Google fusioniert Android und ChromeOS zu Aluminium OS
21.01.2026 - 19:51:12Google arbeitet an einem neuen Betriebssystem mit dem Codenamen “Aluminium OS”. Es soll Android und ChromeOS zu einer einzigen, KI-gestützten Plattform verschmelzen. Die Markteinführung ist für 2026 geplant.
Details zum Projekt sickerten durch eine Google-Stellenausschreibung durch. “Aluminium OS” (ALOS) ist kein simples Update, sondern ein komplett neu gedachtes System. Es soll auf Laptops, Tablets und Convertibles laufen und die Fragmentierung zwischen mobilen und Desktop-Plattformen beenden.
Technisch kombiniert es das riesige Android-App-Ökosystem mit der schlanken, sicheren Architektur von ChromeOS. Eine offizielle Vorstellung auf der Google I/O 2026 gilt als wahrscheinlich.
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Das primäre Ziel ist ein einheitliches Nutzererlebnis. Ob Smartphone, Tablet oder Laptop – überall soll dieselbe Plattform mit konsistenter Bedienung laufen. Das schafft ein nahtloses Ökosystem und stellt eine direkte Konkurrenz zu Apple und Microsoft dar.
Für Nutzer bedeutet das:
* Nahtlose Synchronisation zwischen allen Geräten
* Konsistente Bedienlogik und Sicherheitsfeatures
* Native Ausführung von Millionen Android-Apps auf allen Geräten
Sicherheit als zentraler Treiber
Die Fusion ist auch eine Sicherheitsstrategie. Google integriert die robusten Schutzmechanismen von ChromeOS in die neue Architektur. Dazu gehören:
* Verified Boot: Das System prüft bei jedem Start seine Integrität.
* Sandbox-Architektur: Strenge Isolierung von Anwendungen voneinander.
Für Unternehmen vereinfacht sich das Sicherheitsmanagement erheblich. Statt separater Richtlinien für Android und ChromeOS gibt es eine zentrale Plattform. Das beschleunigt auch die Verteilung von Sicherheitsupdates.
KI tief im Systemkern verankert
Ein revolutionäres Merkmal ist die tiefe Integration von Googles Gemini-KI direkt ins Betriebssystem. Diese On-Device-KI geht weit über Sprachassistenten hinaus.
Sie ermöglicht nicht nur Echtzeit-Übersetzungen oder intelligente Fotobearbeitung ohne Cloud. Sie soll auch proaktiv die Sicherheit erhöhen. Denkbar sind KI-Systeme, die anomales App-Verhalten in Echtzeit erkennen und blockieren – bevor klassische Schutzmaßnahmen greifen.
Da die KI lokal auf speziellen Hardware-Bausteinen (NPUs) läuft, müssen weniger sensible Daten in die Cloud. Das verringert die Angriffsfläche.
Was bedeutet das für aktuelle Geräte?
Nicht alle aktuellen Chromebooks werden auf “Aluminium OS” umsteigen können. Die hardwareintensiven KI-Anforderungen werden vor allem ältere oder leistungsschwächere Modelle ausschließen.
Google betont, dass bestehende Chromebooks ihre vertraglich zugesicherten Updates weiter erhalten. Neue Geräte ab 2026 werden voraussichtlich mit der neuen Plattform starten. Für eine Übergangszeit werden ChromeOS und Aluminium OS parallel existieren.
Langfristig schafft Google so eine zukunftssichere Grundlage. Die Kombination aus ChromeOS-Sicherheit, Android-Flexibilität und leistungsstarker KI könnte unser Verständnis von Gerätesicherheit grundlegend verändern – von reaktiv zu proaktiv und intelligent.
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