Giant Manufacturing Aktie: US-Blockade belastet
16.03.2026 - 09:33:51 | boerse-global.deGiant Manufacturing blickt auf ein gespaltenes Geschäftsjahr 2025 zurück. Während sich die Margen durch den Abbau hoher Lagerbestände zuletzt stabilisierten, setzt eine US-Einfuhrsperre das Unternehmen zu Beginn des neuen Jahres massiv unter Druck. Der Februar-Umsatz markierte den schlechtesten Wert seit einem Jahrzehnt.
Das Geschäftsjahr 2025 war von einem deutlichen Umsatzrückgang geprägt. Die Erlöse fielen um 15,5 % auf 60,25 Milliarden NT$. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 720 Millionen NT$, was einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 1,84 NT$ entspricht. Trotz des schwierigen Umfelds plant der Vorstand eine Bardividende von 1,8 NT$ pro Aktie, über die im Juni auf der Jahreshauptversammlung entschieden wird.
Margen-Erholung trotz Umsatzminus
Ein positives Signal lieferte die Bruttomarge im vierten Quartal 2025. Diese kletterte auf 19,7 %, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch bei 13,5 % gelegen hatte. Diese Entwicklung ist primär auf den Wegfall hoher Lagerwertminderungen aus dem Jahr 2024 zurückzuführen. Zudem verringerte sich der Rabattdruck im Markt, da neue Produktgenerationen die Nachfrage stützten.
Auch im Geschäft mit OEM-Kunden deutet sich eine Bodenbildung an. Der Umsatzanteil dieses Segments stieg von 26 % auf 33 %. Dies signalisiert, dass die Partner ihre Lagerbestände weitgehend bereinigt haben und wieder verstärkt Aufträge platzieren. Im Gegensatz dazu schwächelten die Eigenmarken-Umsätze in China, Europa und den USA, wobei Verzögerungen bei den Lieferungen in den US-Markt die Bilanz zusätzlich belasteten.
US-Handelskonflikt sorgt für historischen Tiefstwert
Die größte Hürde für den Turnaround stellt derzeit eine „Withhold Release Order“ (WRO) der US-Zollbehörde dar. Diese Blockade verhindert Exporte von Giant aus Taiwan in die Vereinigten Staaten. Die Auswirkungen sind gravierend: Im Februar 2026 brach der Umsatz um 40 % gegenüber dem Vorjahr ein. Bereits der Januar verzeichnete ein Minus von 26 %, womit das Unternehmen den zwölften Monat in Folge mit negativem Wachstum abschloss.
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Zwar finden Gespräche mit der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) statt, ein konkreter Termin für die Aufhebung der Sperre steht jedoch noch aus. Um die Lieferfähigkeit für den US-Markt sicherzustellen, weicht Giant nun auf sein Werk in Vietnam aus.
Die operative Erholung im Jahr 2026 hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell die Produktion in Vietnam die US-Nachfrage bedienen kann. Parallel dazu setzt das Unternehmen auf die neuen aerodynamischen Rennrad-Modelle Propel und EnviLiv, die im ersten Quartal 2026 eingeführt wurden. Diese Produktneuheiten sollen das Wachstum der Eigenmarken stützen, während sich die globalen Lagerbestände im Jahresverlauf weiter normalisieren.
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