Graphite One: Ohio-Werk startet 2028 mit 48.000 Tonnen
28.04.2026 - 15:23:45 | boerse-global.deDie USA sind zu hundert Prozent auf Graphit-Importe angewiesen — fast ausschließlich aus China. Graphite One will das ändern, und der Zeitplan dafür hält.
Am 27. April bestätigte das Unternehmen, dass das Graphite Creek-Projekt in Alaska planmäßig durch das US-amerikanische FAST-41-Genehmigungsverfahren läuft. Der koordinierte Projektplan sieht eine Laufzeit von 13,5 Monaten vor; die Zieldatum für den Abschluss aller erforderlichen Bundesbehörden-Prüfungen ist der 29. September 2026. Das federführende U.S. Army Corps of Engineers meldet alle Teilschritte als termingerecht.
Erster Alaska-Bergbau unter FAST-41
Das Projekt wurde am 2. Juni 2025 als erstes Bergbauprojekt Alaskas in das FAST-41-Dashboard des Bundes aufgenommen. Das Programm soll Genehmigungsverfahren beschleunigen, ohne Umwelt- oder Regulierungsstandards zu verändern — ein Punkt, den CEO Anthony Huston ausdrücklich betonte: FAST-41 liefere genau das, wofür es konzipiert wurde: mehr Planbarkeit und Verbindlichkeit über mehrere Bundesbehörden hinweg.
China produzierte laut U.S. Geological Survey im vergangenen Jahr 78 Prozent des weltweit geförderten Graphits und kontrolliert einen noch größeren Anteil der Verarbeitung zu Batteriequalität. Für Graphite One verleiht diese Abhängigkeit dem Genehmigungsfortschritt strategisches Gewicht.
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Ohio als nächster Schritt
Parallel zur Minenentwicklung treibt das Unternehmen seine Pläne für eine Verarbeitungsanlage im US-Bundesstaat Ohio voran. Dort soll Graphit-Konzentrat aus Alaska zu hochwertigem Anodenmaterial für Elektrofahrzeuge, Energiespeicher, KI-Rechenzentren und Verteidigungsanwendungen weiterverarbeitet werden. Graphite One will auch für diese Anlage FAST-41-Status beantragen.
Die Produktionspläne sind gestaffelt: Ab Mitte 2027 soll die Ohio-Anlage zunächst mit synthetischem Graphit-Rohstoff anlaufen und 48.000 Tonnen Anodenmaterial pro Jahr produzieren. Ab 2031 — wenn die ersten Konzentratlieferungen aus Alaska eintreffen — ist eine Kapazität von 169.000 Tonnen jährlich geplant. Der Bergbau in Alaska selbst soll 2030 beginnen, mit einer Minenlebensdauer von 20 Jahren und einer Jahreskapazität von bis zu 175.000 Tonnen Konzentrat.
Finanzierung und Marktreaktion
Die US-amerikanische Export-Import-Bank hat Finanzierungsinteresse von bis zu zwei Milliarden Dollar signalisiert — ein wichtiges Signal für ein Projekt, das noch unter Finanzierungsvorbehalt steht.
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An der Börse reagierten Anleger positiv: Die Aktie legte nach der Meldung knapp neun Prozent zu und erreichte mit 1,27 kanadischen Dollar ein Zwei-Wochen-Hoch. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 258 Millionen kanadischen Dollar. Das September-Datum für den Genehmigungsabschluss rückt damit als konkreter Kurstreiber in den Vordergrund — weniger als fünf Monate entfernt.
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