Google, Android-Updates

Google: Neue Android-Updates bringen digitale Pässe und Sicherheits-Patches

12.02.2026 - 06:39:12

Google veröffentlicht umfangreiche Systemaktualisierungen mit erweiterten Reisepass-Funktionen für die Wallet-App, verbesserter Navigation in Maps und wichtigen Sicherheitskorrekturen für Pixel-Geräte.

Google rollt seine System-Updates für Februar 2026 aus. Sie verbessern Sicherheit, Konnektivität und Kern-Apps wie Wallet und Maps für Millionen Nutzer.

Digitale Pässe und bessere Navigation

Ein Highlight ist die Erweiterung von Google Wallet. Die Funktion ID Pass unterstützt künftig mehr Reisepässe. Nutzer in weiteren Regionen können so eine sichere digitale Version ihres Dokuments im Smartphone hinterlegen.

Auch Google Maps wird aufgewertet. Nutzer erhalten mehr Kontrolle über die Anzeige von Echtzeit-Daten des öffentlichen Nahverkehrs. Die Funktion kommt auf Android-Handys, Android Auto und Wear OS. Das sorgt für ein einheitlicheres Erlebnis für Pendler.

Zudem verbessert sich die Einrichtung von Google Home-Produkten. Dynamische, gerätespezifische visuelle Anleitungen sollen den Setup- und Reset-Prozess für Smart-Home-Geräte vereinfachen. Auch Entwickler profitieren von neuen Features für Konnektivität und Sicherheit in ihren Apps.

Fundamentale Sicherheitsverbesserungen

Das Rückgrat der Updates bildet das monatliche Android Security Bulletin. Es schließt zahlreiche Sicherheitslücken. Unterstützte Pixel-Geräte erhalten Patches auf dem Stand vom 5. Februar 2026. Diese regelmäßigen Updates sind entscheidend für den Schutz der Nutzerdaten.

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Bereits Anfang Februar brachte eine erste Welle der Google Play System Updates Verbesserungen unter der Haube. Dazu gehörten ein optimierter Einrichtungsprozess für neue Android-Geräte und ein besserer Ablauf zum Kauf von zusätzlichem Google-Konto-Speicher.

Für Entwickler ändert sich etwas im Google Play Store. Ab Version 50.1 unterstützt der Store keine Inhaltsveröffentlichungen mehr für veraltete Versionen des Engage SDK. Dieses Toolkit wird für Empfehlungen in Googles Diensten genutzt. Die Änderung soll Entwickler motivieren, aktuelle Tools zu nutzen – für Kompatibilität und Sicherheit.

Wende bei Updates für ältere Pixel-Modelle

Eine bedeutende Neuerung betrifft den Support für ältere Pixel-Hardware. Das monatliche Sicherheits-Update für Februar erhielten die Pixel 7a, 8, 9 und 10-Serien. Die Pixel 6 und 7-Serien wurden hingegen übersprungen.

Dies deutet auf eine Strategieänderung hin: Die Garantie für monatliche Updates für diese Modelle scheint zu enden. Künftig könnten sie nur noch vierteljährlich oder bei Bedarf Patches erhalten. Google betont, die Geräte blieben sicher. Dennoch markiert dies einen spürbaren Wandel im Update-Rhythmus für diese einstigen Flaggschiffe.

Modulare Strategie für das Android-Ökosystem

Googles Update-Strategie wird immer modularer. Drei Kanäle sind entscheidend: große jährliche OS-Versionen (wie das erwartete Android 17), monatliche Sicherheits-Patches (vor allem für Pixel) und Google System Updates über den Play Store.

Dieses System hat einen großen Vorteil: Kritische Sicherheitsfixes und neue Features – wie die Wallet- und Maps-Verbesserungen – erreichen eine breite Palette von Geräten verschiedener Hersteller. Sie sind nicht länger vom Zeitplan der Gerätehersteller für ein vollständiges OS-Update abhängig.

Was kommt als Nächstes? Viele blicken bereits auf das kommende Android 16 Quarterly Platform Release (QPR3), das sich in der Beta-Phase befindet und größere Neuerungen bringen soll. Bis dahin raten Experten allen Nutzern, die angebotenen Updates umgehend zu installieren – über den Bereich „Systemupdates“ in den Geräteeinstellungen. Der Rollout erfolgt etappenweise in den kommenden Tagen.

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