Getinge AB: Wie der Medtech-Spezialist sein Portfolio für die Ära der digitalen Klinik neu aufstellt
30.01.2026 - 21:58:53Die Herausforderung im Krankenhaus: Effizienz, Sicherheit und digitale Steuerung
Kaum ein Sektor steht so unter Druck wie das Krankenhauswesen: Personalmangel, steigende Patientenzahlen, strengere Hygienevorgaben und knappe Budgets zwingen Betreiber, Prozesse zu automatisieren und Ausfallzeiten zu minimieren. Genau hier setzt Getinge AB an – nicht als Hersteller eines einzelnen Geräts, sondern als Anbieter eines durchgängigen Systems aus OP-Ausstattung, Intensivpflege-Technik, Sterilgutlogistik und Software. Ziel: Mehr Patienten sicher behandeln, bei gleichzeitig höherer Wirtschaftlichkeit.
Während viele Wettbewerber sich auf einzelne Produktlinien konzentrieren, versucht Getinge AB, die gesamte klinische Prozesskette abzubilden – von der Vorbereitung des Eingriffs über den operativen Workflow bis zur Aufbereitung der Instrumente. Für Krankenhausbetreiber in der D-A-CH-Region ist dieses integrierte Angebot ein zentrales Argument, denn Investitionsentscheidungen werden zunehmend in Gesamtprozessen statt in Einzelkomponenten gedacht.
Mehr über die Lösungen von Getinge AB für OP, Intensivstation und Sterilgutaufbereitung
Das Flaggschiff im Detail: Getinge AB
Wenn von Getinge AB gesprochen wird, ist aus Produktsicht nicht ein singuläres Flaggschiff wie ein Smartphone-Modell gemeint, sondern ein modulares Ökosystem. Dieses gliedert sich im Kern in drei große Säulen: Surgical Workflows, Intensive Care/Patient & Post-Acute Care sowie Lifescience & Sterilization. Hinzu kommt eine wachsende Software- und Service-Schicht, die als Klammer um die Hardware fungiert.
1. OP-Umgebung und Surgical Workflows
Im Bereich Surgical Workflows bietet Getinge AB unter anderem modulare OP-Tische, Deckenversorgungseinheiten, Beleuchtungssysteme und integrierte OP-Steuerungen. Ein Beispiel sind die OP-Tischserien der Marke Maquet, die sich mit unterschiedlichen Spezialaufsätzen etwa für Kardiologie, Orthopädie oder Neurochirurgie konfigurieren lassen. Der Mehrwert für Krankenhäuser liegt in der Skalierbarkeit: Statt mehrere hochspezialisierte Tische vorzuhalten, können modulare Varianten den Auslastungsgrad erhöhen und die Lagerhaltung vereinfachen.
Hinzu kommen integrierte OP-Lösungen, bei denen Bildgebung, Dokumentation, Videorouting und Gerätesteuerung zentral zusammenlaufen. Diese Systeme unterstützen etwa minimalinvasive Eingriffe durch bessere Visualisierung, ermöglichen Remote-Zuschaltungen zu Schulungszwecken und tragen zur Standardisierung von Workflows bei. In einer Zeit, in der OP-Minuten zu den knappsten Ressourcen zählen, sind solche Plattformen ein Hebel zur Effizienzsteigerung.
2. Intensivmedizin und Beatmungstechnik
Seit der COVID-19-Pandemie steht insbesondere die Beatmungstechnik von Getinge AB im Fokus. Das Unternehmen bietet Intensiv- und Anästhesie-Beatmungsgeräte mit fein granularer Steuerung der Atemparameter, automatisierten Weaning-Protokollen und erweiterten Monitoring-Funktionen. Schwerpunkt ist die Kombination aus klinischer Präzision und Bedienerfreundlichkeit – ein kritischer Punkt angesichts der hohen Arbeitsbelastung des Pflegepersonals.
