Green Bridge Metals Aktie: 190 Meter Kupfer-Titan-Zone
29.05.2026 - 04:25:11 | boerse-global.deKupfer, Titan, Vanadium — und möglicherweise noch mehr. Green Bridge Metals hat erste Assay-Ergebnisse aus seinem Phase-1-Bohrprogramm im Titac-South-Projekt in Minnesota vorgelegt, die eine breite polymetallische Mineralisierung bestätigen. Für ein Junior-Minenunternehmen mit einer Marktkapitalisierung im Penny-Stock-Bereich ist das ein wichtiger Nachweis.
Breite Zonen, mehrere Metalle
Drei der sechs abgeteuften Diamantkernbohrungen liegen nun mit Labordaten vor. Die Ergebnisse zeigen durchgehend weite Mineralisierungszonen:
- Bohrloch TS26-005: 152 Meter mit 0,31 % Kupfer, 13,7 % Titandioxid und 0,15 % Vanadiumoxid
- Bohrloch TS26-003: 190 Meter mit 0,30 % Kupfer, 11,4 % Titandioxid und 0,13 % Vanadiumoxid — darunter eine höhergradige Zone von 14 Metern mit 0,48 % Kupfer
- Bohrloch TS26-002a: 54 Meter mit 0,20 % Kupfer, 9,3 % Titandioxid und 0,10 % Vanadiumoxid
Die Mineralisierung ist an sogenannte Oxide Ultramafic Intrusion-Strukturen gebunden. Hinzu kommen Anzeichen auf Platingruppenelemente in allen sechs Bohrlöchern — was das Rohstoffprofil des Projekts weiter aufwertet.
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Drei Bohrlöcher noch ausstehend
Der entscheidende Teil der Geschichte ist noch nicht erzählt. Die Assay-Ergebnisse der verbleibenden drei Bohrlöcher stehen aus — darunter ein sogenanntes Step-out-Loch, das eine bislang unerforschte geophysikalische Anomalie testen soll. In allen sechs Bohrkernen war sichtbare Sulfidmineralisierung erkennbar, was darauf hindeutet, dass das System über die bisher verifizierten Grenzen hinausreicht.
Um die weitere Exploration zu schärfen, hat das Unternehmen eine 3D-Inversion airborne-elektromagnetischer Daten abgeschlossen. Das Modell identifizierte vier bis fünf bislang ungetestete Anomalien mit überlappenden magnetischen und leitfähigen Signaturen — räumlich eng an den bekannten Mineralisierungszonen.
Duluth Complex als strategischer Rahmen
Das Titac-South-Projekt liegt im South Contact District des Duluth Complex, einer Region, die als bedeutende heimische Quelle für kritische Rohstoffe gilt. Titan, Kupfer und Vanadium sind Schlüsselmaterialien für Industrie- und Energietechnologien — und die politische Debatte um sichere Lieferketten verleiht solchen Projekten zusätzlichen Rückenwind.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,12 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 94 % zugelegt — liegt aber rund 43 % unter dem Februar-Hoch von 0,22 Euro. Mit einer annualisierten Volatilität von gut 60 % bleibt der Kurs stark von Newsflow abhängig. Die ausstehenden Bohrergebnisse dürften den nächsten Impuls setzen.
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