Google, Android-Lücken

Google schließt 140 Android-Lücken – KI-Malware bedroht Smartphones

08.03.2026 - 04:18:50 | boerse-global.de

Googles März-Update behebt 140 Schwachstellen, darunter eine aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke. Parallel warnt die Sicherheitsbranche vor der neuen KI-gestützten Android-Malware 'PromptSpy'.

Google schließt 140 Android-Lücken – KI-Malware bedroht Smartphones - Foto: über boerse-global.de
Google schließt 140 Android-Lücken – KI-Malware bedroht Smartphones - Foto: über boerse-global.de

Google veröffentlicht das größte Android-Sicherheitsupdate seit Jahren. Es schließt 140 Schwachstellen, darunter eine bereits aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke. Gleichzeitig warnt die Sicherheitsbranche vor einer neuen KI-Malware namens „PromptSpy“.

Das März-Update behebt Lücken in verschiedenen Systemkomponenten. Besonders kritisch ist die Schwachstelle CVE-2026-21385 in einer Qualcomm-Grafikkomponente. Google bestätigt, dass sie bereits für gezielte Angriffe missbraucht wurde. Nutzer sollten ihr Gerät sofort updaten.

Anzeige

Da Cyberkriminelle immer raffiniertere Methoden nutzen, um Banking-Apps und sensible Daten anzugreifen, reicht ein einfaches System-Update oft nicht aus. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Ratgeber, mit welchen fünf praxistauglichen Maßnahmen Sie Ihr Android-Gerät umfassend vor Hackern schützen können. Kostenloses Android-Sicherheitspaket jetzt anfordern

„PromptSpy“: Erste Android-Malware nutzt generative KI

Während Google alte Löcher stopft, taucht eine neue Bedrohung auf. Sicherheitsforscher haben „PromptSpy“ entdeckt. Der Schädling tarnt sich als Banking-App und nutzt das KI-Modell Google Gemini, um sich auf infizierten Geräten festzusetzen.

Die KI analysiert den Bildschirminhalt und gibt der Malware Anweisungen, wie sie sich tief im System verankern kann. Experten sehen darin den Beginn eines neuen Wettrüstens: KI wird nun nicht nur für Phishing, sondern für aktive Angriffe auf dem Gerät selbst eingesetzt.

So erkennen und entfernen Sie Schadsoftware

Verdächtig sind ein schnell leerer Akku, hoher Datenverbrauch, Überhitzung oder plötzliche Pop-up-Werbung. Bei Verdacht auf Malware helfen diese Schritte:

Starten Sie Ihr Smartphone im abgesicherten Modus. Halten Sie dazu die Ein/Aus-Taste gedrückt und tippen Sie lange auf „Ausschalten“, bis die Option zum Neustart im abgesicherten Modus erscheint.

Überprüfen Sie nun unter „Einstellungen > Apps“ alle installierten Anwendungen. Achten Sie auf unbekannte Apps oder solche mit Administratorrechten. Diese finden Sie unter „Sicherheit > Geräte-Admin-Apps“. Entziehen Sie dort der verdächtigen App die Rechte.

Anschließend können Sie die schädliche App deinstallieren. Führen Sie danach einen vollständigen Scan mit einer seriösen Antiviren-App aus dem Play Store durch. Nur als letzte Option sollten Sie einen Werksreset durchführen – sichern Sie vorher alle wichtigen Daten.

Hersteller und Nutzer in der Pflicht

Das massive Update unterstreicht die dynamische Bedrohungslage. Die Hersteller sind nun gefordert, die Patches schnell an ihre Geräte auszuliefern. Für Nutzer bleibt die Devise: Updates sofort installieren und Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Play Store beziehen.

Die KI-Malware „PromptSpy“ zeigt, wohin die Reise geht. Zukünftige Bedrohungen werden autonomer und schwerer zu erkennen. Proaktive Sicherheitsmaßnahmen sind deshalb wichtiger denn je.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

boerse | 68646905 |