Akzent gesetzt wird zudem auf Interoperabilität: Beatmungsgeräte und Monitoring-Systeme lassen sich in Krankenhausinformationssysteme (KIS) und Patientendaten-Managementsysteme integrieren. Die daraus resultierende Datenbasis bildet die Grundlage für Analytics-Ansätze, etwa zur Früherkennung von Verschlechterungen bei Intensivpatienten.
3. Sterilgutaufbereitung, AEMP und Lifescience-Anwendungen
Die dritte Säule umfasst Lösungen für die Zentralsterilisation (AEMP) – von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten über Dampfsterilisatoren bis hin zu Materialfluss- und Tracking-Software. Hier adressiert Getinge AB gleich mehrere drängende Probleme: strenge regulatorische Vorgaben, hohe Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und die Vermeidung von OP-Verschiebungen wegen fehlender oder nicht freigegebener Instrumente.
Besonders relevant sind automatisierte Prozessdokumentation und Chargenverfolgung: Sterilisationszyklen werden lückenlos aufgezeichnet, Instrumentensets können über Barcodes oder RFID getrackt werden. Für Klinikbetreiber sind diese Funktionen nicht nur eine Compliance-Frage, sondern zentral für Prozesssicherheit und Schadenbegrenzung im Haftungsfall.
Über den Klinikbereich hinaus ist Getinge AB im Lifescience-Segment aktiv, etwa mit Isolatoren, Bioreaktoren und Sterilisationslösungen für pharmazeutische und biotechnologische Anwendungen. Das macht den Konzern zu einem Zulieferer entlang der Gesundheits-Wertschöpfungskette – vom Labor bis zum OP.
4. Digitale Plattformen und Service
Zunehmend in den Vordergrund rückt die Software- und Service-Ebene. Remote-Monitoring von Anlagen, vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und datengetriebene Optimierung von Auslastung und Durchsatz gehören zu den Wachstumsfeldern. Getinge AB investiert in Cloud-fähige Lösungen, mit denen zum Beispiel Sterilgutauslastung in Echtzeit überwacht, Engpässe identifiziert und Wartungsfenster intelligent geplant werden können.
Diese Services sind nicht nur technisches Feature, sondern ein Geschäftsmodellhebel: Wiederkehrende Erlöse aus Wartungsverträgen, Software-Abos und Upgrades verringern die Abhängigkeit von zyklischen Investitionsgüter-Geschäften. Für Investoren ist das ein wesentliches Argument in der Bewertung der langfristigen Cashflow-Qualität.
In Summe positioniert sich Getinge AB damit weniger als klassischer Gerätehersteller und stärker als integrierter Lösungsanbieter für den klinischen Betrieb – ein strategischer Shift, der im Wettbewerb um Großaufträge zunehmend entscheidend wird.
Der Wettbewerb: Getinge B Aktie gegen den Rest
Die Medtech-Landschaft ist fragmentiert, doch im direkten Wettbewerbsumfeld von Getinge AB tauchen immer wieder dieselben Namen auf. Besonders relevant im D-A-CH-Markt sind Siemens Healthineers, Drägerwerk und Steris. Alle drei adressieren Teilbereiche, die mit den Kernfeldern von Getinge AB überlappen.
Siemens Healthineers: Digitale Bildgebung als Türöffner
Im direkten Vergleich zu integrierten OP-Lösungen von Getinge AB positioniert sich Siemens Healthineers mit seinen Hybrid-OP-Konzepten und Bildgebungssystemen wie etwa den Artis-Angiographie-Anlagen oder CT- und MRT-Systemen, die tief in chirurgische Workflows eingebettet werden. Während Getinge AB vor allem die physische OP-Umgebung inklusive Tisch, Beleuchtung, Deckenversorgung und Workflow-Steuerung liefert, punktet Siemens Healthineers mit starker Bildgebung, KI-gestützter Diagnostik und enger KIS-/PACS-Integration.
