God, Ragnarök

God of War Ragnarök im Test: Das brutal emotionale Meisterwerk, das deine PlayStation zum Kino macht

03.01.2026 - 19:19:11

Du kennst das: Du suchst ein Game, das mehr ist als stumpfes Geballer – etwas, das dich packt, schlau fordert und noch Tage später im Kopf nachhallt. God of War Ragnarök ist genau dieses Spiel: ein Blockbuster, der sich wie eine Serie von HBO anfühlt, aber sich über deinen Controller steuern lässt.

Wenn sich jedes Game gleich anfühlt …

Du startest ein neues Spiel. Wieder eine offene Welt voller Icons. Wieder Loot, wieder Checklisten, wieder dieselben Dialoge, die du gefühlt schon hundertmal gehört hast. Es sieht okay aus, macht irgendwie Spaß – aber du spürst nichts. Kein Kloß im Hals, kein Adrenalinschub, keine Gänsehaut.

Genau da sind viele Gamer gelandet: übersättigt. Wir haben tolle Grafik, schnelle Konsolen, aber zu selten echte Momente, bei denen du das Pad sinken lässt und denkst: „Wow. Das war gerade großes Kino.“

Und dann gibt es da noch etwas anderes: Du willst deine kostbare Freizeit nicht in 08/15-Quests verbrennen. Du willst ein Spiel, das deine Zeit respektiert, das dich fordert, berührt, überrascht – und im besten Fall noch auf deiner PS4 oder schon auf der PS5 alles rausholt, was technisch möglich ist.

Genau an diesem Punkt kommt ein Titel ins Spiel, der mehrfach zum „Game of the Year“-Anwärter wurde, Metacritic-Bewertungen jenseits der 90 kassiert und auf Reddit-Threads seitenweise Liebeserklärungen bekommt.

Die Lösung: God of War Ragnarök – wenn Gaming zur Saga wird

God of War Ragnarök ist nicht einfach nur der Nachfolger des 2018er-Reboots von God of War. Es ist der Punkt, an dem sich Blockbuster-Inszenierung, tiefes Storytelling und butterweiches Gameplay treffen – exklusiv auf PlayStation 5 und PlayStation 4.

Du spielst wieder Kratos, den gealterten Kriegsgott, und seinen Sohn Atreus, mitten im drohenden Untergang der nordischen Götterwelt: Ragnarök. Jeder Schritt, jeder Dialog, jeder Bosskampf ist so inszeniert, dass es sich anfühlt, als würdest du eine hochwertige Streaming-Serie spielen – nur mit mehr Impact, weil du jede Entscheidung selbst triffst.

Was direkt auffällt: Auf PS5 läuft das Ganze mit flüssigen Framerates, extrem schnellen Ladezeiten und einer Detailverliebtheit, die in aktuellen Reviews immer wieder hervorgehoben wird. Auf PS4 holt das Spiel laut vielen User-Stimmen erstaunlich viel aus der alten Hardware heraus – ja, die Lüfter drehen, aber du spielst ein aktuelles AAA-Epos auf einer Konsole von 2013. Das allein ist schon eine Aussage.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Natürlich gibt es jede Menge Action-Adventures da draußen. Aber was macht God of War Ragnarök im Alltag wirklich anders – und zwar für dich als Spieler, nicht nur auf dem Papier?

