Graz-Ries entscheidet heute über sein Bezirksbudget
19.01.2026 - 10:00:12Der Bezirksrat von Graz-Ries stimmt heute Abend über das Budget für 2026 ab. Unter Leitung von Bezirksvorsteher Josef Schuster (ÖVP) beraten die Politiker ab 18:30 Uhr in der Servicestelle Stiftingtalstraße. Die Entscheidung legt fest, welche lokalen Infrastrukturprojekte im grünen Grazer Osten umgesetzt werden können.
Nach umfangreichen Sanierungen im Vorjahr steht 2026 die Konsolidierung im Mittelpunkt. Ein Großteil der Mittel soll in die Instandhaltung von Geh- und Radwegen sowie in sichere Schulwege fließen. Auch Nacharbeiten entlang des Ragnitzbaches sind geplant, wo 2025 Kanäle saniert und Wege erneuert wurden.
Für Immobilienbesitzer in Stifting und Ragnitz sind diese Investitionen entscheidend. Eine funktionierende Mikroinfrastruktur gilt als wesentlicher Werttreiber für Wohnungen und Häuser in dem beliebten Stadtteil.
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Pragmatismus trotz knapper Stadtkassen
Die Beratungen finden vor einer angespannten gesamtstädtischen Finanzlage statt. Das von der KPÖ-geführten Koalition beschlossene Grazer Doppelbudget 2025/2026 setzt enge Rahmenbedingungen. Jeder Euro des Bezirksbudgets für Parkbänke, Grünflächen oder Kultur muss daher genau begründet werden.
Bezirksvorsteher Schuster muss einen Konsens zwischen ÖVP, Grünen und KPÖ finden. Politische Beobachter erwarten trotz ideologischer Unterschiede auf Stadtebene pragmatische Entscheidungen – schließlich geht es um konkrete Verbesserungen vor der eigenen Haustür.
Schatten über der Sitzung: Die Zukunft des Ries-Heims
Obwohl das Budget nur kommunale Kleinprojekte abdeckt, wird ein anderes Thema die Diskussion prägen: die Zukunft des Studierendenheims in der Billrothgasse. Pläne des Landes Steiermark für einen möglichen Verkauf oder eine Schließung sorgten bereits 2025 für Unruhe.
Bürgermeisterin Elke Kahr lehnt einen Verkarf ab und betont die Bedeutung von leistbarem Wohnraum. Der Bezirksrat hat zwar keine direkte Entscheidungsgewalt, doch Resolutionen der Fraktionen zum Erhalt des Heims sind möglich. Der Wegfall von 100 Heimplätzen würde den ohnehin angespannten Mietmarkt im Bezirk weiter anheizen.
Was das Budget für den Immobilienmarkt bedeutet
Die heutige Entscheidung sendet ein Signal an den lokalen Immobilienmarkt. Die Qualität öffentlicher Räume – finanziert aus Bezirksmitteln – beeinflusst die Standortattraktivität erheblich.
- Investitionen in Grünflächen, Beleuchtung und Verkehrsberuhigung signalisieren Käufern und Mietern eine hohe Lebensqualität.
- Ein trotz Sparzwängen investitionsfähiges Budget wirkt sich positiv auf den Werterhalt von Immobilien aus.
- Der Bezirk Ries konkurriert mit anderen Außenbezirken – ein gepflegtes Umfeld kann den entscheidenden Vorteil bringen.
Mit der heutigen Beschlussfassung können die geplanten Projekte ab dem Frühjahr starten. Die Bewohner von Ries erwarten eine nahtlose Fortsetzung der begonnenen Verbesserungen.
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