Gerresheimer, Aktie

Gerresheimer Aktie: Active Ownership kauft für 10 Millionen Euro

15.05.2026 - 02:45:11 | boerse-global.de

Großaktionär Active Ownership stockt Anteile massiv auf. Die Käufe folgen auf Bilanzskandal und Kursverluste des Pharmaverpackungsspezialisten.

Gerresheimer Aktie: Active Ownership kauft für 10 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de
Gerresheimer Aktie: Active Ownership kauft für 10 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de

Bei Gerresheimer greifen Insider im großen Stil zu. Nahestehende Gesellschaften kauften zuletzt Aktien für fast zehn Millionen Euro. Diese massive Wette auf steigende Kurse folgt auf tiefgreifende Bilanzprobleme im Vorjahr.

Großaktionär baut Position aus

Hinter den Transaktionen steht die Gesellschaft AOC Gecko. Sie wird dem Großaktionär Active Ownership zugerechnet. In der ersten Maiwoche erwarb der Investor in drei Tranchen knapp 287.000 Papiere. Der Kaufpreis lag im Schnitt bei rund 25 Euro je Aktie.

Mit diesem Schritt führt Gerresheimer aktuell die deutsche Liste der meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte an. Active Ownership hält nun deutlich mehr als 15 Prozent der Anteile. Das Unternehmen festigt damit seinen Einfluss beim Konzern.

Bilanzprobleme belasten weiterhin

Die massiven Käufe fallen in eine schwierige Phase. Ende 2025 musste Gerresheimer schwere Fehler in der Buchhaltung einräumen. Das Management hatte Umsätze aus Bill-and-Hold-Verträgen jahrelang zu früh verbucht.

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Die Folge: Der Konzern kündigte Wertminderungen von bis zu 240 Millionen Euro an. Immerhin gewährten die Gläubiger dem Unternehmen kürzlich einen Aufschub. Sie verlängerten die Frist für Schuldscheine über 870 Millionen Euro bis September 2026. Das schafft dringend nötige finanzielle Flexibilität.

Leerverkäufer ziehen sich zurück

Am Aktienmarkt zeigt die Insider-Offensive erste Wirkungen. Auf Monatssicht steht ein Kursplus von rund 44 Prozent auf der Anzeigetafel. Erste Hedgefonds reduzieren bereits ihre Wetten gegen das Unternehmen.

Am Donnerstag kühlte die Euphorie allerdings wieder ab. Die Aktie verlor 4,5 Prozent und fiel auf 25,30 Euro zurück. Vom alten 52-Wochen-Hoch bei über 64 Euro bleibt das Papier damit weit entfernt.

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Ob die Vorschusslorbeeren der Insider gerechtfertigt sind, klärt sich im Sommer. Am 14. Juli 2026 legt Gerresheimer seinen Halbjahresfinanzbericht vor. Dann muss das Management belastbare Zahlen zum operativen Geschäft liefern.

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