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Granite Ridge: 10,71% Minus nach Derivat-Schock

10.05.2026 - 21:04:39 | boerse-global.de

Trotz gestiegener Ölförderung belasten Derivateverluste die Bilanz von Granite Ridge Resources. Die Aktie verliert deutlich.

Granite Ridge: 10,71% Minus nach Derivat-Schock - Foto: über boerse-global.de
Granite Ridge: 10,71% Minus nach Derivat-Schock - Foto: über boerse-global.de

Mehr Öl gefördert, aber weniger verdient – bei Granite Ridge Resources klaffen operative Erfolge und finanzielle Ergebnisse im ersten Quartal 2026 weit auseinander. Während die Fördermengen deutlich stiegen, drückten hohe Verluste aus Absicherungsgeschäften die Bilanz ins Minus. Die Aktie rutschte daraufhin am Freitag um 10,71 Prozent ab und notiert mit 5,00 US-Dollar nur noch knapp über ihrem Jahrestief.

Derivate belasten das Ergebnis

Das Unternehmen meldete einen Gewinn je Aktie von lediglich 0,02 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld mit 0,09 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz übertraf mit 128,26 Millionen US-Dollar hingegen die Markterwartungen.

Ein Nettoverlust von 47 Millionen US-Dollar belastet die Quartalsbilanz schwer. Hauptverantwortlich dafür sind Verluste aus Derivaten in Höhe von 72 Millionen US-Dollar. Ein Großteil davon entfällt auf noch nicht realisierte Marktwertverluste aus laufenden Absicherungspositionen.

Operative Fortschritte und Kostendruck

Operativ zeigt die Kurve nach oben. Die tägliche Produktion stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 34.467 Barrel Öläquivalent. Der Ölanteil am Fördermix lag dabei bei 48 Prozent.

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Indes fielen die Betriebskosten pro Barrel mit 9,57 US-Dollar höher aus als geplant. Das Management korrigierte die Prognose für das Gesamtjahr daher auf eine Spanne bis maximal 8,75 US-Dollar. Die Investmentbank Stephens reagierte auf die Zahlen und senkte das Kursziel von 12 auf 11 US-Dollar, hält aber an ihrer Kaufempfehlung fest.

Dividende und Insiderkäufe

Trotz der Kursverluste von 16,81 Prozent innerhalb einer Woche setzt die Führung auf Stabilität. Die Quartalsdividende von 0,11 US-Dollar wurde bestätigt. Beim aktuellen Kursniveau entspricht dies einer annualisierten Rendite von etwa 8,9 Prozent.

Parallel dazu nutzten Führungskräfte die Kursschwäche für Zukäufe. CEO Tyler Farquharson und CFO Ronald Kettler gehörten zu den Insidern, die insgesamt über 43.000 Aktien erwarben. Dies unterstreicht das Vertrauen in das Ziel, bis 2027 einen Wendepunkt beim freien Cashflow zu erreichen.

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Für Aktionäre rückt nun der 29. Mai 2026 in den Fokus. An diesem Tag wird die Aktie ex Dividende gehandelt, die Auszahlung erfolgt am 12. Juni.

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