Im Wettbewerb um Großprojekte in Universitätskliniken und hochspezialisierten Zentren kann Siemens Healthineers damit den Erstzugang über Radiologie- und Bildgebungslösungen nutzen, auf denen dann OP-Integrationsprojekte aufsetzen. Getinge AB wiederum versucht, diese Lücke durch Kooperationen und standardisierte Schnittstellen zu schließen und setzt stärker auf das Argument der durchgängigen Prozessintegration von OP bis Sterilgutaufbereitung.
Drägerwerk: Konkurrenz im Bereich Beatmung und Intensivpflege
Im direkten Vergleich zu den Beatmungs- und Anästhesieplattformen von Getinge AB ist Drägerwerk mit Systemen wie der Intensivbeatmungsreihe Evita und den Anästhesiesystemen Atlan ein zentraler Wettbewerber. Drägerwerk hat in vielen deutschsprachigen Kliniken eine sehr starke Installationsbasis und gilt als Standardanbieter in der Intensivmedizin.
Im direkten Vergleich zum Drägerwerk-Portfolio setzt Getinge AB auf ähnliche klinische Leistungsmerkmale – präzise Beatmungsmodi, intuitive Touch-Bedienung, umfangreiche Sicherheitsfeatures –, differenziert sich jedoch stärker über die Einbettung in ein gesamtes Klinikökosystem. Während Drägerwerk seine Stärken in der Tiefe der Intensivtechnologie und im Service ausspielt, argumentiert Getinge AB mit der Breite des Portfolios: Beatmung, OP und Sterilgut als vernetztes System aus einer Hand.
Steris: Wettbewerb in der Sterilisation und AEMP
Im Segment der Sterilgutaufbereitung tritt Steris mit Dampfsterilisatoren, Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sowie softwaregestützter Instrumentenverfolgung als direkter Gegenspieler von Getinge AB auf. Im direkten Vergleich zum Steris-Produktportfolio adressiert Getinge AB sehr ähnliche Kundensegmente – von zentralen Sterilisationseinheiten in Kliniken bis zu Outsourcing-Dienstleistern.
Im direkten Vergleich zum Steris-Ansatz differenziert sich Getinge AB vor allem über die enge Verzahnung mit den vorgelagerten OP-Prozessen. Während Steris stark auf die Optimierung der AEMP selbst fokussiert ist, argumentiert Getinge AB mit einem durchgängigen Workflow: vom Einsatz des Instrumentariums im OP über den Rücktransport bis zur erneuten Freigabe. Für Krankenhausmanager, die OP-Ausfälle aufgrund von Engpässen in der Sterilgutversorgung fürchten, ist dieser End-to-End-Ansatz ein wichtiges Kaufkriterium.
Wettbewerbsdynamik: Plattform vs. Punktlösung
Über alle Wettbewerber hinweg zeigt sich ein Muster: Viele Anbieter glänzen mit ausgeprägter Spitzentechnologie in einzelnen Bereichen – Bildgebung, Intensivpflege, AEMP. Getinge AB versucht, diese Punktlösungen mit einer Plattformlogik zu überholen. Für Kunden mit begrenzten IT-Ressourcen kann es attraktiver sein, eine Handvoll stark integrierter Module zu betreiben, statt zahlreiche Einzellösungen mit unterschiedlichen Schnittstellen zu orchestrieren.
Auf der anderen Seite birgt der Plattformansatz Risiken: Er erfordert längere Verkaufszyklen, umfangreiche Change-Projekte beim Kunden und hohe Vorleistungen in Softwareentwicklung und Integration. Im kurzfristigen Produktvergleich mag ein einzelnes Beatmungsgerät eines Wettbewerbers in Detailfunktionen vorn liegen; im Gesamtsystem kann Getinge AB dennoch die wirtschaftlichere und strategisch sinnvollere Option darstellen.
Warum Getinge AB die Nase vorn hat
Die Frage, ob Getinge AB im Wettbewerb wirklich besser ist, lässt sich nicht monokausal beantworten. Für Kliniken, die ihre Infrastruktur strategisch erneuern und standardisieren wollen, ergeben sich jedoch mehrere klare Vorteile.
