Google bringt KI-Betrugsschutz auf Samsung Galaxy S26
27.02.2026 - 00:00:45 | boerse-global.deGoogle weitet seinen KI-Sicherheitsschutz auf Samsung-Smartphones aus. Den Anfang macht die neue Galaxy S26-Serie, die eine bisherige Pixel-Exklusivfunktion erhält: die Echtzeit-Erkennung von Betrugsanrufen. Die Partnerschaft wurde diese Woche auf dem Samsung Unpacked Event bekannt gegeben.
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KI-Sicherheit wird zum Android-Standard
Bislang waren solche fortschrittlichen Schutzfunktionen ein Verkaufsargument für Googles eigene Pixel-Telefone. Jetzt kommt die Technologie erstmals zu einer massenhaften Nutzerschaft. Das auf dem Gerät laufende KI-Modell Gemini analysiert Telefongespräche in Echtzeit. Es sucht nach verdächtigen Mustern, die auf einen Betrug hindeuten.
Erkennt die KI einen potenziellen Betrugsversuch, erhält der Nutzer eine klare Warnung. Der große Vorteil: Die gesamte Analyse findet lokal auf dem Smartphone statt. Die Gespräche bleiben privat und werden nicht an externe Server übertragen.
Die intelligente Festung gegen Diebe
Neben digitalen Bedrohungen rüstet Google Android auch gegen physischen Diebstahl auf. Die Funktion „Theft Detection Lock“ ist ein intelligenter Sperrmechanismus. Eine KI erkennt anhand von Sensordaten typische Raubversuche – etwa schnelle, ruckartige Bewegungen.
In einem solchen Fall sperrt sich der Bildschirm sofort automatisch. Das soll Dieben den Zugriff auf sensible Daten verwehren. Eine weitere Schutzebene ist der „Offline Device Lock“. Er sperrt das Gerät, wenn es längere Zeit offline ist. Diese Taktik nutzen Diebe oft, um eine Ortung zu verhindern.
Googles KI-Offensive im App-Dschungel
Das Ausmaß der Bedrohungen ist enorm. Laut aktuellen Zahlen scannt Google Play Protect täglich über 350 Milliarden Apps. Im vergangenen Jahr blockierte die KI-gestützte Prüfung 1,75 Millionen potenziell schädliche Apps, bevor sie im Play Store erschienen.
Zudem sperrte Google über 80.000 bösartige Entwicklerkonten. Die KI verbessert nicht nur die Malware-Erkennung, sondern bekämpft auch Social Engineering. Eine neue Funktion verhindert nun, dass Nutzer während eines Telefonats die Schutzmechanismen von Play Protect manuell ausschalten. Ein beliebter Trick von Betrügern wird so unterbunden.
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Wenn Angreifer die KI als Waffe nutzen
Doch die Gegenseite schläft nicht. Sicherheitsforscher entdeckten kürzlich eine neue Android-Malware namens „PromptSpy“. Sie missbraucht ausgerechnet Googles eigenes KI-Modell Gemini für ihre Zwecke.
Die Schadsoftware macht einen Screenshot der Benutzeroberfläche und schickt ihn zur Analyse an die KI. Diese gibt Anweisungen, welche Schaltflächen gedrückt werden müssen, um eine Deinstallation zu verhindern. Diese adaptive Vorgehensweise macht die Malware besonders gefährlich. Sie kann sich dynamisch an verschiedene Geräte anpassen.
Ein Wettrüsten der Algorithmen
Die mobile Sicherheit ist in ein neues Zeitalter eingetreten. Der Fokus verlagert sich von der Erkennung bekannter Schadsoftware-Signaturen hin zu proaktiver, verhaltensbasierter Analyse direkt auf dem Gerät. Googles Schritt, leistungsstarke KI-Funktionen über Partnerschaften breiter verfügbar zu machen, ist eine logische Reaktion.
Er stärker die Sicherheit von Millionen Nutzern und erhöht den Druck auf Cyberkriminelle. Gleichzeitig zeigt Malware wie PromptSpy: Angreifer sind hochinnovativ und adaptieren jede neue Technologie für ihre Zwecke. Das algorithmische Wettrüsten hat längst begonnen.
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