Graphite, One

Graphite One Aktie: Zölle weg, Milliarden-Plan bleibt

06.04.2026 - 23:00:21 | boerse-global.de

Die US-Handelskommission lehnte Schutzzölle auf chinesisches Graphit ab. Graphite Ones Milliardenprojekt stützt sich nun stärker auf die nationale Versorgungssicherheit und läuft parallel zu umfangreichen Finanzierungsgesprächen.

Graphite One Aktie: Zölle weg, Milliarden-Plan bleibt - Foto: über boerse-global.de

Der Rückenwind durch mögliche Schutzzölle ist Geschichte. Im März entschied die U.S. International Trade Commission, dass chinesische Graphit-Importe der heimischen Industrie keinen materiellen Schaden zufügen — und begrub damit Strafzölle, die für einige chinesische Exporteure bis zu 169,5 Prozent betragen hätten. Für Graphite One bedeutet das: Ein Argument für das eigene Projekt fällt weg, das Kernargument bleibt.

Was der ITC-Entscheid bedeutet

Das Ergebnis kam überraschend. Das Handelsministerium hatte im Februar 2026 noch Ausgleichszölle von 66,68 Prozent und Antidumping-Zölle von 93,5 Prozent festgelegt — eine scheinbar solide Grundlage für den Schutz heimischer Produzenten. Die ITC kippte das in einer knappen 2-zu-1-Abstimmung. Die Folge: Die bereits erhobenen Zölle auf chinesisches Anodenmaterial werden wieder aufgehoben.

Für Graphite One verschiebt sich damit die Begründung des Investmentfalls. Das Unternehmen verweist in seinen Mitteilungen darauf, dass die USA zu 100 Prozent von Graphit-Importen abhängig sind und China den globalen Markt dominiert. Die strategische Relevanz des Alaska-Projekts hängt damit stärker an der U.S.-Politik zur Versorgungssicherheit bei kritischen Mineralien — und weniger an Handelsschutzmaßnahmen.

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Dichter April-Kalender

Parallel laufen mehrere Prozesse. Am 14. April wandeln sich 583.015 Restricted Share Units in reguläre Aktien um — eine Routinemaßnahme, die die Aktienzahl auf Basis der aktuell rund 208,4 Millionen ausstehenden Papiere leicht erhöht. Am 24. April folgen die Quartalszahlen für Q1 2026.

Das eigentliche Gewicht liegt jedoch auf dem laufenden Finanzierungsprozess. Die U.S. Export-Import Bank hat Graphite One eingeladen, Kredite in Höhe von 670 Millionen Dollar für die Graphite-Creek-Mine in Alaska und 1,4 Milliarden Dollar für ein Verarbeitungswerk in Ohio zu beantragen. Zusammen ergibt das 2,07 Milliarden Dollar — ausreichend, um 70 Prozent der Gesamtkapitalkosten zu decken. Die restlichen 30 Prozent sollen über Gespräche mit den fünf größten Investmentbanken Nordamerikas finanziert werden.

Die EXIM-Einladungen sind ausdrücklich unverbindlich und an Zulassungs- sowie Kreditprüfungen geknüpft. Anträge sollen im Laufe des Jahres 2026 gestellt werden. Bis dahin bleibt der Finanzierungsrahmen das zentrale offene Element — und der April liefert mit Quartalszahlen und RSU-Konvertierung zumindest erste Datenpunkte.

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