Grazer Büromarkt setzt 2026 auf Jakomini und Raaba
04.01.2026 - 07:24:12Der Grazer Büromarkt startet mit einer klaren Verschiebung ins neue Jahr. Während die Innenstadt an Grenzen stößt, werden der Bezirk Jakomini und die Gemeinde Raaba-Grambach zu den neuen Hotspots für moderne Büroflächen. Knappes Angebot und strikte Nachhaltigkeitsvorgaben treiben die Entwicklung.
Süden wird zum neuen Business-Zentrum
Die Dominanz der südlichen Stadtteile ist kein Zufall. Unternehmen flüchten zunehmend aus veralteten Bestandsimmobilien im Zentrum. Ihr Ziel sind moderne, effiziente Neubauten entlang der Ausfallstraßen.
Der Bezirk Jakomini punktet mit seiner Lage zwischen Innenstadt und Autobahn. Die Conrad-von-Hötzendorf-Straße hat sich zur zentralen Büromeile entwickelt. Großprojekte wie der MQG Messequadrant schaffen hier dringend benötigte, hochwertige Flächen.
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Parallel wandelt sich Raaba-Grambach vom Gewerbegebiet zum echten Büro-Cluster. Der Technopark Raaba zieht technologieaffine Firmen an. Sie schätzen die Autobahnanbindung und die Möglichkeit für Campus-Lösungen, die im dichten Stadtkern unmöglich sind.
Knappes Angebot stabilisiert die Mieten
Ein entscheidender Faktor ist die Verknappung neuer Flächen. Für 2026 werden nur rund 5.500 Quadratmeter Neubaufläche erwartet – deutlich weniger als in den Vorjahren. Diese „Delle“ trifft auf stabile Nachfrage.
- Spitzenmieten in Top-Lagen wie Jakomini liegen stabil bei etwa 16,50 Euro pro Quadratmeter.
- Durchschnittsmieten für moderne Flächen bewegen sich zwischen 13,50 und 14,50 Euro.
Diese Preisstabilität ist für europäische B-Städte ungewöhnlich und unterstreicht die Robustheit des Grazer Marktes. Die zurückhaltende Bautätigkeit der Vergangenheit schützt nun vor Leerstand.
Ohne Nachhaltigkeit läuft nichts
Ein weiterer Treiber für die neuen Standorte sind strikte ESG-Vorgaben (Environmental, Social, Governance). Internationale Konzerne und der Mittelstand fordern zertifizierte, nachhaltige Gebäude.
Historische Bestandsimmobilien in der Innenstadt erfüllen diese Anforderungen oft nur durch teure Kernsanierungen. Neubauten in Jakomini oder Raaba werden dagegen von vornherein mit Zertifikaten wie ÖGNI oder LEED geplant. Für viele Unternehmen ist die Anmietung im modernen Neubau am Stadtrand wirtschaftlicher als die aufwändige Sanierung von Altflächen.
Graz festigt Position als Nummer Zwei
Im österreichischen Vergleich zeigt sich Graz selbstbewusst. Mit einem Bürobestand von knapp 620.000 Quadratmetern ist die Stadt die klare Nummer zwei hinter Wien und liegt gleichauf mit Linz.
Der Vorteil gegenüber der Hauptstadt: In Graz gibt es in guten Randlagen wie Jakomini noch Entwicklungsflächen. In Wien führt die totale Flächenknappheit oft zur Abwanderung in die ferne Peripherie. In Graz bleiben die Wege für Mitarbeiter kurz – ein entscheidender Standortfaktor.
Was kommt nach 2026?
Für das laufende Jahr erwarten Experten weiterhin niedrige Leerstände. Da kaum neue Flächen fertig werden, bestimmen Bestandsoptimierungen und die Vorvermietung von Projekten für 2027/28 den Markt.
Investoren schauen bereits auf die nächste Entwicklungswelle, vor allem entlang der Achse Liebenau-Jakomini. Für Unternehmen heißt das: Wer große, zusammenhängende Flächen sucht, muss in den südlichen Wachstumszonen schnell zuschlagen oder sich langfristig binden. Ein Überangebot in Premium-Lagen ist vorerst nicht in Sicht.
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