Google, ONLYOFFICE

Google, ONLYOFFICE und Zoom fordern Microsoft Office heraus

22.02.2026 - 00:21:12 | boerse-global.de

Google, ONLYOFFICE und Zoom erweitern ihre Plattformen mit KI-Funktionen und verbesserter Verwaltung. Der Wettbewerb um digitale Arbeitsplätze verschärft sich durch Innovationen und Auszeichnungen.

Der Markt für digitale Bürosoftware erlebt eine Innovationswelle. Führende Anbieter rollen bedeutende Updates aus und erhalten Branchenauszeichnungen. Diese Entwicklung unterstreicht den wachsenden Wettbewerb um Alternativen zur langjährigen Dominanz von Microsoft Office. Im Fokus stehen Flexibilität, KI und bessere Verwaltung.

Google Workspace setzt auf KI-Kontrolle und Verwaltung

Google hat am 20. Februar eine Reihe von Updates für seine Workspace-Suite angekündigt. Der Fokus liegt auf Unternehmenssicherheit und der Verwaltung von KI-Tools. Ein zentraler Punkt: IT-Administratoren erhalten feinere Kontrolle über lokale Admin-Rechte auf Windows-Geräten, die mit Google Endpoint Management verwaltet werden.

Zudem führt Google neue Metriken für die Nutzung seiner Gemini-KI im Admin-Bereich ein. Diese Berichte sollen Transparenz schaffen: Wie und wie intensiv werden KI-Funktionen im Unternehmen genutzt? Eine weitere Neuerung erlaubt es Besitzern von Google Groups, die Berechtigung zur Bearbeitung von Gruppen-Namen und -Beschreibungen zu delegieren. Diese Schritte adressieren die wachsende Nachfrage nach Kontrolle in Zeiten von Cloud- und KI-Integration.

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ONLYOFFICE kündigt großes Update für Ende Februar an

Der Herausforderer ONLYOFFICE baut mit einem großen Release am 24. Februar Erwartungen auf. In einem Live-Webinar will das Unternehmen die Version Docs 9.3 vorstellen. Angekündigte Funktionen sind erweiterte PDF-Bearbeitung, mehr Signatur-Optionen für PDF-Formulare und Serienbrief-Funktionen in den Desktop-Editoren.

Diese Fokussierung auf Kernfunktionen der Dokumentenbearbeitung, besonders für das allgegenwärtige PDF-Format, positioniert ONLYOFFICE als flexible Alternative. Nutzer schätzen die Offline-Fähigkeit und die Wahl zwischen Cloud- oder eigener Server-Installation. Eine positive Bewertung der mobilen Apps dieser Woche unterstreicht zudem den Anspruch auf eine nahtlose Erfahrung auf allen Geräten.

Zoom und Open-Source-Lösungen erweitern das Feld

Der Wettbewerb ist längst kein Zweikampf mehr. Am 20. Februar erhielt Zoom mehrere Auszeichnungen bei den G2 Best Software Awards 2026. Die Plattform Zoom Workplace wurde unter die Top 100 Softwareprodukte gewählt und als Leader in der Kategorie „Kollaboration & Produktivität“ ausgezeichnet. Das unterstreicht Zooms Wandel von einer reinen Video-Tool zu einer integrierten KI-Plattform.

Parallel treibt die Open-Source-Community Innovationen voran. Anfang Februar veröffentlichte The Document Foundation LibreOffice 26.2. Das Update verbessert die Performance mit großen Dokumenten, die Kompatibilität mit Microsoft-Formaten und die allgemeine Stabilität. Es zeigt den stetigen Fortschritt einer kostenlosen, community-gestützten Alternative, die für Millionen Nutzer attraktiv bleibt.

Analyse: KI, Integration und Wahlfreiheit treiben den Markt

Die jüngsten Entwicklungen zeigen klare Trends. Künstliche Intelligenz ist vom Nice-to-have zum Wettbewerbsfaktor geworden. Googles Admin-Tools für Gemini zeigen: Unternehmen wollen KI nicht nur nutzen, sondern auch steuern und überwachen können.

Zweitens ist nahtlose plattformübergreifende Funktionalität entscheidend. Die mobile Stärke von ONLYOFFICE und die Cloud-Native-Architektur von Google beweisen: Produktivität ist nicht mehr an den Desktop gebunden.

Schließlich diversifiziert sich der Markt weg vom Einheitsprodukt. Während Google auf tiefe Cloud-Integration setzt, bietet ONLYOFFICE maximale Flexibilität. Open-Source-Lösungen wie LibreOffice liefern eine leistungsstarke kostenlose Alternative, und kommunikationszentrierte Plattformen wie Zoom Workplace erschließen eine eigene Nische.

Ausblick: Tiefere KI-Integration und schärferer Wettbewerb

Die Konkurrenz wird sich weiter verschärfen. Das ONLYOFFICE-Update am 24. Februar wird aufmerksam verfolgt werden. Die Konkurrenz dürfte mit eigenen Fortschritten reagieren, wobei der Fokus auf immer ausgefeilteren und tiefer integrierten KI-Assistenten liegen wird, die komplexe Arbeitsabläufe automatisieren.

Für Unternehmen und Nutzer gewinnen Faktoren wie Kosten, Datenschutz, Interoperabilität und spezielle Features weiter an Bedeutung. Eines ist klar: Microsoft bleibt zwar dominant, doch das Angebot an mächtigen und innovativen Alternativen war noch nie so vielfältig und überzeugend.

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