1. End-to-End-Ansatz statt Gerätesammlung
Der stärkste Trumpf von Getinge AB ist die Fähigkeit, komplette Prozessketten abzudecken: OP-Planung und -Durchführung, Intensivversorgung, Instrumentenmanagement und Sterilgutaufbereitung. In Krankenhäusern, die traditionelle Silos aufbrechen wollen, bietet das erhebliche Effizienzpotenziale. Weniger Schnittstellen bedeuten geringere Integrationskosten, geringeres Ausfallrisiko und klarere Verantwortlichkeiten.
Dieser Ansatz ist auch aus Controlling-Sicht attraktiv: Investitionsentscheidungen können auf Grundlage gesamter Prozesskosten getroffen werden, nicht nur auf Basis der Anschaffungspreise einzelner Geräte. Getinge AB kann in Ausschreibungen daher nicht nur Produktdatenblätter, sondern auch belastbare Business Cases liefern – ein Vorteil gegenüber Spezialisten, die nur einen Teil des Puzzles liefern.
2. Integration von Hardware, Software und Service
Im direkten Vergleich zu vielen Wettbewerbern legt Getinge AB größeren Fokus auf die Verzahnung von Hardware, Software und Serviceverträgen. Remote-Diagnose, vorausschauende Wartung und regelmäßige Software-Updates sind integraler Bestandteil des Angebots. Das reduziert ungeplante Ausfallzeiten und verlängert die Nutzungsdauer der installierten Basis.
Für Krankenhäuser, die zunehmend Capex-schonende Modelle wie „Equipment as a Service“ und Pay-per-Use-Ansätze prüfen, ist diese integrierte Sichtweise wichtig. Getinge AB kann Bundles aus Geräten, Softwarelizenzen, Wartung und Schulung schnüren, die über die Laufzeit planbare Kosten bieten – ein starkes Argument gegenüber rein produktorientierten Anbietern.
3. Fokus auf Workflow- und Datenkompetenz
Während Bildgebungs- und Laborspezialisten häufig mit KI-gestützter Diagnostik werben, konzentriert sich Getinge AB stärker auf datengestützte Prozessoptimierung. Im Zentrum stehen Fragen wie: Wie lassen sich OP-Pläne stabilisieren? Wie werden Engpässe in der Sterilgutversorgung vermieden? Wie können Beatmungsparameter standardisiert werden, ohne individuelle Therapieoptionen einzuschränken?
Die dafür nötige Datenbasis speist sich aus den eigenen Systemen, die ohnehin entlang der klinischen Kette installiert sind. Dieser Zugang zu Prozess- und Nutzungsdaten ist ein langfristiger strategischer Vorteil. Er ermöglicht nicht nur bessere Serviceangebote, sondern auch Produktverbesserungen auf Basis realer Nutzungsmuster – ein Feld, auf dem viele Spezialanbieter mangels Datendurchgriff nur eingeschränkt agieren können.
4. Breite Marktpräsenz und Referenzbasis
Gerade im regulierten Krankenhausmarkt gilt: Referenzen sind Währung. Getinge AB ist mit seinen Lösungen in zahlreichen Universitätskliniken, Maximalversorgern und privaten Klinikgruppen vertreten. Diese Installationsbasis reduziert für Neukunden die wahrgenommene Implementierungs- und Technologie-Risiko. Im Vergleich zu kleineren Spezialisten kann Getinge AB damit auf eine breite Basis an Best Practices und Migrationsszenarien zurückgreifen.
5. Wirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus
Ein weiterer Vorteil liegt in der Kostenbetrachtung über den Lebenszyklus (Total Cost of Ownership). Durch standardisierte Ersatzteilstrategien, modulare Plattformen und zentrale Serviceorganisationen kann Getinge AB in vielen Fällen geringere Betriebskosten über die gesamte Laufzeit darstellen. Gerade für Träger mit großen Klinikverbünden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Harmonisierung von Gerätelandschaften ein Hebel, um Einkauf und Instandhaltung zu konsolidieren.
