und gleichzeitig zu prüfen, ob Magnesium und Seltene Erden als wertvolle Nebenprodukte wirtschaftlich rentabel gewonnen werden können. Hierbei setzt das Unternehmen auf ein innovatives Verfahren, das täglich rund 35.000 Kubikmeter Meerwasser nutzt, um die darin enthaltenen Magnesiumkonzentrationen auszuschöpfen.
Das Projekt verfügt über Reserven von 571 Millionen Pfund Molybdän. In den ersten zehn Jahren wird eine jährliche Produktion von 32,8 Millionen Pfund angestrebt. Die wirtschaftlichen Rahmendaten erscheinen robust: Bei geschätzten Kapitalkosten von 820 Millionen USD wird eine interne Verzinsung (IRR) von 33,8 Prozent sowie eine kurze Amortisationszeit von nur 2,4 Jahren erwartet. Zudem besteht bereits ein langfristiger Abnahmevertrag mit dem europäischen Edelstahlproduzenten Outokumpu im Wert von rund 1,6 Milliarden USD.
Strategische Bedeutung für Europa
Kann das Projekt die Abhängigkeit von globalen Lieferketten tatsächlich verringern? Die Antwort liegt in der Bedeutung von Molybdän, das von den führenden Verteidigungsnationen als kritisches Mineral eingestuft wird. Das Malmbjerg-Projekt könnte künftig etwa 25 Prozent des jährlichen Verbrauchs der Europäischen Union decken und den Bedarf des europäischen Verteidigungssektors sogar vollständig erfüllen.
Bereits am 3. Dezember 2025 stufte die Europäische Kommission das Vorhaben als Prioritätsprojekt ein. Auch auf politischer Ebene wird die Kooperation zwischen Kanada und Grönland durch eine gemeinsame Absichtserklärung zur Entwicklung von Rohstofflieferketten gefestigt. Für Grönland selbst ist das Projekt von enormer wirtschaftlicher Tragweite: Schätzungen zufolge könnte die Mine das Bruttoinlandsprodukt der Insel nach der Inbetriebnahme um mehr als 25 Prozent steigern.
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Aktuelle Marktlage
An der Börse verzeichnete der Titel seit Jahresanfang ein deutliches Plus von über 34 Prozent. Am heutigen Mittwoch notiert die Aktie bei 1,19 Euro und damit rund 12,5 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Januar.
Die nun finanzierte Machbarkeitsstudie bildet das Fundament für die finale technische Umsetzung. Nachdem die offizielle Bergbaugenehmigung bereits am 19. Juni 2025 erteilt wurde, konzentriert sich Greenland Resources nun darauf, die Effizienz der Rohstoffgewinnung und die Integration der Nebenprodukte abzuschließen.
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