Google Workspace: KI-Kreativität und Chat-Revolution
22.01.2026 - 22:54:12Google stattet seine Workspace-Suite mit KI-gestützten Videountertiteln und einer lang ersehnten Nachrichten-Weiterleitung aus. Die Updates zielen darauf ab, die Produktivität im digitalen Arbeitsumfeld zu steigern.
Die neuen Funktionen, die über den offiziellen Google Workspace Updates-Blog angekündigt wurden, adressieren zwei Kernbereiche moderner Zusammenarbeit: ansprechende Inhaltserstellung und effiziente Kommunikation. Während das Update für Google Vids Künstliche Intelligenz nutzt, um Unternehmensvideos zugänglicher zu machen, behebt die Weiterleitung in Google Chat ein grundlegendes Arbeitsablauf-Problem.
KI bringt Stil in Google Vids: Dynamische Untertitel
Der Konzern erweitert seine KI-gesteuerte Videoproduktions-App Google Vids um einen neuen Kreativmodus. Ab dem 22. Januar 2026 können Nutzer gestaltete und animierte Untertitel generieren lassen, die sich automatisch mit Audio und anderen Medienelementen synchronisieren. Sie dienen als dynamischer visueller Leitfaden für den Zuschauer.
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Das primäre Ziel ist es, das Verständnis von Videos zu verbessern und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erhöhen. So sollen Präsentationen und interne Kommunikation effektiver werden. Google Vids, das als Kernkomponente der Workspace-Suite eingeführt wurde, soll Mitarbeiter zu effektiven Geschichtenerzählern machen – ohne professionelle Videobearbeitungskenntnisse.
Die App nutzt Gemini, Googles fortschrittliches KI-Modell, für verschiedene Produktionsschritte. Dazu gehören das Verfassen von Drehbüchern, die Erstellung von Voiceovers und die Beschaffung von Stock-Medien. Die Einführung gestylter Untertitel ist eine logische Erweiterung dieser Fähigkeiten. Sie automatisiert einen einst mühsamen Prozess und verleiht nutzergenerierten Inhalten einen professionellen Schliff.
Google Chat holt auf: Endlich Nachrichten weiterleiten
In einem Schritt, der Google Chat mit Konkurrenten wie Microsoft Teams und Slack gleichzieht, führt der Konzern eine native Nachrichten-Weiterleitungsfunktion ein. Ab dem 20. Januar 2026 können Nutzer Nachrichten einfach von einer Unterhaltung in eine andere teilen. Umständliche Workarounds wie das Kopieren und Einfügen von Text oder das Erstellen von Screenshots gehören damit der Vergangenheit an.
Die Funktion bewahrt den Kontext der geteilten Informationen. Eine weitergeleitete Nachricht behält die Details des ursprünglichen Absenders und etwaige Anhänge bei. So verstehen die Empfänger stets die Herkunft. Dies adressiert ein häufiges Bedürfnis in kollaborativen Umgebungen, in denen Informationen schnell zwischen verschiedenen Teams oder Projekten weitergegeben werden müssen.
Die Einführung erfolgt schrittweise für alle Google Workspace-Kunden und Nutzer mit persönlichen Google-Konten. Domänen auf dem Rapid Release-Track erhielten das Update ab dem 20. Januar. Eine breitere Einführung für Domänen mit Scheduled Release ist ab dem 11. Februar 2026 geplant.
Intelligente Sicherheitsbarrieren und nahtlose Integration
Ein kritischer Aspekt der neuen Chat-Funktion sind durchdachte Sicherheitskontrollen, die das versehentliche Teilen von Daten verhindern sollen. Google hat spezifische Grenzen eingebaut: Nutzer können keine Nachrichten aus einer rein internen Konversation in einen Chat weiterleiten, der externe Teilnehmer enthält.
Diese Barriere soll das Risiko verringern, dass sensible interne Informationen unbeabsichtigt nach außen gelangen. Allerdings können Nachrichten aus einem Chat mit externen Parteien in einen rein internen Chat weitergeleitet werden. So können Teams extern bezogene Informationen intern diskutieren.
Die Funktion ist einfach zu bedienen und erfordert keine administrative Konfiguration. Ihre Verfügbarkeit in allen Workspace-Tarifen sowie für persönliche Konten unterstreicht ihren Status als Kernkommunikationsfunktion. Durch die direkte Integration in die Benutzeroberfläche will Google den täglichen Workflow in Chat flüssiger und intuitiver gestalten.
Strategische Ausrichtung im Wettbewerbsumfeld
Die Einführung der Nachrichtenweiterleitung ist ein bedeutender Schritt für Google Chat. Sie schließt eine Funktionslücke, die seit Jahren zu Plattformen wie Microsoft Teams und Slack bestand. Dieses Update macht das Google-Angebot wettbewerbsfähiger und erfüllt eine grundlegende Nutzererwartung an moderne Enterprise-Messaging-Anwendungen.
Gleichzeitig zeigt die kontinuierliche Einführung von KI-Funktionen wie den gestylten Untertiteln in Vids den breiteren strategischen Fokus des Konzerns. Google bettet seine Gemini-KI-Modelle systematisch in das gesamte Workspace-Ökosystem ein. Es geht nicht nur um neue Fähigkeiten, sondern auch um die Verbesserung bestehender Tools.
Die Updates zielen weniger darauf ab, das Rad neu zu erfinden. Vielmehr sollen aktuelle Werkzeuge intelligenter, automatisierter und tiefer integriert werden. Das Ergebnis: eine gesteigerte Produktivität der Nutzer. Diese Entwicklung deutet auf eine klare Richtung für die Evolution der Plattform hin.
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