Goldpreis LBMA: 2% Minus auf $4.570
28.04.2026 - 18:41:51 | boerse-global.deGold gilt traditionell als Schutz vor Inflation. Aktuell bewirken steigende Teuerungsraten jedoch das Gegenteil. Der Goldpreis fiel am Dienstag um über zwei Prozent auf 4.570 US-Dollar pro Unze. Das markiert den tiefsten Stand seit Ende März. Ein überraschendes Signal aus Japan traf auf geopolitische Sorgen.
Warnschuss aus Tokio
Der wichtigste Impuls kam von der Bank of Japan. Die Notenbank beließ ihren Leitzins zwar bei 0,75 Prozent. Sie hob aber ihre Inflationsprognose für 2026 deutlich auf 2,8 Prozent an.
Drei der neun Ausschussmitglieder stimmten sogar für höhere Zinsen. Das ist der stärkste interne Widerstand seit 2016. Die Währungshüter verwiesen auf steigende Energiekosten. Diese hawkishe Haltung schürt am Markt die Erwartung längerfristig hoher Zinsen weltweit.
Parallel dazu stützt der Ölmarkt diese Sorgen. Brent-Rohöl kletterte über 105 US-Dollar je Barrel. Ein Grund dafür sind stockende Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump lehnte den jüngsten iranischen Vorschlag ab. Die Folge: Die Energieversorgung bleibt angespannt.
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Zentralbanken stützen den Boden
Technisch ist das Bild eingetrübt. Der Preis notiert unter allen wichtigen kurzfristigen Durchschnittslinien. Aktuell testet das Edelmetall eine kritische Unterstützungszone um 4.600 US-Dollar. Bricht diese Marke nachhaltig, rückt das Level von 4.500 US-Dollar in den Fokus.
Langfristig existiert jedoch ein starkes Gegengewicht. Notenbanken kaufen weiterhin massiv Gold. Im Februar erwarben sie netto 27 Tonnen.
Der World Gold Council rechnet für das Gesamtjahr mit Käufen von rund 850 Tonnen. Vor allem Schwellenländer treiben die Nachfrage. Polen sicherte sich im laufenden Jahr bereits über 20 Tonnen. China und Tschechien bauen ihre Reserven seit Monaten kontinuierlich aus.
Fokus auf den Fed-Wechsel
Nun richtet sich der Blick auf die US-Notenbank. Am Mittwoch gibt die Fed ihre Zinsentscheidung bekannt. Der Markt rechnet fest mit einer Zinspause im Korridor von 3,50 bis 3,75 Prozent.
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Spannender ist die personelle Weichenstellung. Es dürfte die letzte Sitzung unter der Leitung von Jerome Powell sein. Sein designierter Nachfolger Kevin Warsh steht bereits in den Startlöchern. Analysten der Deutschen Bank stufen Warsh historisch als eher hawkish ein. Er fokussiert sich stark auf die Bekämpfung von Inflation.
Bleibt die Teuerung hartnäckig, wird Warsh die Zinsen voraussichtlich länger oben halten. Dieses Szenario deckelt das Aufwärtspotenzial für Gold strukturell. Die Pressekonferenz am Mittwochabend liefert die nächsten konkreten Hinweise für den künftigen Zinspfad.
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