Green Landscaping: 11 Prozent organisches Wachstum
29.04.2026 - 12:23:42 | boerse-global.deStarke Umsätze, schwache Margen – Green Landscaping AB liefert zum Jahresauftakt 2026 ein widersprüchliches Bild. Während das organische Wachstum massiv anzieht, hinkt die Profitabilität den Erwartungen hinterher. Der Markt reagiert empfindlich auf die Zahlen aus Stockholm.
Der Nettoumsatz kletterte im ersten Quartal um 14 Prozent auf knapp 1,39 Milliarden SEK. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten leicht. Besonders auffällig ist die Kehrtwende beim organischen Wachstum, das nach einem Einbruch im Vorjahr nun bei elf Prozent liegt.
Zukäufe steuerten weitere vier Prozent zum Plus bei. Währungseffekte belasteten das Ergebnis hingegen mit zwei Prozent.
Beim operativen Ergebnis (EBITA) blieb der Dienstleister für Garten- und Landschaftsbau jedoch blass. Mit 30 Millionen SEK verfehlte das Unternehmen das Analystenziel von 66 Millionen SEK deutlich. Ein Sondereffekt aus dem Vorjahr verzerrt allerdings den direkten Vergleich.
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Damals hatte ein Immobilienverkauf den Gewinn einmalig um 19 Millionen SEK aufgebläht. Bereinigt um solche Effekte stieg das EBITA um 29 Prozent auf 27 Millionen SEK. Die entsprechende Marge verharrte derweil auf einem niedrigen Niveau von 2,2 Prozent.
Die Börse quittiert die Zahlen mit Skepsis. Die Aktie rutschte am Mittwoch um mehr als zwölf Prozent ab und markierte bei 37,00 SEK ein neues Jahrestief. Offenbar wiegt die Verfehlung der Konsensschätzungen schwerer als das Umsatzplus.
Regional klafft die Schere weiter auseinander. In Schweden greifen interne Effizienzmaßnahmen, während das Geschäft in Norwegen aufgrund schwieriger Marktbedingungen schwächelt. Das Management kündigte an, den Fokus in den kommenden Monaten verstärkt auf die Profitabilität der norwegischen Einheiten zu legen.
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Indes treibt die Gruppe ihren Umbau voran. Im Januar trennte sie sich von der Tochter Jordelit, um den Fokus stärker auf öffentliche Auftraggeber zu legen. In Deutschland kaufte Green Landscaping parallel dazu den Dienstleister Finke Landschaft + Straße mit einem Jahresumsatz von rund 130 Millionen SEK hinzu.
An der Spitze des Unternehmens steht ein Wechsel bevor. Zur Hauptversammlung im Mai soll Tomas Bergström den langjährigen Vorsitzenden Per Sjöstrand ablösen. Damit endet eine Ära, in der Sjöstrand die Gruppe über ein Jahrzehnt geprägt hat.
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