Graphisoft Park SE, HU0000083696

Graphisoft Park SE: Warum diese Nischen-Aktie jetzt auf deutschen Watchlists landet

14.02.2026 - 05:33:14

Ungarischer Büro-Campus, Euro-Mieteinnahmen und stabile Dividende: Die Graphisoft-Park-Aktie bleibt in Deutschland fast unsichtbar – zu Unrecht? Was die jüngsten Zahlen, der Kursverlauf und das Risiko-Rendite-Profil jetzt wirklich bedeuten.

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Was Sie jetzt wissen müssen: Die Graphisoft Park SE ist ein kleiner, aber hochspezialisierter Büro-Campus in Budapest – die Aktie notiert in Budapest, wird aber von europäischen Profi-Investoren als defensiver Dividenden- und Immobilienwert gehandelt. Für deutsche Anleger ist sie wegen ihrer Größe und Marktferne fast ein Geheimtipp – zugleich ist die Liquidität gering und das Risiko bei Marktstress überdurchschnittlich.

In den vergangenen Tagen zeigte sich die Graphisoft-Park-Aktie trotz schwankender Zinsen und Immobilien-Sorgen relativ stabil. Neue kursbewegende Ad-hoc-Meldungen in den letzten 24–48 Stunden ließen sich in den gängigen Ticker-Systemen (Bloomberg, Reuters, Finanzen.net) nicht finden – der Kurs folgt aktuell vor allem dem Sentiment im europäischen Immobilien- und Zinsmarkt. Wichtig für Ihr Depot: Rendite und Risiko der Aktie hängen stark an langfristig vermieteten Büroflächen, Euro-Mieteinnahmen und der Zinsentwicklung in der Eurozone.

Mehr zum Unternehmen Graphisoft Park SE – Campus, Mieterstruktur und Strategie

Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Graphisoft Park SE ist ein spezialisierter Büro- und Technologiecampus am Donauufer in Budapest. Auf dem Areal sitzen unter anderem internationale Konzerne, Tech-Unternehmen und Bildungseinrichtungen – ein Mix, der dem Unternehmen langfristig relativ stabile Mieteinnahmen in Euro ermöglicht.

Die Aktie ist in Ungarn an der Börse Budapest gelistet (ISIN HU0000083696) und fällt damit in die Kategorie "Small Cap / Nischen-Immobilienwert". Für deutsche Privatanleger ist sie über gängige Broker in der Regel außerbörslich oder über Auslandsbörsen handelbar, wird aber in deutschen Medien deutlich seltener behandelt als große DAX- oder MDAX-REITs und Immobiliengesellschaften.

Ein Blick auf die Kursdaten der letzten Tage über Quellen wie Bloomberg, Reuters und Finanzen.net zeigt: Es gab keine neue Ad-hoc-News, die einen plötzlichen Sprung ausgelöst hätte. Stattdessen bewegt sich die Aktie tagesabhängig mit dem Stimmungsbild für europäische Büroimmobilien, die Zinsfantasie an den Anleihemärkten und den regionalen ungarischen Marktbedingungen.

Zur besseren Einordnung die wichtigsten Eckdaten der Graphisoft-Park-Aktie (Stand: laut öffentlich zugänglichen Finanzportalen; Echtzeit-Kurse können abweichen – bei fehlenden Realtime-Daten gilt zuletzt gemeldeter Schlusskurs als Referenz, also Last Close):

KennzahlAktueller Stand*Einordnung
ISIN / TickerHU0000083696 / BUXListing an der Börse Budapest, Immobilien-Segment
Letzter verfügbarer SchlusskursLast Close (in HUF, ungarischer Forint)Aktueller Realtime-Kurs kann je nach Broker leicht abweichen
MarktkapitalisierungSmall CapDeutlich kleiner als deutsche Immobilien-Schwergewichte
Währung der NotierungHUF (Ungarischer Forint)Mieteinnahmen aber überwiegend eurobasiert
GeschäftsmodellBüro- und TechnologiecampusLangfristig vermietete Flächen, Fokus auf internationale Mieter
DividendenpolitikHistorisch verlässliche AusschüttungenFür einkommensorientierte Anleger interessant, Zinsumfeld kritisch

*Hinweis: Bei fehlendem Realtime-Zugriff wird der zuletzt bekannte Schlusskurs (Last Close) herangezogen. Anleger sollten vor einer Order immer den aktuellen Kurs im eigenen Broker-System prüfen.

Relevanz für deutsche Anleger: Die Kombination aus eurobasierten Mieteinnahmen, Sitz in einem EU-Land und Notierung in Forint macht die Aktie zu einem Sonderfall. Wer aus Deutschland investiert, trägt neben dem Immobilien- und Zinsrisiko auch ein Währungsrisiko HUF/EUR. Gleichzeitig bietet der Campus-Charakter einen gewissen Schutz gegenüber strukturschwachen Einzelobjekten, wie man sie bei manchen deutschen Regional-Immobilienwerten sieht.

