Glencore Aktie: Kupfer-Comeback
29.01.2026 - 18:27:33Glencore hat geliefert – zumindest nach Maßstab der eigenen Prognose. Der Schweizer Rohstoffkonzern meldete für 2025 eine Kupferproduktion am unteren Ende der Guidance, doch die zweite Jahreshälfte zeigte eine bemerkenswerte Trendwende. Investoren honorierten die Zahlen mit einem Kursplus von knapp vier Prozent. Gleichzeitig tickt eine Frist für ein mögliches Übernahmeangebot durch Rio Tinto.
Kupferförderung zieht an
Die Kupferproduktion sank 2025 um elf Prozent auf 851.600 Tonnen – ein Wert, der genau in der kommunizierten Spanne von 850.000 bis 875.000 Tonnen lag. Entscheidend war die Dynamik: Im zweiten Halbjahr förderte Glencore über 500.000 Tonnen und damit fast 50 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten. CEO Gary Nagle führte den Anstieg auf höhere Erzgehalte und optimierte Abläufe in den Minen zurück.
Weitere Produktionsdaten im Überblick:
- Stahlwerkskohle: Plus 63 Prozent auf 32,5 Millionen Tonnen (getrieben durch Elk-Valley-Akquisition)
- Zink: Plus 7 Prozent auf 969.400 Tonnen
- Gold: Minus 18 Prozent auf 604.000 Unzen
- Kobalt: Minus 5 Prozent auf 36.100 Tonnen
- Nickel: Minus 13 Prozent auf 71.900 Tonnen
Handelssparte im Plan
Für die Handelssparte erwartet Glencore ein Marketing-EBIT in der Mitte der ausgegebenen Spanne von 2,3 bis 3,5 Milliarden US-Dollar. Barclays-Analysten zeigten sich zufrieden und gehen von einem Gesamt-EBITDA von 13,6 Milliarden US-Dollar aus – leicht über den eigenen Erwartungen. Für 2026 peilt der Konzern eine Kupferproduktion zwischen 810.000 und 870.000 Tonnen sowie eine Zinkförderung von 700.000 bis 740.000 Tonnen an.
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Rio-Tinto-Frist läuft ab
Neben den operativen Zahlen bleibt eine mögliche Fusion mit Rio Tinto im Raum. Die regulatorische Frist für ein formelles Übernahmeangebot endet am 5. Februar 2026. Ein Zusammenschluss würde den weltgrößten Bergbaukonzern hervorbringen. Die vorläufigen Jahreszahlen legt Glencore am 19. Februar 2026 vor.
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