Damit wird Getinge AB weniger über den niedrigsten Anschaffungspreis, sondern über kalkulierbare Gesamtbetriebskosten und Prozessgewinne positioniert – ein Ansatz, der in zunehmend professionell geführten Krankenhauskonzernen gut anschlussfähig ist.
Bedeutung für Aktie und Unternehmen
Die Produkt- und Plattformstrategie von Getinge AB schlägt sich direkt in der Wahrnehmung der Getinge B Aktie (ISIN SE0000202624) am Kapitalmarkt nieder. Investoren bewerten nicht nur die aktuelle Auftragssituation, sondern vor allem die Fähigkeit des Unternehmens, wiederkehrende Erlöse zu generieren und sich als unverzichtbarer Partner in der Krankenhausinfrastruktur zu etablieren.
Zum angegebenen Recherchezeitpunkt zeigen kursrelevante Daten, dass die Getinge B Aktie an der Börse Stockholm gehandelt wird. Die zuletzt verfügbaren Kurse schwanken, wie im Medtech-Sektor üblich, im Spannungsfeld zwischen Konjunktursorgen, Zinsumfeld und langfristigem strukturellem Wachstum im Gesundheitswesen. Für die Einschätzung des Produkts ist dabei insbesondere interessant, wie stark der Markt das Service- und Softwaregeschäft in die Bewertung einpreist.
Analysten sehen im integrierten Lösungsansatz von Getinge AB einen potenziellen Wachstumstreiber: Je stärker Kliniken auf standardisierte Plattformen setzen, desto höher ist die Bindungswirkung und desto stabiler entwickeln sich Service- und Upgrade-Umsätze. Positiv bewertet wird außerdem, dass Getinge AB mit seinem breiten Portfolio in mehreren Wachstumsfeldern des Gesundheitssektors gleichzeitig positioniert ist – von der Intensivmedizin über die OP-Ausstattung bis zur Sterilgutlogistik.
Auf der Risikoseite stehen typische Faktoren der Branche: regulatorische Veränderungen, Verzögerungen bei Großprojekten, Preisdruck in öffentlichen Ausschreibungen und die Notwendigkeit, kontinuierlich in F&E sowie Softwareentwicklung zu investieren. Hinzu kommen potenzielle Haftungs- und Rückrufrisiken, die im Medtech-Bereich niemals ganz auszuschließen sind und sich im Extremfall kurzfristig stark auf die Kursentwicklung der Getinge B Aktie auswirken können.
Unterm Strich fungiert die Produktstrategie von Getinge AB jedoch klar als Wachstums- und Stabilitätsanker für das Unternehmen: Je erfolgreicher die Plattformlogik in Klinikverbünden und Lifescience-Unternehmen verankert wird, desto größer wird der Anteil planbarer, wiederkehrender Erlöse. Für institutionelle Investoren, die auf langfristige Cashflow-Qualität und weniger zyklische Geschäftsmodelle achten, ist das ein wesentliches Argument, die Getinge B Aktie als strukturellen Gesundheits-Play zu betrachten.
Für Entscheider in Krankenhäusern und im Medtech-Einkauf bedeutet dies: Produktwahl und Infrastrukturstrategie sind längst nicht mehr nur technische Fragen, sondern wirken über die Geschäftsmodelle der Anbieter bis hin zur Kapitalmarktstory der Getinge B Aktie. Wer sich für Getinge AB entscheidet, bindet sich strategisch an einen Systemanbieter – mit allen Chancen einer tief integrierten Plattform, aber auch mit der Erwartung, dass der Hersteller technologisch und wirtschaftlich langfristig lieferfähig bleibt.
Gerade diese Verknüpfung von technologischer Breite, Plattformdenken und finanzieller Perspektive macht Getinge AB derzeit zu einem der spannendsten Akteure im Spannungsfeld von Medizintechnik, Klinik-IT und Gesundheitsökonomie – und zu einem Produkt-Ökosystem, das weit über klassische Gerätevergleiche hinaus gedacht werden muss.


