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Green Bridge Metals Aktie: Drei Assays entscheiden über Titac

06.06.2026 - 19:28:26 | boerse-global.de

Green Bridge Metals wartet auf finale Bohrdaten vom Titac-Projekt und die Genehmigung für Serpentine. Beide Ereignisse könnten den Kurs nachhaltig beeinflussen.

Green Bridge Metals: Bohrergebnisse und Genehmigung als Kurstreiber
Green - Geologenhand platziert einen Bohrkern in einer Probebox in einem Labor, mit Analysegeräten im Hintergrund. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Fast 90 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn — und trotzdem noch weit vom Jahreshoch entfernt. Green Bridge Metals schloss die Handelswoche bei 0,12 Euro, rund 47 Prozent unter dem Februar-Hoch von 0,23 Euro. Was die Aktie als nächstes bewegt, hängt von zwei konkreten Ereignissen ab.

Titac South: Drei Bohrlöcher noch ohne Ergebnis

Ende Mai lieferte Green Bridge die ersten Assay-Ergebnisse aus dem Phase-1-Diamantbohrprogramm am Titac-Projekt im Nordosten Minnesotas. Von sechs Bohrlöchern liegen bislang Ergebnisse aus drei vor. Die Zahlen können sich sehen lassen.

Bohrloch TS26-005 durchschnitt 152 Meter mit 0,31 Prozent Kupfer, 13,7 Prozent Titandioxid und 0,15 Prozent Vanadiumoxid. TS26-003 war noch länger: 190 Meter mit vergleichbaren Gehalten, darunter ein 14-Meter-Abschnitt mit 0,48 Prozent Kupfer. Alle sechs Löcher trafen auf Sulfidmineralisierung.

Die ausstehenden drei Assays sind der eigentliche Spannungspunkt. Eines der Bohrlöcher ist ein Step-out-Loch, das eine bisher ungetestete geophysikalische Anomalie anpeilt. Fällt das Ergebnis positiv aus, könnte die bekannte Mineralisierungszone lateral erheblich wachsen.

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Serpentine: Genehmigung bestimmt den Zeitplan

Parallel läuft das Genehmigungsverfahren für das Serpentine-Projekt, rund 5,5 Kilometer südöstlich der Stadt Babbitt in St. Louis County. Green Bridge hat beim Minnesota Department of Natural Resources einen Explorationsplan eingereicht. Er umfasst Diamantbohrungen an bis zu zwölf Standorten sowie geophysikalische Messungen.

Serpentine ist das Vorzeigeprojekt des Unternehmens. Das Kupfer-Nickel-Sulfidsystem im Duluth-Komplex liegt direkt neben den NorthMet- und Sunrise-Lagerstätten von NewRange Copper Nickel. Die Ressourcenschätzung weist 279,9 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel als abgeleitete Ressource aus. Hinzu kommen 21,6 Millionen Tonnen mit 0,46 Prozent Kupfer als angezeigte Ressource.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant Green Bridge sechs bis zehn Bohrlöcher mit insgesamt rund 2.000 bis 2.500 Metern. Mittelfristig will das Unternehmen innerhalb von 18 Monaten eine Vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie für Serpentine abschließen. Wann die Bohrungen starten können, entscheidet die DNR-Genehmigung.

Team wächst, Kurs konsolidiert

Im Mai hat Green Bridge drei Positionen besetzt: Justin Brown als Senior-Geologe und Operations Manager, Jay Robbie als Senior-Geologe und technischer Berater sowie Sam Shahrokhi als Vice President Corporate Development. Brown bringt sieben Jahre Erfahrung im Duluth-Komplex mit — genau die Region, in der das Unternehmen seine wichtigsten Projekte vorantreibt.

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Kursseitig bleibt die Lage neutral. Der RSI liegt bei 46,9, die 30-Tage-Volatilität annualisiert bei 66 Prozent. Die Aktie notiert knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt, aber deutlich über dem 200-Tage-Schnitt. Die Wochenbilanz zeigt ein kleines Minus von 2,4 Prozent — eine Konsolidierung, die zum Warten auf die ausstehenden Daten passt.

Die nächsten Wochen bringen Klarheit: Die Assay-Ergebnisse der drei verbleibenden Titac-Bohrlöcher und der DNR-Bescheid für Serpentine werden gemeinsam darüber entscheiden, ob Green Bridge in der zweiten Jahreshälfte Fahrt aufnimmt — oder weiter auf der Stelle tritt.

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