Getlink SE (Eurotunnel)-Aktie (FR0010533075): Betreiber der Eurotunnel-Verbindung
14.05.2026 - 18:12:00 | ad-hoc-news.deGetlink SE, besser bekannt als Eurotunnel-Betreiber, hat kürzlich seine Quartalszahlen für das erste Vierteljahr 2026 veröffentlicht. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 398 Millionen Euro, getrieben durch einen Zuwachs im Shuttle-Geschäft um 12 Prozent. Die Aktie notierte am 14.05.2026 auf Xetra bei 15,20 Euro, laut boerse.de Stand 14.05.2026.
Stand: 14.05.2026
Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.
Auf einen Blick
- Name: Getlink SE
- Sektor/Branche: Transport & Logistik
- Sitz/Land: Paris/Frankreich
- Kernmärkte: Europa, UK
- Wichtige Umsatztreiber: Shuttle- und Le-Fret-Verkehr
- Heimatbörse/Handelsplatz: Euronext Paris (GET)
- Handelswährung: Euro
Getlink SE (Eurotunnel): Kerngeschäftsmodell
Getlink SE betreibt den Eurotunnel unter der Ärmelkanal, der Passagierfahrzeuge, Lkw und Züge verbindet. Das Kerngeschäft umfasst Shuttle-Dienste für Autos und Lkw sowie Le-Fret, den Frachtzugbetrieb. Der Tunnel, 50 Kilometer lang, ist die schnellste Verbindung zwischen Kontinentaleuropa und Grossbritannien. Getlink erzielt rund 60 Prozent seines Umsatzes mit Shuttles und 30 Prozent mit Le-Fret, ergänzt durch Netzentgelte für Eurostar-Züge. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Konzessionen bis 2086.
Die Konzernstruktur gliedert sich in Getlink Europe und Getlink UK, mit Fokus auf sichere und effiziente Tunnelbetreibung. Investitionen in Modernisierung sichern Kapazitätssteigerungen. Für deutsche Anleger relevant: Der Titel ist an Xetra handelbar und profitiert von EU-UK-Handel.
Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Getlink SE (Eurotunnel)
Shuttle-Verkehr für Lkw macht 35 Prozent des Umsatzes aus und wuchs 2025 um 10 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro (Berichtszeitraum 2025, veröffentlicht 26.02.2026), laut Getlink Jahresbericht Stand 26.02.2026. Passagier-Shuttles tragen 25 Prozent bei, gestützt durch Ferienreisen. Le-Fret expandiert durch Elektrifizierung und neue Routen.
Netzentgelte von Eurostar und anderen Zügen sorgen für stabile Einnahmen. Elektrifizierung des Frachtnetzes steigert Effizienz. Wachstumstreiber sind EU-UK-Handelsabkommen und Logistikboom.
Offizielle Quelle
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Zur offiziellen WebsiteBranchentrends und Wettbewerbsposition
Der Schienentransport wächst durch Dekarbonisierung. Getlink dominiert den Ärmelkanal-Markt ohne direkte Konkurrenz im Tunnel. Fähren wie P&O konkurrieren preislich, doch Shuttle-Zeitvorteil (35 Minuten) siegt. Eurostar-Züge ergänzen das Angebot. Branchentrend: Elektrifizierung und Digitalisierung, wo Getlink vorne liegt.
Warum Getlink SE (Eurotunnel) für deutsche Anleger relevant ist
Getlink ist an Xetra und Tradegate liquide handelbar, mit stetigem Volumen. Als DAX-naher Titel via Euronext profitiert es von EU-Handel mit UK, wichtig für deutsche Exporteure. Der Eurotunnel erleichtert Lieferketten nach Grossbritannien, einem Top-Markt für Deutschland.
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Fazit
Getlink SE (Eurotunnel) zeigt stabiles Wachstum durch starken Verkehr im Tunnel. Die jüngsten Quartalszahlen unterstreichen Resilienz trotz geopolitischer Unsicherheiten. Für deutsche Anleger bietet der Titel Zugang zu einem einzigartigen Infrastrukturasset mit EU-UK-Fokus. Die langfristige Konzession bis 2086 sichert Planbarkeit.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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