Green Bridge Metals Aktie: Foraco bohrt 1.640 Meter
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 04:07 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Green Bridge Metals hat eine entscheidende Hürde genommen. Das zuständige Ministerium in Minnesota erlaubt die Bohrungen am Kupfer-Nickel-Projekt Serpentine. Im August rücken die schweren Maschinen an.
Den Bohrauftrag sichert sich Foraco International. Das Team treibt in der ersten Phase mindestens 1.640 Meter Kernbohrungen in das Gestein. Die Manager wollen damit die bestehenden Mineralvorkommen genauer definieren. Parallel planen sie erste metallurgische Tests für die spätere Verarbeitung.
Das Projekt bietet eine solide Basis für den heimischen Markt für kritische Mineralien. Gut 280 Millionen Tonnen an abgeleiteten Ressourcen lagern im Boden. Der Kupfergehalt liegt dort bei 0,37 Prozent.
Eine weitere Zone umfasst knapp 22 Millionen Tonnen an gesichertem Gestein. Diese angezeigte Ressource weist etwas höhere Grade an Kupfer und Nickel auf.
An der Börse agieren Investoren aktuell vorsichtig. Die Aktie schloss am Dienstag bei 0,09 Euro. Auf Monatssicht verlor das Papier rund 24 Prozent an Wert.
Das Jahresplus fällt mit 47 Prozent dennoch stark aus. Vom Jahreshoch bei 0,23 Euro bleibt der Kurs allerdings weit entfernt. Kurze Rhythmen prägen den Handel. Die Aktie zeigt aktuell eine Volatilität von fast 67 Prozent.
Im August starten nun die angesetzten Kernbohrungen am Serpentine-Projekt. Die Ergebnisse dieser ersten Phase fließen direkt in neue Ressourcenberechnungen. Sie liefern die harte Datengrundlage für die weitere Minenplanung.
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