dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 10.03.2026 - 17.00 Uhr
10.03.2026 - 17:05:01 | dpa.deGESAMT-ROUNDUP: 'Heftigste Angriffe' - Kein Zeichen für Frieden im Iran
WASHINGTON/TEHERAN - Während US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Kriegs im Iran in Aussicht stellt, gehen die Angriffe in der Region in unverminderter Härte weiter. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei, machte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in Washington klar. "Zum Beispiel wird heute wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran sein." Auch Israel macht keine Anstalten, seine Attacken einzudämmen.
IEA-Sondersitzung zu Ölnotreserven einberufen
PARIS - Die Internationale Energieagentur (IEA) hält wegen der angespannten Lage an den Ölmärkten noch heute eine Sondersitzung ab. Es gehe darum, die aktuelle Versorgungssicherheit und die Marktbedingungen zu beurteilen, was Einfluss auf eine folgende Entscheidung über die mögliche Freigabe von nationalen Ölreserven habe, hieß es von der IEA. Agenturchef Fatih Birol habe das Treffen mit den Regierungen der IEA-Mitgliedstaaten einberufen.
ROUNDUP/China-Geschäft bricht ein: Deutsche Exporte sinken deutlich
WIESBADEN - Rückgänge in Europa, Einbruch der China-Nachfrage: Die deutschen Exporte sind zu Jahresbeginn überraschend stark gesunken. Im Januar wurden Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro in alle Welt verkauft, ein Minus von 2,3 Prozent zum starken Vormonat Dezember, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit fiel der Rückgang großer aus als von Analysten erwartet, nachdem die Ausfuhren im Dezember noch um rund vier Prozent zugelegt hatten. Immerhin: Für Hoffnung sorgt das Geschäft mit den USA, wo die Exporte im Januar kräftig stiegen.
Japans Wirtschaft wächst stärker als erwartet
TOKIO - Japans Wirtschaft ist Ende des vergangenen Jahres stärker als erwartet gewachsen. In den drei Monaten Oktober bis Dezember legte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,3 Prozent zu, wie die japanische Regierung am Dienstag in Tokio nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung, die nur ein Wachstum um 0,2 Prozent ergeben hatte, wurde damit deutlich nach oben revidiert.
Kreml: Lockerung von Sanktionen nicht im Detail besprochen
MOSKAU - US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben bei ihrem jüngsten Telefonat dem Kreml zufolge die mögliche Lockerung von Sanktionen gegen Russlands Ölexport nicht näher besprochen. "Nein, das Thema kam detailliert nicht zur Sprache", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf Anfrage russischer Journalisten in Moskau. Natürlich sei beiden Staatsführern klar, welche Auswirkungen solch ein Schritt für die Weltwirtschaft habe. Trump versuche, die Lage auf den globalen Energiemärkten vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu stabilisieren, sagte Peskow.
ROUNDUP: China überrascht mit deutlichem Plus im Außenhandel
PEKING - China hat zum Jahresbeginn überraschend deutlich mehr importiert und exportiert als erwartet. Wie die Zollbehörde in Peking mitteilte, stiegen die Exporte im Januar und Februar in US-Dollar berechnet um 21,8 Prozent verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Importe legten demnach ebenfalls deutlich um 19,8 Prozent zu. Daraus ergab sich ein Handelsüberschuss von 213,6 Milliarden US-Dollar (fast 184 Milliarden Euro).
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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