Graphite One: 9 Prozent nach Zeitplan-Bestätigung
30.04.2026 - 01:21:28 | boerse-global.deDie USA importieren Naturgraphit zu hundert Prozent — fast ausschließlich aus China. Graphite One will das ändern. Nun hat das Unternehmen bestätigt, dass sein Flaggschiffprojekt in Alaska den Zeitplan hält.
Behördenverfahren läuft planmäßig
Das Graphite Creek Project in Alaska durchläuft derzeit ein koordiniertes Umweltprüfverfahren unter dem FAST-41-Bundesrahmen. Die Federführung liegt beim U.S. Army Corps of Engineers. Laut dem aktualisierten Genehmigungsdashboard bleibt der 29. September 2026 das Zieldatum für eine finale Entscheidung.
Graphite Creek war das erste Bergbauprojekt in Alaska, das in das FAST-41-Programm aufgenommen wurde. Das Verfahren soll Planbarkeit und Transparenz verbessern — ohne die Umwelt- und Regulierungsstandards zu senken. Die 13,5-monatige Prüfphase startete mit der Veröffentlichung des koordinierten Projektplans im August 2025.
Zahlen, die Investoren überzeugen sollen
Die Märkte reagierten positiv. Die Aktie legte zuletzt rund neun Prozent zu und erreichte ein Zwei-Wochen-Hoch von 1,27 kanadischen Dollar. Auf USD-Basis notiert das Papier aktuell bei 0,88 Dollar — gut 24 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,80 Dollar.
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Hinter dem Interesse stecken handfeste Projektkennzahlen. Eine Machbarkeitsstudie weist einen Vorsteuerwert (NPV) von 6,4 Milliarden US-Dollar aus, die interne Rendite (IRR) liegt bei 30 Prozent.
Fahrplan: Ohio zuerst, Alaska ab 2030
Graphite One verfolgt eine zweistufige Strategie. Den ersten Umsatz will das Unternehmen bereits Mitte 2027 erzielen — über eine Produktionsanlage im US-Bundesstaat Ohio, die synthetischen Graphit herstellt. Die Startkapazität liegt bei 10.000 Tonnen pro Jahr, danach folgen Ausbaustufen von je 25.000 Tonnen.
Das Ziel für 2028: Umsatz von 89 Millionen US-Dollar und ein EBITDA von 40 Millionen Dollar. Der Abbau in Alaska soll 2030 beginnen. Bis 2032 könnte der Umsatz laut Unternehmensangaben auf knapp eine Milliarde Dollar steigen.
Partnernetzwerk mit strategischem Gewicht
Drei Alaskanische Ureinwohner-Konzerne — Bering Straits, Doyon und Aleut — halten zusammen 9,2 Prozent der Anteile. Das verschafft dem Projekt lokale Verankerung. Im Februar 2026 besetzte Graphite One einen eigenen Vizepräsidenten für Community Relations.
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Auf Kundenseite hat das Unternehmen unverbindliche Liefervereinbarungen mit dem Elektroautohersteller Lucid Group abgeschlossen — für synthetisches und natürliches Graphit. Die US-Exportkreditbehörde EXIM hat Interessenbekundungen über bis zu 2,07 Milliarden Dollar signalisiert. Das unterstreicht, wie ernst Washington die Versorgungssicherheit bei kritischen Mineralien nimmt.
Die finale Genehmigungsentscheidung am 29. September 2026 wird zeigen, ob der straffe Zeitplan hält — und ob der Ohio-Anlauf ab Mitte 2027 tatsächlich die erste Umsatzkurve einleitet.
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