Graphite One: Ohio-Werk soll FAST-41 erhalten
27.04.2026 - 19:20:26 | boerse-global.deDie USA importieren Graphit zu hundert Prozent aus dem Ausland — fast ausschließlich aus China. Graphite One will das ändern. Am 27. April bestätigte das Unternehmen, dass sein Flaggschiffprojekt im Zeitplan liegt. Der Weg zur finalen Genehmigung bleibt jedoch offen.
September 2026 als entscheidende Marke
Das Graphite Creek Projekt — ein geplantes Tagebaubergwerk rund 60 Kilometer nördlich von Nome in Alaska — läuft seit Juni 2025 unter dem FAST-41-Bundesgenehmigungsprogramm. Es war das erste Bergbauprojekt in Alaska, das in das FAST-41-Dashboard aufgenommen wurde.
Das Programm soll Genehmigungsverfahren beschleunigen, ohne Umweltstandards zu senken. CEO Anthony Huston formuliert es direkt: FAST-41 habe geliefert, was es verspreche — mehr Tempo, Planbarkeit und Verantwortlichkeit über mehrere Bundesbehörden hinweg.
Der Zeitplan sieht eine Fertigstellung aller erforderlichen Umweltprüfungen bis zum 29. September 2026 vor. Derzeit führt das U.S. Army Corps of Engineers die Prüfung. Das Verfahren läuft planmäßig.
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Ohio als nächster Schritt
Graphite One denkt bereits über Alaska hinaus. Das Unternehmen will FAST-41-Status auch für seine geplante Produktionsanlage im US-Bundesstaat Ohio beantragen. Dort soll Graphitkonzentrat aus Alaska zu Anodenmaterial für Elektrofahrzeuge, Energiespeicher, KI-Rechenzentren und Rüstungsanwendungen verarbeitet werden. Eine mögliche Recyclinganlage am selben Standort würde die Kreislaufwirtschaftsstrategie des Unternehmens vervollständigen.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,86 US-Dollar — rund 22 Prozent über dem Stand vor einem Monat, aber noch deutlich unter dem Jahreshoch von 1,52 Dollar.
Widerstand im Genehmigungsverfahren
Das Projekt ist nicht unumstritten. Von 301 eingegangenen Kommentaren zum entscheidenden Section-404-Antrag äußerten fast 57 Prozent Bedenken. Über 26 Prozent lehnten das Vorhaben direkt ab. Nur knapp 17 Prozent sprachen sich dafür aus.
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Das Army Corps of Engineers prüft derzeit einen vereinfachten Umweltbericht. Kritiker fordern eine umfassendere Umweltverträglichkeitsprüfung — ein Szenario, das die Behörde selbst nicht ausschließt. Käme es dazu, würde der September-Termin kaum zu halten sein.
Indes hat sich der Wettbewerb verschärft: Im März sicherten sich zwei weitere US-Graphitprojekte — in Alabama und New York — ebenfalls FAST-41-Status. Der Druck, als Erstes in Produktion zu gehen, steigt.
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