Goldpreis LBMA: 244 Tonnen Zentralbank-Käufe im Q1
05.05.2026 - 05:04:44 | boerse-global.deDer Goldpreis steckt in einem fundamentalen Spannungsfeld. Während geopolitische Krisenherde im Nahen Osten das Edelmetall stützen, bremsen hartnäckige US-Inflationsdaten den Aufwärtstrend. Aktuell notiert die Feinunze bei rund 4.513 US-Dollar. Vom Rekordhoch bei knapp 5.595 Dollar im Januar ist der Kurs damit weit entfernt.
Inflation bremst Zinssenkungsfantasien
Der dominierende Preisfaktor bleibt der Konflikt um die Straße von Hormuz. Berichte über iranische Raketenangriffe auf Tanker und US-Eskorten treiben die Risikoprämie. Parallel dazu schiebt die Krise den Ölpreis über die Marke von 100 Dollar je Barrel. Das heizt die Teuerung an. Im März kletterte die US-Inflation auf 3,3 Prozent. Auf der anderen Seite dämpfen Signale aus den US-iranischen Friedensverhandlungen extreme Preisausschläge.
Die US-Notenbank Fed reagiert restriktiv. In ihrer gespaltensten Sitzung seit über drei Jahrzehnten beließ sie den Leitzins unangetastet. Höhere Anleiherenditen verteuern die Opportunitätskosten für das zinslose Gold. Marktbeobachter wie Barclays rechnen in diesem Jahr mit gar keiner Zinssenkung mehr. Laut CME Group preisen 95 Prozent der Akteure auch für Juni unveränderte Zinsen ein. Das limitiert das Aufwärtspotenzial erheblich.
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Zentralbanken stützen den Boden
Einen massiven Preisverfall verhindern die globalen Notenbanken. Daten des World Gold Council zeigen für das erste Quartal Nettokäufe von 244 Tonnen. Das übertrifft den langjährigen Durchschnitt deutlich. Die polnische Nationalbank trat mit einem Zuwachs von 31 Tonnen als größter Käufer auf. Chinas Notenbank stockte ihre Bestände ebenfalls auf und hält nun neun Prozent ihrer Gesamtreserven in Gold.
Die weltweite Gesamtnachfrage stieg leicht auf über 1.200 Tonnen. Der finanzielle Gegenwert sprang indes auf ein Rekordniveau von 193 Milliarden Dollar. Seit fast zwei Jahren treten Zentralbanken als kontinuierliche Käufer auf. Sie etablieren damit eine robuste Preisunterstützung oberhalb von 4.000 Dollar.
Technisches Bild und Ausblick
Charttechnisch sucht XAU/USD nach Richtung. Der Kurs scheiterte zuletzt am Widerstand bei 4.647 Dollar. Kurz- und mittelfristige Trendindikatoren liefern aktuell widersprüchliche Signale. Fällt der Preis unter die nächste Unterstützung bei 4.562 Dollar, droht ein Rücksetzer in Richtung der 4.400er-Marke.
Neue Impulse liefert der heutige ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor. Fällt der Wert wie im Vormonat unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten, könnte das Rezessionssorgen wecken. Schwache Wirtschaftsdaten befeuern historische Zinssenkungserwartungen. Ein solcher Datenpunkt bietet dem Goldpreis die Chance, den relevanten Widerstand bei 4.669 Dollar zu testen.
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