Goldpreis: Gewinnserie ist gerissen
08.03.2026 - 21:33:27 | boerse-global.deDer Goldpreis hat seine beeindruckende Rallye vorerst unterbrochen. Nach fünf Gewinnwochen in Folge verzeichnete das Edelmetall einen wöchentlichen Rücksetzer von rund 3,4 Prozent. Besonders überraschend: Selbst enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten konnten den Abgabedruck am Wochenende nicht stoppen.
Gewinnmitnahmen trotz schwacher US-Konjunktur
Die jüngsten Daten vom US-Arbeitsmarkt fielen deutlich schlechter aus als erwartet. Statt des prognostizierten Zuwachses von 59.000 Stellen meldeten die Behörden einen Rückgang um 92.000 Arbeitsplätze. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent. In einem normalen Marktumfeld stützt eine schwache US-Konjunktur den Goldpreis, da die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve steigen.
Dennoch notierte der Spotpreis am Samstag bei etwa 5.095 USD pro Unze. Marktbeobachter werten dies als technische Reaktion auf die vorangegangene Rallye. Nach einem Wertzuwachs von 18 Prozent auf Jahressicht überwogen am Wochenende die Gewinnmitnahmen die fundamentalen Stützfaktoren.
Warnsignale vom Energiemarkt
Zusätzlicher Druck kam von der Währungsseite. Der Euro notierte zuletzt fester bei 1,1603 USD, was Gold für Anleger im Euroraum rechnerisch verteuerte oder Kursgewinne dämpfte. Zudem zeigt sich eine ungewöhnliche Divergenz zu anderen Rohstoffen: Während der Preis für Brent-Öl um über 9 Prozent auf 92,42 USD sprang, korrigierten die Edelmetalle.
Analyst James Kostohryz warnte am Sonntag vor einer historischen Überbewertung des Goldes. Das Auseinanderdriften von Öl- und Goldpreisen gilt in diesem Zusammenhang als potenzielles Warnsignal für eine Überhitzung des Marktes. Im Vergleich zum Silberpreis, der bei 84,33 USD pro Unze lag, bleibt Gold mit einem Gold-Silber-Ratio von 61 jedoch weiterhin das dominierende Ziel für sicherheitsorientierte Umschichtungen.
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Charttechnik: Die 5.000-Dollar-Marke
Für die kommenden Handelstage rückt die psychologisch wichtige Marke von 5.000 USD beim Spotpreis ins Zentrum. Da Produkte wie Xetra-Gold die Wertentwicklung des Edelmetalls eins zu eins abbilden, hängen die nächsten Bewegungen massiv von dieser Unterstützung ab.
Ein dauerhaftes Unterschreiten der 5.000-Dollar-Grenze könnte weitere technische Verkäufe auslösen und die Korrektur verschärfen. Solange die Unsicherheit über die US-Wirtschaft jedoch anhält, bleibt das fundamentale Interesse an Gold als Absicherung bestehen. Die kurzfristige Richtung wird nun maßgeblich davon bestimmt, ob Käufer dieses Kursniveau zur Stabilisierung nutzen.
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