Goldman, Sachs

Goldman Sachs Aktie: Gefragter IPO-Berater

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 11:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Goldman Sachs berät das KI-Unternehmen Moonshot bei einem möglichen Börsengang in Hongkong und zeigt damit seine starke Position im Tech-IPO-Geschäft.

Goldman Sachs: Berater für chinesisches KI-Startup Moonshot
Eine abstrakte, atmosphärische Szene, die den Finanzsektor darstellt und eine hohe Nachfrage und strategisches Wachstum symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Während die US-Großbanken gerade ihre Rekordzahlen feiern, taucht der Name Goldman Sachs an einer ganz anderen Stelle auf: als Berater eines der heißesten KI-Startups Chinas. Das zeigt, wie breit die Bank ihre Fühler derzeit ausstreckt — vom Kapitalmarktgeschäft in New York bis zur IPO-Vorbereitung in Hongkong.

Moonshot AI holt sich Goldman an Bord

Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot hat Goldman Sachs und die China International Capital Corporation als Berater für einen möglichen Börsengang in Hongkong engagiert. Der Zeitplan gilt als noch nicht fixiert, Moonshot befindet sich derzeit in der Auflösung seiner bisherigen Offshore-Struktur. Das 2023 gegründete Unternehmen sammelte im Mai mehr als zwei Milliarden Dollar von Investoren wie Meituan und China Mobile ein und kommt damit auf eine Gesamtfinanzierung von über 5,5 Milliarden Dollar. Im Juni erreichte die Bewertung 30 Milliarden Dollar, aktuell sucht Moonshot weitere zwei Milliarden Dollar an frischem Kapital.

Der Hintergrund: Das neue Sprachmodell Kimi K3 traf auf derart hohe Nachfrage, dass Moonshot die Rechenkapazität kurzzeitig nicht mehr stemmen konnte und neue Abonnements vorübergehend stoppte. Für Goldman ist das Mandat ein weiterer Baustein im Geschäft mit chinesischen Tech-Börsengängen, einem Markt, der durch den Wettlauf der KI-Firmen um Kapital und Rechenleistung gerade neue Dynamik gewinnt.

Rekordgewinne, aber nicht jeder ist überzeugt

Im Kerngeschäft läuft es für Goldman Sachs unterdessen weiter rund. Zusammen mit JPMorgan, Wells Fargo und Citigroup wies die Bank bei den jüngsten Quartalszahlen Rekordgewinne aus, getrieben von hoher Aktivität im Aktienhandel, bei Börsengängen wie dem Mega-IPO von SpaceX und im M&A-Geschäft. Auch die Kreditqualität blieb robust, die Kreditkartenumsätze legten im hohen einstelligen Prozentbereich zu.

Nicht jeder Vermögensverwalter lässt sich davon jedoch überzeugen. Der Frankfurter Fondsmanager Frank Fischer setzt im Finanzsektor lieber auf europäische Versicherer wie Allianz und Münchener Rück statt auf US-Banken — mit der Begründung, dass deren Erträge planbarer und weniger zyklisch seien als die der Geldinstitute.

Für Goldman Sachs zeigt sich damit ein zweigeteiltes Bild: Das Kerngeschäft brummt, mit dem Moonshot-Mandat sichert sich die Bank zusätzlich einen Platz am Verhandlungstisch eines der größten chinesischen Tech-Börsengänge der kommenden Monate.

Anzeige

Goldman Sachs-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldman Sachs-Analyse vom 20. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Goldman Sachs-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldman Sachs-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Goldman Sachs: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | US38141G1040 | GOLDMAN | boerse | 69811664 |