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Google Messages führt Papierkorb ein – Android bekommt Sicherheits-Upgrade

11.04.2026 - 04:30:55 | boerse-global.de

Google führt einen Papierkorb für Chats ein, während WhatsApp CarPlay-Unterstützung erhält. Die Updates kommen in einem angespannten Smartphone-Markt mit rückläufigen Verkaufszahlen.

Google Messages führt Papierkorb ein – Android bekommt Sicherheits-Upgrade - Foto: über boerse-global.de

Die großen Tech-Konzerne rüsten ihre Messenger-Dienste massiv auf. Google führt einen Papierkorb für gelöschte Chats ein, während WhatsApp tiefer in Autosysteme eindringt. Diese Updates für mehr Datensicherheit und Nutzerkontrolle kommen in einer angespannten Marktphase mit Chip-Engpässen und sinkenden Verkaufszahlen.

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Papierkorb stoppt versehentliches Löschen bei Android

Ab sofort können Nutzer der Google-Messages-App gelöschte Unterhaltungen wiederherstellen. Der neue Papierkorb speichert Chats nach dem Löschen für 30 Tage, auf günstigeren Geräten mit Android Go sind es sieben Tage. Bisher waren Nachrichten auf Android nach dem Löschen sofort und unwiderruflich verschwunden – ein Risiko bei versehentlichem Wischen.

Die Funktion ist Teil einer breiteren Sicherheitsoffensive von Google. Seit dem 10. April bietet der Konzern auch Client-seitige Verschlüsselung für Gmail auf Mobilgeräten an. Diese Enterprise-Funktion gibt Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Verschlüsselungsschlüssel, ein wichtiger Schritt für Compliance in Hochsicherheitsbranchen.

WhatsApp erobert das Auto und testet Anonymität

Parallel vertieft Meta seinen Messenger WhatsApp in der Hardware-Welt. Eine neue Version für iOS bringt vollwertige CarPlay-Unterstützung. Fahrer sehen nun Chats und Anruflisten direkt auf dem Display, statt nur auf Sprachbefehle zu setzen. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt dabei erhalten.

Noch bedeutender könnte ein anderer Beta-Test sein: WhatsApp erprobt ein nutzerbasiertes Kontaktsystem. Statt der Telefonnummer sollen Nutzer künftig über einen eindeutigen Benutzernamen erreichbar sein. Das wäre ein großer Schritt zu mehr Anonymität auf der Plattform. Zudem sollen temporäre „Status“-Updates, ähnlich Instagram-Stories, prominenter platziert werden.

Sicherheitslücken und Marktturbulenzen

Die Software-Updates fallen in eine Phase intensiver Sicherheitspatches. Samsung verteilt weltweit sein April-Update, das 47 Schwachstellen schließt – ein Drittel davon gilt als kritisch. Einige Lücken betreffen Exynos-Chips und könnten sogar die Knox-Sicherheitsebene umgehen.

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Der Smartphone-Markt selbst steckt in der Krise. Laut Counterpoint Research gingen die globalen Auslieferungen im ersten Quartal 2026 um 6 Prozent zurück. Schuld sind vor allem Engpässe bei DRAM- und NAND-Speicherchips, die die Produktion verteuern und bremsen. Einziger Gewinner: Apple, das seinen Marktanteil auf 21 Prozent ausbauen konnte, angetrieben von der iPhone-17-Serie.

Ausblick: Satelliten-Internet und faltbare iPhones

Die Branche blickt bereits nach vorn. Der US-Anbieter US Mobile bietet ab sofort einen Hybrid-Tarif mit unbegrenztem Starlink-Satellitendaten für unter 50 Euro monatlich an – eine Premiere für den Massenmarkt. Eine geplante Regulierung der US-Funkaufsicht FCC könnte die Kapazität von Satelliten-Internet bis zu ver siebenfachen.

Für den Herbst 2026 wird mit einem Paukenschlag gerechnet: Apple soll sein erstes faltbares Großdisplay-Smartphone, das „iPhone Ultra“, vorstellen. Es könnte im September mit einem 7,6-Zoll-Bildschirm und einer Titan-Scharniertechnik auf den Markt kommen. Gleichzeitig plant der Netzbetreiber REALLY den Start einer KI, die Anrufe in der Stimme des Nutzers entgegennehmen kann.

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