Graz: St. Peter wandelt sich zum Business-Bezirk
03.01.2026 - 11:21:12Graz startet das Jahr mit einem städtebaulichen Paukenschlag im Südosten. Der Bezirk St. Peter entwickelt sich vom Wohngebiet zum gefragten Business-Standort. Den Anfang macht ein Transformationsprojekt an der St.-Peter-Hauptstraße.
Anders als bei vielen früheren Projekten setzt die Entwicklung an der St.-Peter-Hauptstraße 42 und 48 nicht auf kompletten Abriss. Stattdessen kombiniert sie den Neubau eines Büro-Wohn-Gebäudes mit dem Umbau eines Bestandsgebäudes zu Büroflächen.
Dieser Ansatz soll graue Energie bewahren und moderne Arbeitswelten schaffen. Die behördlichen Weichen für den Start der Baustelle werden Ende Januar gestellt. Das Projekt wird das Straßenbild an dieser vielbefahrenen Achse deutlich urbaner prägen.
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Warum zieht es Unternehmen nach St. Peter?
Der Bezirk bietet Unternehmen eine attraktive Alternative zur verkehrsreichen Innenstadt – ohne auf gute Anbindung zu verzichten. Die Nähe zum Autobahnknoten Raaba und das öffentliche Verkehrsnetz sind entscheidende Pluspunkte.
Die Nachfrage nach solchen dezentralen Lagen steigt. Ein weiteres Indiz: Auch am St.-Peter-Gürtel 4 entstehen derzeit neue Premium-Büroflächen, gezielt für Kanzleien und Beratungsunternehmen.
Infrastruktur muss Schritt halten
Parallel zur privaten Bautätigkeit investiert die öffentliche Hand massiv. Für 2026 sind umfangreiche Erneuerungsarbeiten geplant, besonders im Bereich Messendorferstraße und Köglerweg.
- Wasserleitungen und Asphaltdecken werden erneuert.
- Gehwege werden saniert.
Diese Maßnahmen sind nötig, um die Versorgungssicherheit für die nachverdichteten Areale zu gewährleisten und die Lebensqualität zu steigern. Die Koordination mit den Hochbauprojekten ist eine logistische Herausforderung für die Stadt.
Blaupause für die “Stadt der kurzen Wege”
Experten sehen in der Entwicklung eine Bestätigung des Grazer Stadtentwicklungskonzepts. Es setzt auf Polyzentralität – also die Stärkung mehrerer Bezirkszentren.
Das Projekt an der St.-Peter-Hauptstraße mit sieben Wohneinheiten neben den Büros gilt als zukunftsweisend. Diese Nutzungsmischung belebt den Bezirk rund um die Uhr und verhindert reine Schlaf- oder Büroviertel. Für Investoren bleiben solche Lagen hochinteressant.
Für Anwohner und Pendler bedeutet 2026 zunächst eine Phase intensiver Bauarbeiten. Die Fertigstellung der Großprojekte wird sich voraussichtlich bis 2027 ziehen. Langfristig könnte der erfolgreiche Start als Vorbild für weitere Revitalisierungen im Bezirk dienen.
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