Glencore Aktie: Kupfer-Offensive zündet
22.02.2026 - 03:47:29 | boerse-global.deGlencore treibt seine Transformation zum Schlüssellieferanten der globalen Elektrifizierung entschlossen voran. Mit einer langfristigen Einigung im Kongo sichert sich der Rohstoffriese den Zugriff auf essenzielle Kupfervorkommen bis weit in die Zukunft. Parallel dazu untermauern solide Finanzkennzahlen und eine bereinigte Konzernstruktur den neuen Kurs, was auch am Markt honoriert wird.
Strategische Weichenstellung im Kongo
Der Konzern legt den Fokus kompromisslos auf Kupfer. Durch den finalisierten Landzugangsvertrag mit der staatlichen Bergbaugesellschaft Gecamines für die Kamoto Copper Company verlängert Glencore die Lebensdauer dieser Schlüsselmine bis in die Mitte der 2040er Jahre. Dieser Schritt ist ein zentraler Baustein des Plans, die gesamte Kupferproduktion bis 2035 nahezu zu verdoppeln. Allein in der Kamoto-Mine peilt das Unternehmen nun eine jährliche Förderung von 300.000 Tonnen an.
Auch finanziell liefert das operative Geschäft die nötigen Mittel für diese Expansion. Das bereinigte EBITDA von 13,51 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 lag zwar sechs Prozent unter dem Vorjahreswert, übertraf damit jedoch die Erwartungen der Analysten deutlich. Aktionäre profitieren direkt von dieser Stabilität: Insgesamt schüttet der Konzern zwei Milliarden US-Dollar aus, was einer Summe von 17 US-Cent je Anteilsschein entspricht.
Umbau des Portfolios
Abseits der Expansion trennt sich das Management konsequent von Randbereichen. Der Verkauf der 70-prozentigen Beteiligung am kasachischen Zink- und Goldproduzenten Kazzinc steht Berichten zufolge kurz vor dem Abschluss. Dass Glencore dabei auch selbstbewusst auftritt, zeigten die abgebrochenen Fusionsgespräche mit Rio Tinto. Die Bewertungen des Konkurrenten genügten den Ansprüchen von Glencore nicht, weshalb der Konzern nun seinen eigenständigen Weg fortsetzt.
Der Markt reagiert positiv auf diese Mischung aus Zukunftsinvestition und Disziplin. Die Aktie notiert mit 5,80 Euro in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von über 22 Prozent. Analysten von Barclays bestätigten ihre positive Einschätzung und stuften die Papiere mit "Overweight" ein.
Die klare Ausrichtung auf "Future Metals" bei gleichzeitiger Portfoliobereinigung schärft das Profil des Unternehmens erheblich. Gelingt es Glencore, die Produktionsziele im Kongo effizient umzusetzen, dürfte dies die Bewertungsgrundlage des Konzerns langfristig stärken.
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