Goldpreis LBMA: 0,99% Minus auf $4.548,55
29.04.2026 - 21:37:42 | boerse-global.deGeopolitische Krisen treiben Anleger normalerweise in Gold. Diesmal läuft es anders. Die eskalierte Blockade der Straße von Hormuz hat eine ungewöhnliche Kettenreaktion ausgelöst, die das Edelmetall belastet statt stützt.
Der Goldpreis fiel am Mittwoch auf ein Vier-Wochen-Tief von 4.548 US-Dollar je Unze — ein Rückgang von knapp einem Prozent gegenüber dem Vortag. Das Paradox: Steigende Ölpreise infolge der Blockade treiben die Inflationserwartungen nach oben, was die US-Anleiherenditen und den Dollar stärkt. Für das zinsloses Edelmetall ist das eine toxische Kombination.
Trumps Ablehnung verschärft die Lage
Auslöser der heutigen Volatilität war Präsident Trumps Zurückweisung eines iranischen Friedensvorschlags. Teheran hatte angeboten, die Meerenge wieder zu öffnen — gegen Aufhebung der US-Seeblockade. Trump lehnte ab. Rund 20 Prozent des globalen Energieangebots bleiben damit weiter eingeschränkt.
Der Goldpreis markierte sein Tageshoch von 4.609 Dollar noch im frühen europäischen Handel, sackte bis zum Nachmittag jedoch auf 4.511 Dollar ab. Parallel verloren Silber 1,84 Prozent auf 61,28 Euro je Unze und Platin 1,78 Prozent auf 1.625 Euro. Palladium bildete die Ausnahme: ein Plus von knapp zwei Prozent auf 1.258 Euro.
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Technisch angeschlagen, physisch gefragt
Charttechnisch hat Gold eine wichtige Marke verloren. Der Bruch unter die 4.650-Dollar-Unterstützung aktivierte automatische Verkaufsprogramme. Das Metall notiert erstmals seit zwei Wochen unter seinem 50-Tage-EMA, der RSI nähert sich dem überverkauften Bereich, und das Volumen an den CME-Futures deutete auf erhebliche Liquidierungen hin.
Das institutionelle Bild zeigt allerdings eine klare Spaltung. Während westliche Papiermärkte verkaufen, bleibt die physische Nachfrage in Asien robust. Chinesische Gold-ETFs verbuchten im ersten Quartal 2026 Rekordzuflüsse von 8,5 Milliarden Dollar. Die Nationalbank Polens hält ihre Reserven weiter auf Expansionskurs — inzwischen auf 570 Tonnen.
Alles wartet auf Powell
Der entscheidende Impuls des Tages kommt vom FOMC. Es ist Jerome Powells letzte Sitzung als Fed-Vorsitzender, bevor Kevin Warsh am 15. Mai das Amt übernimmt. Die Frage, die Märkte beschäftigt: Priorisiert die Fed die geopolitischen Wachstumsrisiken oder kämpft sie weiter gegen den ölgetriebenen Inflationsschub?
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Ein klar restriktiver Ton Powells würde den Druck auf Gold erhöhen und die psychologisch wichtige Marke von 4.500 Dollar ins Visier nehmen. Signale in Richtung Wachstumssorgen hingegen könnten eine Gegenbewegung zurück zum 50-Tage-EMA auslösen. Trotz des Jahresplus von knapp fünf Prozent steht Gold damit vor einem der wichtigsten Abende des Jahres.
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