  • Cinematic Storytelling statt 08/15-Questlog: Die Story ist komplett durchinszeniert – ohne harte Schnitte, ohne klassische Ladebildschirme. Das erzeugt einen Flow, bei dem du „nur noch kurz weiterspielst“ und plötzlich ist es 2 Uhr nachts.
  • Kampf-System, das sich mächtig UND präzise anfühlt: Die Leviathan-Axt und die Chaosklingen sind nicht nur Fan-Service. Das Trefferfeedback, das Hämmern des DualSense, das Splittern der Schilde – alles fühlt sich körperlich an. Gleichzeitig belohnen die Kämpfe Timing und Taktik, nicht bloß Button-Mashing.
  • PS5-Features, die wirklich Sinn ergeben: Adaptive Trigger, haptisches Feedback, 3D-Audio – hier ist das kein Marketing-Buzzword. Wenn du den Axtwurf im Controller fühlst oder das Knacken von Eis im Surround-Sound hörst, vergisst du kurz, dass du „nur“ spielst.
  • Schwierigkeitsgrade, die dich mitnehmen statt frustrieren: Von story-fokussiert bis knallhart – du kannst einstellen, wie sehr dich das Spiel fordern soll. So kannst du die epische Geschichte genießen, ohne an einem Boss festzukleben – oder du holst dir gezielt den Souls-like-Kick.
  • Nordische Mythologie zum Anfassen: Anstatt nur Fakten aus einem Lexikon runterzubeten, lässt Ragnarök dich Götter, Welten und Kreaturen erleben. Reddit-User schwärmen davon, wie sehr ihnen diese Version von Odin, Thor & Co. im Gedächtnis bleibt.
  • Technischer Spagat: Cross-Gen ohne Kompromissgefühl: Ob PS4 oder PS5 – du bekommst dasselbe Spiel, denselben Inhalt, dieselbe emotionale Wucht. Auf PS5 mit Raytracing-Optionen und Performance-Modus, auf PS4 erstaunlich stabil für den Umfang.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Plattform Exklusiv für PlayStation 5 und PlayStation 4 – du holst das Maximum aus deiner Sony-Konsole heraus.
Genre Action-Adventure mit starkem Fokus auf Story, Erkundung und Charakterentwicklung – perfekt, wenn du mehr willst als nur Multiplayer.
Spielmodi Singleplayer-Kampagne – volle Konzentration auf Atmosphäre, Inszenierung und Emotionen, kein Battle-Pass-Stress.
PS5-Technik Performance- und Qualitätsmodi, 3D-Audio, haptisches Feedback, adaptive Trigger – spürbare Immersion statt reiner Grafik-Porn.
Spieldauer Rund 25–35 Stunden für die Hauptgeschichte, deutlich mehr mit Nebenquests – genug Umfang für Wochenenden, ohne zur Lebensaufgabe zu werden.
Sprachausgabe Komplett auf Deutsch lokalisiert mit hochwertiger Synchronisation – du kannst dich voll auf Story und Emotionen einlassen.
Entwickler / Publisher Santa Monica Studio / Sony Interactive Entertainment – Teil der Sony Group Corp. (ISIN: JP3435000009), bekannt für hochwertige First-Party-Blockbuster.

Das sagen Nutzer und Experten

Ein Blick auf aktuelle Metacritic-Wertungen, YouTube-Reviews und Reddit-Threads zeichnet ein klares Bild: God of War Ragnarök wird von vielen als einer der besten PlayStation-Titel überhaupt gehandelt.

Was die Leute lieben:

  • Story & Charaktere: Immer wieder liest man, dass Spieler am Ende der Kampagne emotional komplett abgeholt sind. Die Vater-Sohn-Dynamik zwischen Kratos und Atreus, Themen wie Schuld, Verantwortung, Erwachsenwerden – das trifft einen Nerv, auch wenn du selbst keine Kinder hast.
  • Sidequests, die sich lohnen: Auf Reddit wird oft gelobt, dass Nebenmissionen nicht wie Füllmaterial wirken, sondern echte Geschichten erzählen – teilweise mit emotionalen Twists, für die andere Spiele ihre Hauptstory opfern würden.
  • Kampfsystem: Viele Spieler feiern, wie "wuchtig" sich Treffer anfühlen. Auf YouTube wird die Kombi aus Taktik, Build-Freiheit und Inszenierung mit Begriffen wie „befriedigendstes Kampfgefühl dieser Konsolengeneration“ beschrieben.
  • Audio & Musik: Der Soundtrack von Bear McCreary wird häufig separat hervorgehoben – im Zusammenspiel mit 3D-Audio entsteht eine Atmosphäre, die du normalerweise aus dem Kino kennst.

