Google schließt 2025 mit umfangreicher Android-Säuberung ab
31.12.2025 - 01:42:12Google zwingt Android-Nutzer zu einem umfassenden Jahresabschluss-Update mit über 100 Sicherheitslücken und System-Optimierungen. Der Tech-Riese reagiert damit auf aktiv ausgenutzte Zero-Day-Schwachstellen und bereitet die Plattform für die Herausforderungen des Jahres 2026 vor.
Das am 30. Dezember veröffentlichte Android-Sicherheitsbulletin enthält Patches für mehr als 100 Schwachstellen. Besonders brisant: Zwei Zero-Day-Lücken werden bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt. Die Sicherheitslücken mit den Kennungen CVE-2025-48633 (Informationspreisgabe) und CVE-2025-48572 (Rechteausweitung) ermöglichen es, Standard-Sicherheitsprotokolle zu umgehen.
“Das macht diese Jahresend-Aktualisierung zur Pflicht für jeden, der seine Daten schützen will”, erklärt ein Sicherheitsforscher. Die Updates mit den Patch-Leveln 2025-12-01 und 2025-12-05 beheben auch eine kritische Denial-of-Service-Schwachstelle im Framework, die Geräte lahmlegen kann. Die Patches decken Kernel-Updates und spezifische Fixes für Chipsätze von Qualcomm, MediaTek und Unisoc ab.
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System-Performance und Cache-Probleme behoben
Parallel zur Sicherheitsoffensive optimiert Google die Systemleistung. Ein gezieltes Wartungs-Update von etwa 25 Megabyte rollt aktuell für Pixel 8, 9 und das neue Pixel 10 aus. Es behebt einen Fehler, der nach dem Upgrade auf Android 16 den Zugriff auf zwischengespeicherte lokale Inhalte blockierte.
Doch was bedeutet das konkret für Nutzer? Der Fix stellt sicher, dass zwischengespeicherte Daten – essenziell für App-Ladezeiten und Offline-Funktionen – korrekt indiziert und abrufbar sind. Zudem löst das Update Probleme mit übermäßigem Akkuverbrauch und sporadischen Touch-Ausfällen beim Pixel 10. Damit räumt Google letzte Kinderkrankheiten der Android-16-Migration aus dem Weg.
Play Store v49.5 gibt Nutzern Kontrolle zurück
Am 29. Dezember erweiterte Google die Optimierungsbemühungen auf den Play Store. Version 49.5 führt detaillierte Steuerelemente für Personalisierung und Datenerfassung ein. Nutzer können nun genau festlegen, welche Informationen in ihrem Play-Verlauf gespeichert werden.
Gleichzeitig setzt Google die Einführung des “Ask Play”-Assistenten fort. Diese Chat-Oberfläche nutzt zwischengespeicherte Nutzerpräferenzen für maßgeschneiderte App-Empfehlungen. Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum und Großbritannien bringt das Update spezifische Hinweise für regulierte Medizinprodukt-Apps – eine Anpassung an die verschärften Sicherheitsstandards der Region.
Warum jetzt? Die Android-Landschaft 2026
Der Timing der großangelegten Säuberung ist kein Zufall. Der Android-Ökosystem bereitet sich auf die Ressourcenanforderungen des kommenden Jahres vor. Berichte von Malwarebytes vom 29. Dezember warnen vor einer Zunahme ausgeklügelter Banking-Trojaner wie “Herodotus”.
Diese Schadprogramme nutzen gefälschte Overlays, um legitime Apps nachzuahmen. Ein sauberes, aktuelles System-Framework kann solche Angriffsvektoren besser erkennen. Die aktuellen Aufräumarbeiten legen zudem das Fundament für Android 17, das im zweiten Quartal 2026 erwartet wird.
Leaks deuten auf eine große architektonische Verschiebung hin: “Aggressive KI-Optimierung” und verbesserte Speicherbereinigung sollen im Fokus stehen. Tech-Analysten erwarten, dass die ersten Developer Previews von Android 17 Anfang 2026 erscheinen. Sie werden ein überarbeitetes dynamisches Partitions-Speichersystem mitbringen.
Android-Nutzer sollten jetzt prüfen, ob ihr Sicherheits-Patch-Level mindestens 2025-12-05 beträgt und manuell nach Google Play System Updates suchen. Nur so sind alle Jahresend-Optimierungen aktiv – und das Gerät fit für das neue Jahr.
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