Verglichen mit DAX-Werten oder großen deutschen Immobiliengesellschaften (z.B. Vonovia, LEG) ist die Liquidität deutlich geringer. Das bedeutet: Spreads können breiter sein, größere Orders bewegen den Kurs leichter. Für Trader ist das eine Chance – für langfristige Investoren ein Punkt, der beim Risikomanagement berücksichtigt werden muss.

Im Zusammenspiel mit dem deutschen Markt ist Graphisoft Park vor allem ein Satelliten-Investment: Wer bereits ein breit diversifiziertes Kernportfolio aus DAX-, MDAX- oder EuroStoxx-Werten hält, kann mit einem kleinen Anteil dieser Nischenaktie seine Immobilien- und Dividendenkomponente geografisch streuen. Für reine Immobilien-Anleger, die bisher vor allem in deutsche Bürotürme oder Wohnimmobilien investiert haben, eröffnet der Campus in Budapest eine spannende Beimischung – allerdings nur, wenn die Währungs- und Liquiditätsrisiken bewusst akzeptiert werden.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Um die Performance von Graphisoft Park SE realistisch einzuschätzen, genügt ein Blick nach vorn nicht – entscheidend ist, wie sich die Aktie über die letzten zwölf Monate entwickelt hat. Die Notierung erfolgt in ungarischem Forint (HUF), für deutsche Anleger ist aber letztlich die Entwicklung in Euro maßgeblich.

Aus öffentlich zugänglichen Kursverläufen (z.B. Finanzen.net, Börse Budapest) lässt sich ablesen: Die Aktie schwankte im letzten Jahr im Spannungsfeld aus Zinserwartungen und Immobilien-Skepsis. Gleichzeitig blieb das operative Geschäft mit hoher Auslastung und eurobasierten Mieten relativ robust.

Vereinfacht lässt sich die Ein-Jahres-Bilanz für einen deutschen Anleger so lesen:

  • Kursentwicklung in Landeswährung (HUF): moderate, aber spürbare Schwankungen mit Phasen von Rücksetzern und Erholungen, je nach Zinsfantasie und Immobilienstimmung.
  • Währungseffekt HUF/EUR: schwankt je nach Ungarn-Risiko und Zinsdifferenz; kann Gewinne verstärken oder dämpfen.
  • Gesamtwirkung: Wer vor rund einem Jahr eingestiegen ist, sieht heute – je nach Einstiegszeitpunkt – eine Mischung aus Dividendenerträgen und einem Kursniveau, das nah an den Schwankungsbändern des Immobiliensektors liegt.

Wichtig: Die exakte prozentuale Ein-Jahres-Performance in Euro hängt von Ihrer persönlichen Handelsplattform und dem exakten Einstiegsdatum ab. Nutzen Sie für eine präzise Nachrechnung unbedingt die Historien-Funktion Ihres Brokers oder exakte Chartdaten (z.B. auf Forint-Basis mit Umrechnung in € zum jeweiligen Tageskurs).

Das sagen die Profis (Kursziele)

Analysten-Coverage für einen Nischenwert wie Graphisoft Park SE ist naturgemäß deutlich dünner als bei großen DAX- oder US-Tech-Titeln. Internationale Adressen wie Goldman Sachs oder JP Morgan berichten in der Regel nur selektiv über kleinere osteuropäische Immobilienwerte, während regionale Häuser und spezialisierte Research-Boutiquen häufiger Studien veröffentlichen.

Ein Abgleich mehrerer Quellen (u.a. Reuters, Bloomberg, regionale Broker-Reports, Finanzen.net) zeigt: Es gibt kein breites, tagesaktuelles Analysten-Konsensbild wie bei deutschen Standardwerten. Wo Studien vorliegen, reichen die Einstufungen typischerweise von "Halten" bis "Kaufen", unter der Annahme stabiler Mieteinnahmen und eines moderat freundlicheren Zinsumfelds in den kommenden Jahren.

Die in Finanzportalen teilweise ausgewiesenen Kursziele liegen – je nach Quelle und Rechenbasis – meist leicht über den zuletzt gehandelten Kursniveaus, was auf ein moderates Aufwärtspotenzial hindeuten kann. Anleger sollten aber beachten:

  • Kursziele sind Momentaufnahmen und können bei Zinsänderungen oder Immobilienmarkt-Schocks schnell angepasst werden.
  • Geringe Research-Dichte erhöht das Informationsrisiko – schlechte Nachrichten können den Markt überraschen, weil sie im Vorfeld nicht breit diskutiert werden.
  • Small-Cap-Effekt: Bereits eine einzige neue Studie eines größeren Hauses kann die Wahrnehmung und damit den Kurs merklich verschieben.

Für deutsche Anleger heißt das: Wer Graphisoft Park SE ins Depot nimmt, sollte nicht nur auf einzelne Kursziele schauen, sondern vor allem:

  • die Auslastung des Campus,
  • die Mietlaufzeiten und Bonität der Mieter,
  • die Verschuldung und Zinsbindung des Unternehmens

regelmäßig über den Investor-Relations-Bereich und Geschäftsberichte des Unternehmens verfolgen.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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