Goldpreis, LBMA

Goldpreis LBMA: J.P. Morgan erwartet 6.000-6.300 Dollar

21.05.2026 - 04:02:52 | boerse-global.de

Gold notiert stabil, verliert aber an Krisenaufschlag. Entspannungssignale im US-Iran-Konflikt und starker Dollar bremsen den Preis.

Goldpreis LBMA: J.P. Morgan erwartet 6.000-6.300 Dollar - Foto: über boerse-global.de
Goldpreis LBMA: J.P. Morgan erwartet 6.000-6.300 Dollar - Foto: über boerse-global.de

Gold verliert etwas von seinem Krisenbonus, bricht aber nicht weg. Die Märkte reagieren auf Signale einer möglichen Entspannung im US-Iran-Konflikt. Das drückt die Nachfrage nach sicheren Häfen. Der starke Dollar und hohe US-Renditen halten den Preis zusätzlich in Schach.

Enge Spanne im frühen Handel

Am Donnerstag bewegte sich der LBMA-Goldpreis zunächst in einer engen Handelsspanne. Nach einem frühen Tief bei 4.480,29 Dollar erholte sich der Spotpreis bis 00:59 Uhr GMT auf 4.499,69 Dollar.

Damit notiert Gold nahezu auf dem Niveau der vorherigen Preisstellung. Der Handel zeigt eine vorsichtige Bodenbildung, aber noch keinen klaren Ausbruch. Die offiziellen LBMA-Auktionen in London stehen für den Handelstag noch an.

Der Dollar-Index bleibt nahe einem Mehrwochenhoch. Das bremst Gold, weil das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer wird. Auch die erhöhten Renditen amerikanischer Staatsanleihen belasten, denn Gold wirft keine laufenden Zinsen ab.

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Entspannung nimmt Risikoaufschlag heraus

Der wichtigste Treiber bleibt die Geopolitik. US-Präsident Donald Trump stellte ein mögliches rasches Ende der militärischen Spannungen mit Iran in Aussicht. Das senkte den Ölpreis und nahm dem Goldmarkt einen Teil des Sicherheitsaufschlags.

Fallende Ölpreise wirken zudem gegen neue Inflationssorgen. Genau das schwächt ein klassisches Argument für Gold. Wenn Energie günstiger wird, sinkt der Druck auf Verbraucherpreise und Zentralbanken.

Die Zinsperspektive bleibt trotzdem ein Gegenwind. Die US-Inflation lag im April 2026 bei 3,8 Prozent. Das dämpft die Erwartungen an baldige Zinssenkungen und stützt den Dollar.

Auf der anderen Seite bleibt die Nachfrage der Zentralbanken robust. Trotz eines Rückgangs von rund 16 Prozent seit dem Rekordhoch kauften sie im ersten Quartal 2026 weiter netto Gold. Nach Angaben des World Gold Council lagen die Käufe bei 244 Tonnen.

Goldman Sachs hält an einem Kursziel von 5.400 Dollar bis Ende 2026 fest. Die Bank verweist auf die anhaltende Rolle von Gold als Reservewert.

J.P. Morgan ist noch optimistischer und sieht eine Spanne von 6.000 bis 6.300 Dollar. Als Treiber gilt dort vor allem die Diversifizierung staatlicher Währungsreserven.

Technik bleibt angespannt

Charttechnisch bleibt die Zone um 4.480 Dollar wichtig. Ein Bruch darunter könnte den Weg in Richtung 4.250 Dollar öffnen. Auf der Oberseite wartet bei 4.540 Dollar ein erster relevanter Widerstand.

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Damit bleibt das kurzfristige Bild anfällig. Der Markt braucht neue Käufer, um die jüngste Korrektur zu stoppen. Ohne schwächeren Dollar dürfte das schwer werden.

Erst ein Ausbruch über 4.700 Dollar würde das Chartbild spürbar aufhellen. Ein am 9. Mai ausgelöster Zyklusindikator spricht zwar für eine mögliche Bodenbildung. Das Gold-Silber-Verhältnis von 55,16 deutet zugleich auf eine ausgewogene Bewertung beider Metalle hin.

Der nächste konkrete Test ist die offizielle LBMA-Preisstellung in London. Halten die diplomatischen Signale und steigen die US-Renditen weiter, rückt 4.480 Dollar wieder näher. Ein schwächerer Dollar könnte Gold dagegen helfen, 4.520 Dollar erneut anzugreifen.

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