Kritikpunkte, die du wissen solltest:

  • Einige Spieler empfinden die Struktur teilweise als zu vertraut zum 2018er-Teil. Wer auf radikal neue Mechaniken hofft, könnte sich etwas mehr Mut wünschen.
  • Auf PS4 berichten manche Nutzer von laut drehenden Lüftern und gelegentlichen Framerate-Drops in sehr detailreichen Arealen – spielbar bleibt es aber nach einhelliger Meinung.
  • Wer reine Open-World-Freiheit wie in Elden Ring sucht, merkt, dass Ragnarök stärker geführt ist – dafür eben dichter inszeniert.

Unterm Strich zeigt das Stimmungsbild: Wenn du eine starke Story und cineastisches Gameplay liebst, liefert God of War Ragnarök genau das, was der Hype verspricht – und manchmal sogar mehr.

Alternativen vs. God of War Ragnarök

In der Action-Adventure- und Story-Game-Liga konkurriert God of War Ragnarök mit Schwergewichten wie The Last of Us Part II, Horizon Forbidden West, Elden Ring oder auch Multiplattform-Hits wie Assassin’s Creed Valhalla.

  • Gegenüber Elden Ring: Elden Ring ist freier, experimenteller, aber auch gnadenloser. God of War Ragnarök ist inszenierter, zugänglicher und legt mehr Fokus auf Charaktere und klare Dramaturgie. Wenn du Story über totale Freiheit stellst, bist du hier besser aufgehoben.
  • Gegenüber Horizon Forbidden West: Horizon bietet eine größere Open World und mehr Loot- und Crafting-Systeme. Ragnarök punktet mit dichterem Tempo, stärkerer emotionaler Bindung und einem wuchtigeren Nahkampferlebnis.
  • Gegenüber Assassin’s Creed Valhalla: Zwar teilen beide das nordische Setting, aber Ragnarök liefert eine deutlich fokussiertere, persönliche Geschichte und fühlt sich weniger nach Ubisoft-Formel an. Weniger Checklisten, mehr echte Momente.
  • Gegenüber The Last of Us Part II: The Last of Us ist noch düsterer und realistischer, fast schon Prestige-TV. God of War Ragnarök ist mehr Fantasyepos – emotional, aber mit mehr Eskapismus und spektakulären Bossfights.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis spielt God of War Ragnarök in der ersten Liga: Du bekommst ein vollwertiges Singleplayer-Erlebnis ohne Mikrotransaktions-Zwang, mit hoher Produktionsqualität und einer Spielzeit, die sich satt, aber nicht aufgeblasen anfühlt.

Gerade im D-A-CH-Markt, wo viele Spieler Wert auf deutsche Sprachausgabe, starke Geschichten und hochwertige Technik legen, trifft das Spiel einen Sweet Spot, den wenige andere Titel so sauber bedienen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du ein Spiel suchst, das deine PlayStation 5 oder PS4 an ihre Grenzen bringt, dich erzählerisch ernst nimmt und gleichzeitig spektakuläre Bosskämpfe auffährt, ist God of War Ragnarök mehr als nur ein „Kann man mal mitnehmen“-Titel. Es ist einer dieser raren Blockbuster, die noch Jahre später erwähnt werden, wenn es heißt: „Was waren eigentlich die besten Spiele dieser Konsolengeneration?“

Dass dahinter mit Sony Interactive Entertainment ein Teil der Sony Group Corp. (ISIN: JP3435000009) steht, merkst du an jedem Detail: von der Lokalisierung über das Sounddesign bis zur technischen Umsetzung auf zwei Konsolengenerationen.

Du willst ein Game, das sich nicht wie Fast Food anfühlt, sondern wie ein aufwendig gekochtes Mehrgänge-Menü, bei dem einfach alles zusammenpasst – Story, Gameplay, Technik, Emotionen? Dann ist God of War Ragnarök genau das Erlebnis, das du suchst. Die einzige Frage ist: Bist du bereit, dich noch einmal mit Kratos deinen eigenen Dämonen zu stellen?

@ ad-hoc-news.de